10 Minuten ohne Herzschlag – und dann kommt mein Sohn zurück | Biyon Kattilathu
Shownotes
Er hat keinen Herzschlag.
Und plötzlich entscheidet sich alles in Sekunden.
Biyon Kattilathu wird Vater. Ein Moment, der perfekt sein sollte.
Dann kippt alles.
Keine Kontrolle. Keine Sicherheit. Nur noch die Frage: Was jetzt?
Doch genau hier beginnt die eigentliche Geschichte.
Was passiert in dir, wenn du merkst, dass du nichts mehr beeinflussen kannst? Warum brechen die meisten Menschen genau hier zusammen? Und was unterscheidet die, die trotzdem weitermachen?
In dieser Folge geht es nicht um Motivation. Sondern um die Realität, wenn alles auseinanderbricht.
Ein Gespräch über Sekunden, die alles verändern – und Entscheidungen, die du nie treffen wolltest.
🎧 Jetzt hören auf allen Plattformen: https://linktr.ee/tommyunlocks
🎥 Produziert von Miguel Dittus Kamera & Schnitt: https://www.instagram.com/miguel.dittus
📲 Biyon Kattilathu: Instagram: https://www.instagram.com/biyon YouTube: https://www.youtube.com/@biyon
📲 Tommy: Instagram: https://www.instagram.com/tommy.unlocks YouTube: https://www.youtube.com/@immotommy TikTok: https://www.tiktok.com/@tommy.unlocks
Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem!
Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier.
Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!
Transkript anzeigen
00:00:00: Ich musste jeden Tag vor die Tür in der Grundschule.
00:00:02: Dann stand ich da so, dreißigvierzig Minuten Türken gehalten ... ist zum Schlüsselloch und hab mir das ganze Wasser ins Gesicht gespuckt.
00:00:10: Als Lehrer?
00:00:11: Ja!
00:00:12: Da war mein Stand, meinen Status in der Klasse definiert so.
00:00:15: Das ist der, der angespuckt wird im Prinzip.
00:00:18: Und in den nächsten Sekunden ... Bum, bist du in der Hölle.
00:00:21: Weil
00:00:22: er kommt blau und tot quasi auf die Welt.
00:00:25: Von einer Sekunde auf die nächste von siebter Himmel in die Hölle Und diesen Fall, das ist das Schlimmste.
00:00:32: Das kannst du zwei-drei Mal im Leben, glaube ich, ertragen... ...aber dann bist du selber platt!
00:00:37: Also da war er plötzlich eine Woche später leblos im Kindersitz.
00:00:40: Ich am Rasen habe dann quasi mit dem Notarzt an der Tankstelle Wiederbelebung gemacht.
00:00:49: Er haben Telefon und Du hast Deine Anweisungen befolgt?
00:00:51: Ja Ein heutiger Gast ist Dr.
00:00:54: Bion Cattilatu, in den Sozialmedien ist er bekannt als bion und sehr auffällig, denn es spricht über Motivation, über Glück und Erfolg und Zufriedenheit im Leben.
00:01:04: mit mehreren Millionen Abonnenten begeistert er seit über zehn Jahren die soziale Medienbühnen war schon MTV zu sehen und viele viele tolle Momente die ihr mit seinen Mitmenschen teilt.
00:01:15: aber sein leben ist nicht nur geprägt durch tolle momente sondern auch durch viele, viele Herberückschläge auf privater und geschäftlicher Natur.
00:01:25: Der junge Mann aus Hagen der die Welt bereist hat sehr viel in anderthalb Stunden erzählt wirklich spannende Dinge wo oftmals das Wort Gefallen ist.
00:01:34: so was habe ich jetzt noch nie erzählt in der Öffentlichkeit.
00:01:37: Ich kann dir nur eins sagen es wird spannend und du wirst vieles sehen von einem Motivationscoach Der gar nicht so motiviert war oftmals im Leben, aber trotzdem es geschafft hat immer seinen Weg treu zu bleiben.
00:01:50: Und das war eine ganz besondere Folge.
00:01:52: deswegen bleibt dran!
00:01:55: Wie geht's bestens?
00:02:12: Ja, wie geht es dir nachdem du gestern über... ...tausend siebenhundert Menschen... ...über Stunden hinweg.
00:02:20: Über das Leben die schönen Momente, die nicht so schönen momente was das Leben so alles ausmacht in Stuttgart beglückt hast?
00:02:31: also das ist ja nicht das erste Mal wenn ich so dein Tourplan sehe.
00:02:34: übers ganze jahren weg bist der gefühlt von januar bis december Unterwegs in Deutschland, Österreich, Schweiz.
00:02:41: Luxemburg habe ich vorhin gehört?
00:02:43: Luxembourg-Lichtenstein
00:02:44: Belgien!
00:02:45: Italien!
00:02:47: Wo noch?
00:02:53: Der Junge mit indischen Wurzeln aus Hagen in die ganze Welt hinaus.
00:02:58: und was sich noch viel witziger finde und vielleicht auch interessant für die meisten Menschen da draußen ist du kommst ja aus einer ganz anderen Ecke Ingenieurswissenschaften und Wirtschaftswissenschaften studiert,
00:03:11: promoviert.
00:03:13: Und hast dann irgendwie gesagt ne... Das ist es nicht!
00:03:18: Ich nehme einfach den anderen Weg und ich kann mir sehr gut vorstellen dass deine indischen Eltern extrem begeistert waren von deiner Entscheidung.
00:03:26: Absolut
00:03:26: ja die feine war noch eine Party.
00:03:31: Aber
00:03:32: vielleicht ihr auf dem Elefanten genau.
00:03:34: Den hast du ja gestern auch in der Show erwähnt?
00:03:37: Aber das ist extrem witzig, weil ich sehe da so ein bisschen Zusammenhänge auch zu meiner Jugend und meinem Weg der ja unorthodox war.
00:03:46: Und deiner ja auch extrem unorthodoxes wenn man mal herkommt wo du herkommst.
00:03:51: Man wahrscheinlich denken würde aufgrund deiner Herkunft und eines Umfelds hättest du hier eigentlich einen ganz anderen Weg einschlagen müssen.
00:03:57: aber du stehst ganz woanders.
00:04:00: Du hast auch den Doktortitel DrBi und Katilatu.
00:04:04: Ach,
00:04:04: da freut sich mein Papa
00:04:06: jetzt.
00:04:07: Jetzt
00:04:07: wird er das Video
00:04:08: liken in dem Moment!
00:04:10: Wo
00:04:10: ich gesagt habe, Doktor.
00:04:15: Ich glaube uns verbindet ja auch sehr viel.
00:04:17: also muss man echt sagen wir haben ja damals schon vor zehn Jahren oder so über zehn Jahre haben wir zusammen die Facebook Lives gemacht und sowas.
00:04:25: Wir haben immer schon gespürt so ähnlicher Weg nicht nur kulturell oder Migrationshintergrund Auch so vieler lebt, viele auf und ab im Leben gehabt.
00:04:37: Und bei mir war es so das wirklich nach dem Abitur mein Vater zu mir gesagt hat was willst du werden?
00:04:42: Arzt oder Ingenieur?
00:04:44: So dachte ich die Frage.
00:04:45: Arzt or Ingenieuer?
00:04:47: Und ich als gerade achtzehn geworden, ich dacht mir okay der wird schon wissen.
00:04:52: Ich soll ja gut dein Ingenier halt.
00:04:54: Also oh good!
00:04:56: Ja, gute Idee.
00:04:57: Er hatte mir echt einen Studienführer.
00:05:00: Gibt's ja diese dicken Bücher mit Studiengängen.
00:05:02: Fantastisch!
00:05:02: Hat er schon vorbereitet, weißt
00:05:03: du was es gemacht hat?
00:05:04: Beide Studiengänge...
00:05:05: Er hat alle Ingenieursberufe mit Textmarker markiert schon.
00:05:08: Also okay und welcher Ingenieur?
00:05:10: Also der wollte direkt Butter bei den Fischen.
00:05:11: Der wollte direkt finalisieren so ne.
00:05:13: Und dann ist Jörr ein Wirtschaftsingenieur.
00:05:15: Und auch die Glaubensitze gehabt von meinen Eltern.
00:05:17: Ja.
00:05:18: Weil mein Vater, ich meinte nach dem ersten Semester, boah Papa macht gar keinen Spaß.
00:05:22: Was mach' ich hier?
00:05:23: Und mein Papa so das ist normal Arbeit is Arbeit Label is Label.
00:05:27: Und ich dachte mir so, okay hat er wieder recht.
00:05:29: Wahrscheinlich also Leben ist Wochenende, Leben ist nach Feierabend, Leben isso und so... ...und dann war ich bei VW in Wolfsburg und da hab' ich gedacht so, nee!
00:05:40: Da habe ich richtig nachgedacht weil ich war zum ersten Mal alleine irgendwie weit weg.. ..und bin traurig schlafen gegangen völlig unmotiviert aufgestanden.
00:05:48: Hab' dann die anderen gesehen wie sie so brennen für Autos und so.. Du kannst ja nicht glücklich oder erfolgreich werden wenn du ... dich da so auffällst, also musst du irgendwas anderes machen.
00:05:58: Da hat mein Professor angerufen... Schicksal ne?
00:06:01: Mein Lieblingsprofessor aus Dortmund der Zeiten, also aus der Uni Dortmund und meinte ja, möchtest nicht promovieren bei mir.
00:06:07: Und er war so witzig!
00:06:08: Er war so ein cooler Typ, ja?
00:06:09: Prof.
00:06:10: Peter Witt und ähm ist so das ist ein Zeichen.
00:06:13: ich so Ja, ich promovier.
00:06:14: Ist egal welches Thema, hol mich heraus ne?
00:06:16: Und dann war ich an der Uni Wuppertale mit ihm, hab da promoviert.
00:06:20: Da ging es auch um Wirtschaftswissenschaften, aber... ...um den Bereich Motivationspsychologie.
00:06:25: Auf Kunden auf Mitarbeiter bezogen.
00:06:26: Das heißt also wie motivierst du Kunden?
00:06:28: Wie motivierest du Mitarbeiter?
00:06:30: Wie bindest du Kunden und wie machst du dich zufrieden?
00:06:32: Und diese Modelle gefiel mir schon ganz gut ja!
00:06:35: Irgendwann war die Stimme so in mir voll laut und gesagt Du musst was machen, was du wirklich liebst.
00:06:42: Ich liebe Menschen, ich liebe es Menschen zu motivieren, happy zu machen.
00:06:46: Es ist so mein Naturell.
00:06:47: So war ich immer schon Auch als Kind irgendwie, weil ich Kapitän beim Fußball oder irgendwie beim Kampfsport hab' ich die Leute immer gepusht.
00:06:55: Und wusste natürlich nicht was ich machen kann damit, ne?
00:06:57: Ist jetzt keine... Nichts wo Leute sagen boah krasses Talent oder so und dann geguckt ja also während der Promotion okay kein Geld, keine Kontakte in Hagen ist auch jetzt nicht so Silicon Valley in Deutschland,
00:07:08: ne?!
00:07:11: Geht nicht so viel!
00:07:12: Und da habe ich gedacht aber ok alle haben ein Handy in der Tasche sind auf social media facebook youtube und so, dann mach videos die so gut sind.
00:07:24: Die menschen wirklich berühren dass sie sie liken kommentieren weiter leiten einfach das registrieren Dass du am start bist und das war der anfang quasi
00:07:33: Ja genau das ist mir auch aufgefallen.
00:07:35: ich meine wir kennen uns jetzt schon seit zehn jahren gerade wehen Und damals habe ich dich über Facebook gesehen.
00:07:39: ja also YouTube war Ich selber zu dem zeitpunkt noch nicht mal ganz so affin aber Facebook warst du einer der ersten und Du hast auch gefühlt Warst du auch einer der ersten, die diese Motivationsthemen dieses Thema leben?
00:07:54: Eine Form von... nennen wir es mal Coaching auf die sozialen Medien gebracht hat in Form von Videos.
00:08:00: Also dass du schon Videos, Motivationsvideos rausgebracht hast bevor das so in der breiten Masse angekommen ist.
00:08:08: Dann hast du natürlich noch ein paar andere USPs gegenüber anderen Deutschen.
00:08:11: Du bist Inder Sehr auffällig aus.
00:08:16: Damals hab ich zu dir gesagt, der indische Brad Pitt.
00:08:19: Wir
00:08:19: heute nicht mehr oder was?
00:08:20: Nee!
00:08:23: Damals warst du ja der Indische
00:08:25: Brad Pitt.
00:08:26: Heute bist du so einfach... ...der Indische Robert De Niro.
00:08:31: Du
00:08:32: hast halt gewonnen, Bruder.
00:08:33: Ja,
00:08:34: der Indischer Robert DeNiro.
00:08:38: War das nur der Startschuss eigentlich?
00:08:41: Den Studiengang, wo du jetzt gerade schon erwähnt hast Motivation Menschen Psychologie.
00:08:46: Eintauchen in den Menschen in das Hirn wie wir ticken.
00:08:51: Hast du da schon irgendwie gemerkt oder dieses Bedürfnis?
00:08:54: Oder das Gespür dafür entwickelt so.
00:08:56: Hey Moment mal!
00:08:57: Da ist irgendwas außerhalb von Autos, VW Wissenschaft und Ingenieurwesen keine Ahnung Das Thema Mensch.
00:09:05: War das der moment Wo du für dich entdeckt dass du wurde gemerkt so oh okay das interessant Da möchte ich mal tief eintauchen.
00:09:14: Ja, also ... dem Moment so gab es gar nicht, sondern das war immer schon in mir drin.
00:09:19: Schon
00:09:19: die ganze Zeit?
00:09:20: Ich war ein sehr empathischer Junge einfach.
00:09:22: Also hochempathisch, ne?
00:09:24: Also äh ... ja, so sehr sensibel, empathisch nachdenklich.
00:09:30: Auch natürlich geprägt durch Deutschland, weil ich auch hier die Suche nach Heimat und so.
00:09:35: Als Kind schon irgendwie mit Themen beschäftigt habe, mit denen man sie als Kind eigentlich nicht beschäftigen sollte.
00:09:41: Wo gehörst du hin?
00:09:44: In Indien bist du der Deutsche.
00:09:47: Außenseiter, Rassismus-Erfahrung... Alles hat dazu geführt, dass ich sehr nachdenklich wurde.
00:09:51: Aber ich war sehr empathisch!
00:09:53: Ich als Kind war mir immer in Indien und jedes Jahr immer in Sommerferien.
00:09:57: Und wenn ich Armut gesehen habe, hab' ich immer ganz krass geweint also aus tiefstem Herzen.
00:10:02: Ich konnte nicht Armut ertragen.
00:10:04: Wenn ich irgendwas gesehen habe ... Ich habe alles getan um da zu helfen.
00:10:07: Ich habe meinen Eltern Geld geklaut ... um das in Arm Menschen zu geben.
00:10:11: Damals mit acht, neun Jahren so.
00:10:14: So war ich einfach.
00:10:15: Das war mir wichtig, weißt du?
00:10:16: Weil... Ich war auch gläubig schon immer und habe einfach so irgendwie dieses... Ich mochte Menschen immer gerne.
00:10:24: Ich sehe Menschen als Brüder- und Schwester.
00:10:26: Und ja, ich hab nie verstanden warum wie so weshalb.
00:10:30: Hab mich noch gar nicht so gefragt ehrlich gesagt.
00:10:32: Dachte aber nie dass man das auch leben kann als Beruf oder Berufung.
00:10:36: Ich dachte, okay das ist einfach eine Eigenschaft von mir.
00:10:37: Ist ja wie oft im Leben ne?
00:10:38: Du hast ja Stärken und Leute sagen dir krass und du denkst so... Ja weiß ich nicht normal, ne?
00:10:43: Aber so ist halt bei mir auch gewesen wo ich dachte so ok irgendwann ähm ja dann möchtest mehr nach außen geben einfach.
00:10:49: Das ist das was mich erfüllt.
00:10:51: Du hast gestern angesprochen diese die Show Die Autogramme, die Umarmungen, die Gespräche.. Ich bin heute erfüllt aufgewacht Ne?
00:10:58: Ich habe gestern Abend so gebetet hab gesagt hey danke dass ihr es erleben durfte Und heute morgen mich aufgewagt ... vor der Dankbarkeit, auch natürlich mit ein bisschen so den Gefühl okay ist es noch viel zu tun.
00:11:10: Aber ja das ist einfach sehr erfüllend!
00:11:15: Wenn du sagst du warst schon als Junge, als Kind sehr empathisch und sehr sensibel... Und hast für deine jungen Jahre schon sehr viel nachgedacht.
00:11:25: Welche Nachteile bringt das denn mit sich?
00:11:26: Ich meine das ist auf der einen Seite schön weil du vielleicht gewisse Dinge verstehst oder anders siehst wie die meisten Menschen da draußen habe.
00:11:35: ich glaube das bringt auch viele nachteile mit sich vor allem in so jungen Jahren, wie du es gerade geschildert hast.
00:11:41: Ja
00:11:43: also ich tue mich immer so ein bisschen schwer mit nachteilen und vorteilen und mit fehlern und sowas weil...
00:11:48: Oder die würdest du dazu schreiben?
00:11:50: Weil man weiß nie wofür's gut war.
00:11:52: Also ich sag mal so heute ...die Nachteile die deine Kindheit hatte sind wahrscheinlich heute den größten Stärken oder da sind wahrscheinlich Dinge entstanden die heut dir Power geben.
00:12:01: ... dieses Struggle oder diese Gedanken, ... ... dieses nicht sich zu Hause fühlen.
00:12:09: Heute meine große Stärke!
00:12:11: Aber in dem Moment wird vorwärts gelebt und rückwärz verstanden.
00:12:14: Das war so... Ja, Phrasenschrei ne?
00:12:17: Ach Mist!
00:12:18: Ach Mist, zwei Euro ins Papenschwein!
00:12:23: Zur Erklärung an alle die zuhören!
00:12:26: und ich jetzt nur hören und nicht sehen sollten.
00:12:28: Auf dem Tisch ist so ein Fisch mit einem offenen Mund, und Bion hat schon vorhin gesagt Ist das ein Phrasenschwein?
00:12:32: Und haben gesagt wenn heute Glückskeks die Tarte folgen oder Phrasen gedroschen werden.
00:12:36: da muss jedes mal kein Geld
00:12:38: rein.
00:12:38: und jetzt nach zwölf Minuten kam es zum ersten Mal.
00:12:42: Ich dachte, es wird früher passieren.
00:12:44: Nein
00:12:45: Spaß!
00:12:46: Packen wir imaginär mal zehn Euro rein.
00:12:49: Spenden wir später alles.
00:12:50: Ich hoffe das würde nicht... Obwohl doch dann kannst du ein bisschen mehr sein.
00:12:53: Siehst du wenn's ein bisschen meer wird?
00:12:54: Dann spenden wir das.
00:12:56: Aber
00:12:57: ich weiß dich.
00:12:57: Heute natürlich
00:13:00: rückwärts betrachtet hats dein Charakter geformt.
00:13:03: Es
00:13:03: war Teil deines Weges aber als
00:13:05: Kind
00:13:06: war das eine ganz andere Kiste.
00:13:08: Als Kind war da wirklich sehr anstrengend
00:13:11: Weil ich stell mir das ja auch vor, die Masse der Kinder sind nicht empathisch und sensibel.
00:13:15: Und wenn du so als einer von zwanzig Jungs auf einmal so bist dann stelle ich mir vor dass die anderen neunzehn Jungs das nicht so geil finden vielleicht.
00:13:24: Das war wirklich so.
00:13:25: zum Beispiel meine Eltern sind arbeiten gegangen direkt also sehr schnell nach der Geburt und die konnten wir nicht die Fragen erklären weil sie natürlich erste Generation in Deutschland Sie wussten es ja nicht!
00:13:37: Sie haben immer von außen gedacht Das ist schon okay, du bist doch Deutscher.
00:13:41: Du bist hier geboren und hast einen deutschen Pass.
00:13:43: Und die Probleme, die man hatte haben die nicht verstanden wie viele Leute die Migrationshintergrund haben.
00:13:48: D. h., die Eltern haben nicht so wirklich erlebt was wir erlebt haben.
00:13:52: Also meine Mama konnte sich nicht vorstellen dass ich nicht in Diskos reinkommen bin.
00:13:55: Diese Helvie!
00:13:55: Du bist doch deutscher.
00:13:59: Dann habe ich quasi bin ich dann aufgewachsen bei unserer Nachbarin.
00:14:01: Wir waren in einem Hochhaus.
00:14:03: Fünf zu sechszig Familien.
00:14:05: Eine ältere Dame hat mich und mein Bruder mit großgezogen.
00:14:08: Meine Eltern haben uns da quasi immer hingebracht.
00:14:10: Und sie hat uns auf uns aufgepasst, Frau Bergenhof.
00:14:13: Sie ruhe in Frieden.
00:14:14: und weil wir es nicht verstanden haben was gerade abgeht, haben wir angefangen sie Mama zu nennen.
00:14:19: Also meine Mutter war Mami und sie war Mama.
00:14:21: Immer so Mama, Mama hat immer gebacken.
00:14:23: Mama war richtig lieb zu uns mit alles gemacht für uns Waffeln, Kuchen vorgelesen und war halt meine Mama so.
00:14:31: Sie war Mama für uns aber natürlich war das nicht so förderlich Mama, okay du bist anders.
00:14:39: Und dann zum Beispiel Kindergarten?
00:14:41: Ich hab's gehasst!
00:14:42: Ich bin immer weggelaufen.
00:14:43: Nebenan war so ein Krankenhaus und ich bin immer unter die Krankenwagen gekrochen.
00:14:47: Unter die Krankenwagen?
00:14:48: Ja
00:14:48: und da kam mir meine Eltern, ich weiß noch ganz genau so komm raus, komm raus und so ne... ...ich bin immer abgehauen und hatte keinen einzigen Freund im Kindergaten zum Beispiel.
00:14:56: Also also männlichen Freunden.
00:14:59: Weil alle haben mit Autos gespielt, ich weiss noch.
00:15:01: Ich dachte so jetzt im Nachhinein, ich würd' so beschreiben was machen die
00:15:05: da?!
00:15:06: Was soll ich mit Autos spielen?
00:15:08: Ich war so am Laufen, am Nachdenken.
00:15:11: Wir haben das Foto gemacht im Kindergarten alle Jungs, alle Mädels und ich.
00:15:15: Ich hab gar
00:15:15: keine Kumpel gehabt, gar nicht!
00:15:17: Nachher habe ich Leute kennengelernt und meinten so wir waren ja zusammen in der Kindergartengruppe und hab' ich gesehen stimmt er war da auch aber ich war nicht... ...ich hätte keine Connection gehabt.
00:15:24: Ich wollte immer für mich sein und irgendwie nachdenken Und ähm Das ist ja quasi wie so ein Nachteil wenn du schon Außenseiter bist.
00:15:32: In der Grundschule ging's dann weiter.
00:15:34: Wir hatten auch zum Beispiel Auch ein Lehrer, der das so gefördert hat bei mir.
00:15:37: Also im Negativen.
00:15:40: Heute würde ich sagen rassistisch... Ich bin nicht wirklich nicht vor schnell.
00:15:43: Also ich bin nicht somit hier Rassismuskarte gar nicht aber das war wirklich sehr auffällig.
00:15:48: also ich war wirklich so der Buhmann immer draußen immer irgendwie Strafen bekommen und immer vor die Tür stellen.
00:15:55: Ich musste gefühlt jeden Tag vor die Türe in der Grundschule Und dann war mir langweilig, weil damals gab es keine Handys.
00:16:03: Da hab ich mich mal so rumgelaufen am Schulhof... ...wenn ich dachte, ich muss eh eine Stunde draußen sitzen.
00:16:08: Ja!
00:16:09: Und da hat er gesagt beim nächsten Mal du gehst raus und musst die Türklinge gedrückt halten.
00:16:13: Damit ich sehe dass du da bist ne?
00:16:15: Dann stand ich da so dreißigvierzig Minuten Türklingen gehalten.. ..und dann habe ich natürlich durch Schlüsselhoch geguckt, weil ich wollte irgendwas mitkriegen, weil das war langweillig.
00:16:25: Und dann weiß ich noch, hat er einmal angefangen damit so ein Strohhalm zu nehmen, hat einen Schluck Wasser genommen ... ist zum Schlüsselloch und hat mir das ganze Wasser ins Gesicht gespuckt.
00:16:35: Als Lehrer?
00:16:36: Ja, als Lehrer ja!
00:16:37: Und dann machte der Tür auf... ...und ich war komplett nass und hier... ...and man sagte jetzt kannst du reinkommen.
00:16:42: Und da kam ich rein... ...dann war so meine... wie soll man sagen auch mein Stand, meinen Status in der Klasse definiert.
00:16:53: Das ist der, der so angespuckt wird im Prinzip.
00:16:57: Im Nachhinein auch jetzt wiederum sage ich auch... Gut, gut, dass das passiert ist.
00:17:02: Ja, gut hat mich stark gemacht aber in dem Moment natürlich sollten das Kinder nicht erleben natürlich.
00:17:08: Nein
00:17:08: also ich habe gerade kurz aufatmen müssen weil ich bin ja selber Vater von Kindern und ich hab es grade im Kopf für mich durchgespielt wenn das meinem Kind wieder fahren wäre wie würde ich reagieren?
00:17:19: Und ich glaube ich würde diesen Lehrer nehmen und ihn an den Ohren quer durch den Schulhof ziehen.
00:17:25: Weil Lehrer?
00:17:28: Also wenn ich jetzt ein Elternteil bin, gebe ich mein Kind ja irgendwo in die Obhut von den Lehrern.
00:17:33: In der Zeit wo sie in der Schule sind und die haben ja man sollte ja meinen eine pädagogische Ausbildung genauso wie Kindergärtner und sollten hier irgendwie weitestgehend dich
00:17:42: bilden
00:17:44: sich um dich kümmern natürlich dich nicht erziehen das ist die Aufgabe von Eltern aber das Vorbild sein aber das ist absolut die unterste Schublade Sagst du, es war gut, dass das passiert ist?
00:17:58: Da siehst du heute so als der wachsene Mann.
00:18:01: Aber als Kind war das alles andere als gut.
00:18:02: Ja voll
00:18:03: voll!
00:18:03: Aber es hat direkt Auswirkungen gehabt
00:18:05: ne?!
00:18:05: Ich weiß noch damals... ich hab meinen Eltern nicht davon erzählt.
00:18:09: Du hast deinen Eltern nicht davor erzählt?
00:18:10: Nein nein, ich hab meine Eltern nicht erzählt.
00:18:12: Grundschule zweite, klasse, sieben, acht Jahre, so, jaja Du
00:18:15: hast deine Eltern nicht dazu erzählt.
00:18:16: Wissen die's heute?
00:18:19: Also ich habe das nie angesprochen.
00:18:21: Okay
00:18:21: Ich hab's mal in der Show oder beim Auftrittbau der Vortrag erzählt und die saßen im Publikum Aber ich weiß nicht, ob sie das so registriert oder haben.
00:18:29: Dass sich dessen bewusst war, was passiert
00:18:30: ist?
00:18:31: Ich
00:18:32: hab mich geschämt damals und ich wollte den auch nicht zur Last fallen, meinen Eltern.
00:18:38: Sag mir so, ey, das musst du mir dir selber ausmachen!
00:18:39: Weil du hast so viel ausgemacht mit dir schon in jungen Jahren bei Mama zum Beispiel all diese Dinge... Das machst du auch mit dir selbst aus.
00:18:48: Das machst Du schon irgendwie.
00:18:49: aber dadurch hat sich sehr viel Wut aufgestaut in mir.
00:18:52: Also ich war sehr, hatte sehr viel Energie.
00:18:54: Sehr viel Wut und hab Dinge kaputt gemacht.
00:18:56: Hab immer so getreten, geboxt zu Hause.
00:18:59: Hab zu Hause immer Kampfsportfilme geguckt also so John Claude von Daven Bruce Lee.
00:19:03: Hab alles kaputtgeschlagen dabei.
00:19:04: aber es hat mir irgendwie... das war so Frustration auch im
00:19:07: Film.
00:19:07: Und mein Vater das registriert wusste nicht woher das kommt und habe mich mitgenommen und haben mich heimlich in der Tech Vendô Club angemeldet und meinte hier kannst du alles rauslassen.
00:19:16: Das war wiederum gut weil dann habe ich sozusagen sehr viel er gelernt durch den Kampfsport Also zu meditieren, Tech Von Do ist ja auch sehr viel Meditation.
00:19:25: Ich habe dann sehr viel über mich kennengelernt.
00:19:28: Ich war auch dann stark plötzlich.
00:19:30: Plötzlich war ich der Junge in der Klasse, der kämpfen konnte.
00:19:34: also das hat mir auch geholfen.
00:19:35: Dann hab' ich einen schwarzen Gürtel gehabt als jüngster Schwarzkohlträger in Deutschland damals.
00:19:40: Der deutscher Meister war ich dann.
00:19:42: O-Achternationalteam.
00:19:43: Also hab' mich auch das dahin gepusht quasi dieser Frust, der in mir war.
00:19:48: Und deswegen sage ich auch, alles hat irgendwie seinen Sinn.
00:19:52: Aber wie gesagt das war schon keine schöne Zeit.
00:19:55: Also gefühlt... Ich kann ja so konkret beschreiben weil es dann noch so präsent ist überleg mal!
00:20:01: Also ich bin gerade mal belegen wie alt bist du heute?
00:20:04: Ich werd
00:20:04: jetzt zweiundvierzig dieses Mal.
00:20:05: Du
00:20:05: bist zweiund vierzig?
00:20:06: Das war mit sieben und acht.
00:20:07: Robert
00:20:08: De Niro fast.
00:20:08: Genau.
00:20:10: Du hast es aber so gebeschrieben Als wäre das gestern.
00:20:15: Das heißt, es war so ein prägendes Erlebnis, dass du es jetzt fast fünf und dreißig Jahre später immer noch so detailliert erklären kannst, also ob's gestern passiert
00:20:23: ist?
00:20:23: Ich weiß gar nicht, wie das Klassenzimmer aussieht!
00:20:24: Ich weiss sogar mal die Tür klingelt fast aus.
00:20:26: Die du
00:20:27: dreißzig Minuten, vierzehn Minuten halb bis ist.
00:20:29: Ja ich
00:20:29: wusste daneben sind nämlich... Guck mal, ich weiß wie krass das ist.
00:20:32: Ich weiß noch neben der Tür war eine Leiste da hingen die
00:20:37: Turmbeutel
00:20:39: dran Und ich hab gedacht in dem Moment Ich kann einfach einen Turmbeutel dranhängen, da merkte er das ja nicht.
00:20:44: Das ist sogar noch in meinem Kopf gespeichert!
00:20:46: Mein Gedanke von damals, wie ich ihn so ein bisschen noch natzen kann... aber ich habe es nicht gemacht weil ich dachte ne, da gibt's eine größere Strafe.
00:20:53: Aber das war schon klar.
00:20:54: Es ist wie bei vielen Ereignissen im Leben.
00:20:56: Je heftiger die Emotionen und
00:20:58: je
00:20:58: krasser umso prägender einfach.
00:21:00: Also das war ...
00:21:03: Hat der Kampfsport auch dann schlussendlich dazu beigetragen dass du aus dieser Außenseiterrolle Weggetreten ein bisschen stückweit oder weil?
00:21:12: ich habe das Gefühl du wurdest auch so ein bisschen dann vielleicht mit anderen Augen angesehen als der junge Typ jüngster schwarzer Gürtelträger in deutschland.
00:21:19: Kampfsport auf einmal kannst du dich wehren.
00:21:22: Weil früher war es wahrscheinlich das sensibelchen der empathische typ der nachdenkliche typ, der der sensibletyp und auf einmal ist dieser nachdenklich sind sensible empatische typ ein kampfsportler der einen schwarzen gürtel hat Und wenn eine die blöd kommen, dann kann sie ein paar verpassen.
00:21:38: Hat sich das so ein bisschen geswitcht?
00:21:39: und auch was... ...was die Wahrnehmung angeht oder deine Rolle als Außenseiter?
00:21:42: Dass du dann integriert warst, in irgendwelchen Grüppchen oder mit anderen Kids?
00:21:46: Ja schon!
00:21:47: Doch doch klar!
00:21:48: Also Kinder registrieren das ja
00:21:49: ne?!
00:21:49: Die wüssten nicht,
00:21:50: oh guck mal der hat da gewonnen und für Kinder natürlich noch krasser einfach.
00:21:56: Wenn die wissen okay, da ist jemand, der kämpfen kann und so Das hat mir auch geholfen.
00:22:01: Ich weiß noch, da gab es auch in der Schule so ein paar Leute.
00:22:03: In der Grundschule die haben immer den Ton angegeben und plötzlich gehörte ich mit dazu, den Ton anzugeben aber im positiven.
00:22:11: Das heißt wenn ich gesehen habe dass die irgendwie Leute gehauen haben oder so hab ich mich dazwischen gestellt.
00:22:16: Wenn ich gesehen hatte das da was Ungerechtes war, hab' ich auf einmal lauten gemacht also ich wurde laut, hab gesagt pass auf!
00:22:22: So läuft das nicht mehr ne?
00:22:24: Das heißt also, ich hab das eigentlich immer zum Guten genutzt.
00:22:26: Nicht weil ich jetzt ein heiliger Samaritabin oder so, ne?
00:22:29: Aber du hast einen gewichsten Gerechtigkeitsinn gehabt!
00:22:31: Immer,
00:22:32: immer, immer... Ich wollte immer den Leuten wirklich irgendwie helfen oder mich da... Ich habe erkannt okay, er kann das nicht natürlich auch geprägt durch mich selbst.
00:22:40: Ich wollte gerade sagen wahrscheinlich hast Du Dich in viel für die Kids selber erkannt, dass der Schwächere ist in dem Moment und dann Dich halt für den Einzusehr.
00:22:48: Kann
00:22:48: grad nicht, also das konnte ich auch nicht damals.
00:22:50: Also sei ich dafür Ihnen Und meine Eltern haben mich auch immer so erzogen, natürlich.
00:22:53: Die haben gesagt hey du musst also Respekt haben, Demut haben, Dankbarkeit dich für andere einsetzen ne?
00:22:59: Du musst Gudos tun auf der Welt und so weiter.
00:23:01: War natürlich ganz stark geprägt... ...und der kleine Bionn den habe ich gesehen in anderen Menschen.
00:23:06: Den hab' ich auch gestern gesehen in der Show.
00:23:09: Also das ist auch in der ersten Reihe.
00:23:10: Weil das war das.. Ich hab das getan was er sich gewünscht hätte.
00:23:14: Er hatte sich gewunscht einfach dazu sitzen und zu lauschen um etwas mitzunehmen.
00:23:18: Weil damals natürlich gab's keine Keine Gespräche, keine Podcasts, keine Shows.
00:23:25: Und selbst wenn hättest du mir nicht leisten können da hinzugehen?
00:23:28: Zu dem Zeitpunkt gab's auch kein Social Media.
00:23:30: Also geschweige denn es gab ja nur lineares Fernsehen-Zeitung fertig und damals irgendwie eine Relevanz zu spielen war eine Sache der Unmöglichkeit fast
00:23:37: voll.
00:23:38: also als Konsument meine ich konnte das einzige was ich konnte war... ...und dass ist dann vielleicht doch so ein Moment den du vorhin angesprochen hast einen Turning Point oder so.
00:23:47: Da habe ich dann auch in der Bücherei meinen mein Zuhause gefunden In der Bibliothek, weil ich dachte mir so okay.
00:23:54: Das war Demagzeiten, ich glaube acht Mark pro Monat ne?
00:23:56: So ein Monat.
00:23:57: Die sind
00:23:58: ja diesen Büchereiausweis mehr.
00:23:59: Büchereiausweis.
00:24:00: Ja das war so, das war available so, ne?
00:24:02: Das war so machbar...
00:24:04: ...weil
00:24:04: ich konnte jetzt keine Videokassetten kaufen oder irgendwelche Shows suchen.
00:24:10: Aber
00:24:10: ach demag ist ok, das kriegen wir hin.
00:24:13: Ach demag Karte geholt und dann habe ich da immer Tag und Nacht.
00:24:17: Ich hab abgeschlossen das Ding mit den,
00:24:19: wie erwartet zu dem Zeitpunkt so Es ging
00:24:21: so vierzehn, fünfzehn.
00:24:22: Sechzehn abgefahren und ich habe so einen Stapel mitgenommen alles.
00:24:26: Und ich konnte natürlich keine Ahnung.
00:24:27: das heißt dass Regal damals kann es ja auch sagen wir kennen sie auch.
00:24:31: damals war das Thema einfach viel kleiner.
00:24:33: Das heißt Lebensfreude Glück ein kleines Regal Persönlichkeitsentwicklung
00:24:37: ist quasi nicht existent.
00:24:39: Ja
00:24:40: genau da hab' ich halt nur so nach Farben gedacht oh das buch ist schön grün auch das buche schön rot.
00:24:45: aber
00:24:46: Tag später stand jemand neben mir keine Ahnung, ein älterer Mann oder so und sagt dann das würde ich dir empfehlen.
00:24:51: Okay?
00:24:51: Dann eine Woche später sagt ne Frau ey, das ist voll cool!
00:24:54: Und da habe ich so nach und nach die alten Klassiker gelesen, der LKNG Joseph Murphy und so.
00:24:59: Aber natürlich die Elfvierzehn,
00:25:00: Fünfzehn.
00:25:01: hast du ja schon solche Schinken gegeben.
00:25:02: Ja, ja.
00:25:03: Und sofort gemerkt krass man es passiert was in mir.
00:25:07: Ich hab gemerkt, krass es passiert etwas heftig was mögliches durch Worte dich lese.
00:25:12: Die Magie der Bücher ist auch für mich Immer noch, wenn ich... Also es gibt nichts vom Kosten-Nutzen-Faktor her was an einem Buch herankommt.
00:25:23: Das ist ja unglaublich.
00:25:25: das, was du für zehn, zwanzig Euro ...für ein Wissen erhältst.
00:25:29: Es ist gar nicht... Ich war dein Buch gerade gesehen noch.
00:25:33: Überleg mal, was da reingeflossen ist von deiner Erfahrung, von deinem Lebensweg, von deinen Gedanken.
00:25:38: wie viel Tränen?
00:25:39: Wie viel Flachen!
00:25:40: Wie viele Geburten und Tode
00:25:43: quasi?!
00:25:44: Und dann sagt man hier für fünfzehn, zwanzig Euro kannst du das Buch kaufen?
00:25:49: Das habe ich damals schon erkannt.
00:25:50: Ich dachte mir so Wahnsinn!
00:25:50: So ein Buch was du alles konsumieren kann dein Leben eines Menschen.
00:25:55: und es hat mir echt geholfen.
00:25:56: Das hab' ich dann wirklich... ...und dann muss ich sagen guck mal da war ich so sechzehnten, siebzehn so... ...hab' ich das Wissen was mir geholft hat weitergegeben an Leute.
00:26:04: So ey guck ma so und so guckma überleg ma so.. ..und die haben den geholften und da haben die Freunde gebracht und meinten so geh mal zu bieren der hätte immer so gute Tipps.
00:26:13: ne Da hab ich den gesagt, ja.
00:26:15: Also ich würd so und so machen.
00:26:17: Vielleicht ist da schon ein bisschen auch das noch mal geboren worden was ich heute mache weil ich habe plötzlich gemerkt wie viel Freude es bringt auch Leuten etwas mitzugeben was auch eine Veränderung mit sich bringt.
00:26:26: dann?
00:26:28: Mit sechzehn-sebzehn.
00:26:30: also ich versuch mich gerade in die Situation rein zu versetzen wenn ich vierzehn fünfzehn war Und ich würde mir schon echt solche Bücher durchlesen ob ich das verstehen würde oder verstanden hätte in der Vergangenheit gedacht und dass du umsetzen könnte.
00:26:47: Und ich glaube,
00:26:47: du hättest nicht verstanden, aber
00:26:48: auf gar keinen Fall.
00:26:49: Also... Du
00:26:52: wärst dann zu mir gekommen.
00:26:53: Kannst du mir das mal erklären?
00:26:54: Entschuldigung, Bion!
00:26:56: Ich muss mal nach Hagen von Stuttgart raus.
00:26:59: Ich hätt's nicht verstanden, oh Scheiß.
00:27:03: Ich hab scheiße im Kopf gehabt.
00:27:05: Das war die Zeit, da war ich Skater?
00:27:06: Ja, ich auch.
00:27:08: Die Skate zu der Zeit, ich hab angefangen mit fünfzehn in Clubs zu gehen und das war mein Ding.
00:27:12: Aber zu Dale Carnegie zu lesen und dann das auch noch ... zu verstehen und irgendwie dich selber darin zu finden, Motivation zu finden anderen Leuten mit sechzehn, siebzehnt auf das mitzugeben.
00:27:23: Auf gar keinen Fall!
00:27:25: Also
00:27:27: diese Motivations- ... weißt du, die war ja auch... auf zwei Seiten geboren.
00:27:31: Auf der einen Seite weg von etwas, also weg von diesem ... was man hatte in Sicht des Lebens so diese Gedanken hin zu etwas auch und beides war so krass ausgeprägt bei mir.
00:27:41: Ich wollte endlich irgendwie Seelenfrieden ich wollte endlich mich verstehen das Leben verstehen Und ich wollte weg von diesen Ja von diesem Gedanken von vielen Dingen die mich beschäftigt haben.
00:27:51: Das war diese Motivation war so groß und es war mein einziger Ausweg im Prinzip.
00:27:56: Also es gab nichts was im Prinzip mir In dem Moment hätte helfen können wie diese Bücher zum Beispiel ... auch, muss ich auch dazu sagen natürlich.
00:28:04: Ich war vorher auch ... ... falsch unterwegs, falsch abgebogen.
00:28:08: Also mit den Jungs viel Stress gehabt... ... also viel auf der Bestraße viele Schlänkereien und kurz bevor ich quasi diesen Bücherausweis geholt habe, ... ... hab' ich auch Sozialstunden gemacht.
00:28:21: Da habe ich die ganze Jugendherberge in Hagen-Renberg.
00:28:25: Hab mich kapaziert als mein Kunst.
00:28:28: Geputzt?
00:28:28: Nee, tapaziert
00:28:29: wirklich!
00:28:29: Tapaziert
00:28:30: ja sogar den Decken.
00:28:31: Das war krass, also das war schon viel Arbeit.
00:28:35: Und dann nach diesem Sozialstuhl im Prinzip hab ich meine Eltern gesehen und da hat sie auch eingeprägt bei mir weil normalerweise wenn ich irgendwie missgebaut habe oder so Eltern kennt man warum wieso bis halb strafen oder Hausarrest oder so.
00:28:52: und dieses mal kam nichts.
00:28:54: und dann gehe ich in das Schlafzimmer.
00:28:56: das war nach dem Urteil quasi den Gerichtsurteil.
00:28:58: Und dann sehe ich meine Eltern, mein Papa rechts sitzend am Bett.
00:29:02: Meine Mutter links und beide waren am Weinen.
00:29:06: Das hatte diesen Effekt.
00:29:08: Hätte es irgendwie eine Strafe gegeben oder einen Anschreien ... Dann wäre das für mich so ja okay.
00:29:14: Aber dieses Weinen hat bei mir was verändert.
00:29:17: Weil das war, das tat mir weh grad meinen Vater hab' ich nie weinen sehen.
00:29:21: Bis zu dem Zeitpunkt?
00:29:22: Nie!
00:29:23: Zweimal weinen sind da und als seine Mama meiner Oma gestorben ist.
00:29:27: NIE sonst, nie!
00:29:29: Und das war so, was machst du da?
00:29:32: Ey, was machst du da, wohin?
00:29:34: Wohin längst du diese Energie.
00:29:35: Du hast so viel Indien, man!
00:29:36: Du hast eine Chance hier.
00:29:37: Du bist in Deutschland und du hast so viele Geschenke bekommen... Was machst du hier?
00:29:42: Warum nutzt du nicht das, was dir gegeben
00:29:44: wurde?!
00:29:45: Das war für mich so okay.
00:29:46: Aber natürlich dann die Frage, die man sich als Kind stellt, wie kommst du raus?
00:29:49: Für mich... Okay, ach dem Marktbücherei alles klar, versuch das da.
00:29:54: Du kannst nur gewinnen, was willst du verlieren?
00:29:57: außer jetzt vielleicht Zeit, die du das mit dem Bücherlesen verbracht hast.
00:30:00: Bist du Einzelkind oder hast du noch geschwistert?
00:30:02: Einen Bruder
00:30:02: habe ich noch.
00:30:03: Älter oder Jünger?
00:30:03: Älte!
00:30:05: Wie war er unterwegs?
00:30:06: War er nicht so der Typ, der dich an die Hand gönnt und sagt hey, Bjorn hier keine Ahnung, du bist auf einem falschen Weg... Ich bringe dich mal auf einen richtigen Weg.
00:30:11: hatte er eine Vorbildfunktion für dich oder...?
00:30:14: Ja
00:30:14: also er hat schon ne Vorbild-Funktion gehabt.
00:30:17: aber natürlich man kennt das ja auch wenn du mit den Jungs auf der Straße bist da kommt keiner ran an dich.
00:30:22: Also mein Bruder kam mich ran an mich meine Eltern nicht Die Jungs und ich.
00:30:28: uns hat viel verbunden.
00:30:30: Wir sind alle in einfachen Verhältnissen aufgewachsen, wir haben uns zu dritt einen Döner geteilt.
00:30:36: Das war so die Zeit.
00:30:38: Was hast du dabei?
00:30:39: Eine Mark, ich habe zwei Mark kommen.
00:30:41: Dann haben wir immer den Dönen in Alofolie einpacken lassen ganz
00:30:43: dick und man
00:30:44: schneiden kann.
00:30:47: Jeder war für den anderen da aber natürlich was auch dann herrschte war dieses bei vielen Unzufriedenheit weil alle hatten ... hatten nichts so, ne?
00:30:55: Und dann war es so... Dann warst du hängst du da rum und kamst auf Dove Ideen teilweise.
00:31:00: Und da hätte mir glaube ich keiner raus so helfen können.
00:31:04: Ich brauchte diesen Schlag!
00:31:06: So, ich brauchte einmal auf die Fresse wie das Buch heißt von dir.
00:31:11: Ich brauchte das!
00:31:13: Also mir wäre's auch lieber gewesen.
00:31:14: Ich hätte das irgendwie rational verstanden.
00:31:16: So ey guck mal ist nicht gut und so stimmt eigentlich.
00:31:19: Aber ich brauchta einmal diesen divine den Eltern Wo ich gemerkt habe, Alter das geht nicht.
00:31:25: Du musst was ändern.
00:31:26: Ich wollte nicht mehr mein Leben dank Tapizieren.
00:31:29: Ich hab schon geguckt aber gut gearbeitet worden hier.
00:31:32: Der ist immer noch der Blick.
00:31:34: Der
00:31:34: Tapizierer in dir, der guckt
00:31:36: so.
00:31:37: Mein erster Blick geht immer nach oben.
00:31:38: Es ist
00:31:39: sauber.
00:31:40: So muss man echt sagen.
00:31:41: also...
00:31:42: Was sich viel Faszinierende finde ist wie du es geschafft hast diesen Turnaround in dir zu finden.
00:31:47: Du wurdest ja von Menschen in deine Jugend und der Kind hat oftmals nicht gut behandelt Und daraus diese Energie zu schöpfen oder diesen Shift, das du sagst.
00:31:59: Ich liebe Menschen trotzdem.
00:32:02: Trotz dessen was mir alles passiert und wiederfahren ist ich liebe Menschen.
00:32:06: nicht nur so dass ich sage ich liebe menschen sondern Das ist ja schon jetzt seit Jahren.
00:32:11: Ich weiß wie lange das jetzt schon heißt also auf Bühnen unterwegs bist in der Öffentlichkeit steht es zehn fünfzehn Jahre oder mehr?
00:32:16: Also Social Media kann man sagen so zehn Jahre plus zehn Jahre und Bühne war.
00:32:21: erste Show war zwei tausend neunzehnt Dann kam Corona, also richtig seit drei Jahren so richtig.
00:32:27: Drei vier Jahre so richtig!
00:32:29: Dieser Schiff ist für mich krass von diesem wie du eigentlich behandelt wurdest von Menschen dann trotzdem zu sagen hey ich liebe Menschen so sehr dass ich sie wie meine Brüder und Schwester sehe.
00:32:40: Und nicht nur das sondern deren Glück.
00:32:43: Ja
00:32:44: Dieses Wort fällt ja sehr oft bei dir, deren Glück ist mir wichtig.
00:32:48: Wie ist es entstanden?
00:32:49: Also wie kam diese Mindset-Shift?
00:32:52: Wenn ich das jetzt so bei vielen anderen Menschen sehen würde, die Maßgeblich vielleicht schlecht behandelt wurden in irgendeiner Form als Kind.
00:32:57: Ob dass jetzt hier Rassismuskarte ist oder ob es einfach nur von Haus auch schlecht behandeln wurde ... In der Kita, in der Schule, da passiert ja was in dir und oftmals ist es so, dass da negative Energien daraus entstehen, die sich dann auf dein späteres Leben auswirken.
00:33:14: Weil die ging's in eine andere Richtung?
00:33:15: Ja!
00:33:16: Also Auge um Auge und die ganze Welt is blind, ne?
00:33:20: Caching.
00:33:21: Und da ist ja so, Auge um Auge und die ganze Welt ist blind.
00:33:24: Ich bin auch nicht irgendwie jetzt... ich bin ein normaler Typ einfach, ne?
00:33:28: Ein einfacher, normaler Typ.
00:33:31: Und natürlich gab es auch so wahrscheinlich Phasen wo man auch frustriert war oder wütend war auf sich, auf die Welt.
00:33:38: Wo man eigentlich dieses wirklich gegen jemandem ist.
00:33:41: aber ich habe das irgendwie... ...ich war immer mitfühlt.
00:33:45: Ja, ich hab immer mitgefühlt!
00:33:47: Auch heute also ... um mich aus der Ruhe zu bringen, muss schon viel passieren.
00:33:51: Also ich sehe eher so... Weißt du wenn jemand mich anschreit oder kommentiert?
00:33:57: Du kennst das ne?
00:33:58: Hater komme heuer!
00:34:00: Ja Ich fühle mit den mit.
00:34:03: Ich könnte nicht schreiben guck mal du umso.
00:34:05: Ich kann es gar nicht weil ich denke mir so äh der Arme oder die Arme und das war schon immer so.
00:34:11: Klar ich hatte auch dann so Gedanken damals hier auch mein Lehrer an einen Ohren über ein Schulhof zu ziehen.
00:34:17: aber heute Ich weiß ja, dass er verstorben ist zum Beispiel.
00:34:21: Ich bete für ihn!
00:34:22: Ich sage ich hoffe das er seinen Frieden gefunden hat und seine Art hatte auch sein Grund.
00:34:28: Und ich weiß nicht was ich gemacht hätte wenn ich in seinen Schuhen gelaufen wäre.
00:34:32: Keine Ahnung also kann das natürlich nie... Weißt du?
00:34:36: Ich habe das sehr sehr tief in mir verankert so dass ich einfach so mitfühle mit den Menschen einfach.
00:34:41: Also
00:34:44: da muss ich dir wieder sprechen um zu meinen Sofern dass ich sage Egal, was jemand erlebt haben muss in seinem Leben.
00:34:51: Das gibt dir noch lange nicht das Recht, das an anderen Menschen auszulassen.
00:34:54: Also weiß ich, was dieser Mensch erlebte durch der Lehrer?
00:34:58: Aber du hast noch lange kein Freifahrtschein irgendwie das an andere Menschen aus zu lassen weil die können auch nichts für deinen Weg oder die Schuhe, in denen du gelaufen bist.
00:35:06: Du als sieben-achtjähriger Junge, der ja in einer prägenen Zeit steckt, du kannst ja nichts dafür, dass du jetzt dunkelhäutig bist oder keine Ahnung, ob es dein Problem war, ... die Rassismuskarte gezogen hat oder ob er jetzt irgendwie ein Problem mit einem Benehmen hatte.
00:35:19: Wenn ihm hier jetzt aber anhört, was für ein Typ war, dann würde ich nicht behaupten, dass du verhaltensaufwählig warst... ... sondern eher zu
00:35:25: verhalten... Er ist unaufwendig!
00:35:26: Sondern eher introvertiert.
00:35:29: Insofern sehe ich das anders.
00:35:31: Er hätte wahrscheinlich eher an sich selber arbeiten müssen und vielleicht halt auch einfach ein Stück weit sein Beruf verfehlt als Lehrer,... ... denn er hat ja eine pädagogische Verantwortung.
00:35:39: Nichts ist so trotz.
00:35:41: Hast Du den Turn-Around geschafft?
00:35:42: Und gesagt Nein, ich lass mich davon nicht abhalten von meinem Weg.
00:35:45: Von meiner Berufung.
00:35:47: Ich liebe Menschen und du hast ja dann dein Studium auch beendet.
00:35:52: was du promoviert warst er hier bei vw Und hast ihr denn hier noch mit dem prof geredet?
00:35:59: Wann war der erste moment wo Du komplett weg von diesem thema bist Hier mit diesem klassischen studiengand das was sich dein papa für dich gewünscht hat die sich freut über deinen doktor titel heute Wo du sagtest nee ich möchte Menschen motivieren Ich möchte Menschen erreichen, ich habe eine Mission.
00:36:15: Für mich missionierst du ja auch irgendwo?
00:36:17: Ja!
00:36:18: Ich hab ne Vision und die möchte ich nach draußen tragen.
00:36:21: Also zum ersten so auf jeden Fall gebe ich dir Recht mit dem... Ich gebe niemanden aufgrund seines Weges das Recht zu handeln.
00:36:30: Es geht nur um Verzeihen weißt du weil?
00:36:31: ich möchte nicht mehr diese Wut in mir haben.
00:36:34: also ich verzei den Menschen weil ich quasi Frieden haben möchte in mir.
00:36:38: Stimmt
00:36:38: manchmal schreibe ich Leuten die haben mich vor Gericht gebracht.
00:36:42: Ich schreibe den, ich verzeihe dir.
00:36:45: Weil ich das nicht mit mir tragen möchte!
00:36:47: Ich möchte nicht diese Last in mir haben wie so Wut, diesen Ärger... Ich möchte das nicht haben.
00:36:51: aber natürlich hat keiner das Recht zu handeln und zu agieren und es ist auf keine Art und Weise zu rechtfertigen also gar nicht.
00:36:58: Es geht eher um diesen Prozess des Loslastens für sich selbst.
00:37:02: Das war für mich ganz wichtig.
00:37:03: zu sagen einfach...
00:37:04: Dein eigenes
00:37:05: Seelenfrieden?
00:37:05: Ja mein Seelen Frieden!
00:37:07: Ich kann das Problem von ihm nicht zu meinem werden lassen.
00:37:10: Wir haben nur diese.
00:37:11: Du guckst schon wieder auf die Links.
00:37:13: Was haben wir dreimal?
00:37:14: Dreißig, ne?
00:37:15: Wir spenden das!
00:37:16: Wir machen was Gutes daraus.
00:37:19: Und dieses Motivieren hatte ich immer schon in mir drin.
00:37:22: Nur dann irgendwann habe ich gemerkt durch Social Media auch Ey du kannst wirklich etwas bewegen.
00:37:29: Das war für mich so ein krasses Gefühl zu sehen.
00:37:33: Ey da sind tausend Leute Tausend Fans oder so.
00:37:35: Da hab' ich ja eh tausende Menschen.
00:37:37: Das ist ja wie meine Schule damals.
00:37:39: Das ist der
00:37:39: Fasso Russiwagen?
00:37:40: Ja,
00:37:40: der Faser Russiweagen!
00:37:42: In meiner Schule waren tausend Schüler immer, weißt du?
00:37:43: und ich so, ey das sind... eine ganze Schule folgt mir jetzt, ne?
00:37:46: Tausend Follower.
00:37:47: Wow.
00:37:48: Hundert Likes oder so da.
00:37:50: Boah hundert Menschen haben das angeguckt und geliked.
00:37:52: so, ne boah.
00:37:53: Zwanzig Kommentare, zwanzig Leute haben sich hingesetzt und habe ich plötzlich gemerkt, alter krass, da ist ja eine Power drin,
00:37:58: ne?!
00:37:58: Und da hab' ich zum ersten Mal gespürt mach das weiter,
00:38:02: ne!?
00:38:02: Ich wusste einfach dass es mein Weg gegen alle Widerstände.
00:38:06: Die Videos habe ich gemacht, da hab' ich promoviert.
00:38:09: und natürlich stell dir vor... Ich war Dozent an der Uni in Wuppertal.
00:38:12: Achthundert Studenten sitzen da, jeder weiß, der Herr Kathilato macht irgendwelche Videos jetzt!
00:38:17: Der erklärt Menschen das Leben, der erklärt wie man glücklich wird.
00:38:21: Die Professoren sind zu meinem Professor gegangen.
00:38:23: was macht der Kathilator da?
00:38:24: Der macht jetzt so Videos irgendwie ja das ist Glück und so.
00:38:26: ne und halt es mal aus.
00:38:29: Und trotzdem ich so..ich mach dass, das ist Hammer wenn ich nur einen Menschen erreiche Hammer!
00:38:34: Wenn ich nur eine Seele irgendwie ein bisschen retten kann, hammer.
00:38:37: Und unter all diesem Druck habe ich einfach damit losgelegt.
00:38:41: Ich hab gewartet bis mein Professor Feierabend macht, ne?
00:38:44: Damit ich quasi mich vor seinem Bücherregal platzieren konnte für die ersten Videos so auch.
00:38:49: Weil ich dachte man sieht cool aus mit den Büchern im Hintergrund und so, ne.
00:38:52: Da zeig' ich mir mal guck zu ok der macht feierabends, hat mich hingestellt, habt ihn in die Videos gemacht... ...und irgendwann hat er diese Videos gesehen.
00:38:58: Und da wusste ich okay das geht ein bisschen rum schonmal
00:39:00: Ja.
00:39:01: Weil er meinte zu mir, ich hab gesehen du hast vor meinem Bücherregal Videos gemacht, ne?
00:39:04: Ich so oh ja, Entschuldigung und so... Also nee, nee, ist doch gut!
00:39:07: Macht das doch!
00:39:08: Also macht dein Job hier?
00:39:10: Macht die Unterricht, macht die Klausuren, schreibt die Doktorarbeit.
00:39:13: Aber wenn Du Zeit hast, macht es doch, wenn's dir Spaß macht.
00:39:16: Peter Witt, Professor Peter Witte Und der ist jetzt immer noch, da waren wir bei fünf bis sechs Shows schon dabei.
00:39:22: Nein.
00:39:22: Und jedes Mal lasse ich ihn feiern weil er mir damals immer gesagt hat macht das was du liebst.
00:39:27: Das war der eine Professor, der eben nicht war wie die anderen in der Uni?
00:39:30: Ja!
00:39:31: Er hat sich nicht unterkriegen lassen.
00:39:32: Er hat nicht gesagt hey Björn es ist komisch oder hey die lässt dann schon... Also mach das!
00:39:37: Mach dass!
00:39:39: Und da hab ich so viel Mut gegeben, so viel Kraft gegeben und dann war ich so mutig habe gesagt pass auf Ich mache eine Motivationsveranstaltung an der Uni Wuppertal.
00:39:46: Da hab ich den größten Hörsaal gemietet.
00:39:48: Audimax, achthundert Leute und da hab' ich das WDR angerufen.
00:39:51: Meinte so wir machen hier Motivationsveranstaltungen an der Uni Wuppertal.
00:39:55: Ich habe die Plakate aufgehängt, ne?
00:39:57: So... Und das mir so jetzt wird's richtig geil!
00:40:00: Dann kam das Fernsehen und dann haben sie mich gefilmt mit einer riesen Kamera,
00:40:03: ne?!
00:40:03: Und meinten so ja wann gehts los?
00:40:05: Ich so ja gleich und so..ich guck es so hinten kein Mensch,
00:40:09: ne!?
00:40:10: Und dann irgendwann geht´s los.
00:40:12: wie viele Sitzen da?
00:40:12: Zwölf Leute
00:40:14: In dem Salve,
00:40:15: und sechs Freunde von mir.
00:40:17: Stark!
00:40:18: David immer dabei ja?
00:40:19: Seit Stunde eins ne?
00:40:21: Und noch fünf andere Kollegen mit denen ich promoviert habe, Freunde vom David.
00:40:24: Ich weiß du, David hat damals noch Freunde
00:40:26: anrufen.
00:40:28: Aber da waren nur zwölf Leute.
00:40:30: Sechs Fremde quasi.
00:40:31: Wow... aber es gibt Fotos.
00:40:34: Da stehe ich vor diesen zwölften Leuten aufm Tisch und gibt Vollgas.
00:40:38: Sind die Fotos irgendwo im Netz zu sehen?
00:40:40: Ja, also wir haben noch Fotos auf jeden Fall.
00:40:42: Das muss
00:40:42: sich einblenden, wenn das ausgestrahlt wird damit...
00:40:45: Das heißt Leidenschaft war so groß.
00:40:48: ich dachte mir sechs Leute egal Vollgas für die hundert Prozent sind sechs Leben Und ich hätte eine von denen sein können.
00:40:57: Du könntest einer von denen sagen der das gerade genau braucht.
00:40:59: dieses Wort und dass ist in mir drin.
00:41:02: das heißt egal wann wir sind wo wir sind Wir haben ja einen Insider.
00:41:06: Wir sagen immer, full beyond experience.
00:41:09: Das ist angelehnt an Michael Jordan.
00:41:11: Hast du The Last Dance gesehen?
00:41:12: Die Doku über Michael Jordan?
00:41:13: Ja!
00:41:14: Und da wurde er gefragt ey ihr habt geführt mit fünfzig Punkten dann hast Du dich verletzt weil Du so übertriebene Aktion gemacht hast.
00:41:21: Also ja egal wie spät es ist, egal was wir führen, egal wie für Menschen da sitzen jeder hat das Recht auf die Full Michael Jordan Experience und das war für mich so... Die full beyond experience.
00:41:34: also ne jetzt ohne ego, aber das heißt gibt alles egal wann egal wie viele leute.
00:41:41: Gib einfach alles was du hast
00:41:45: Abgefahren.
00:41:45: sechs fremde sechsfreunde.
00:41:47: das fernsehen ist da ein saal den du gemietet hast mit acht hundert menschen fastungsvermögen.
00:41:55: Das war erst mal eine klatsche in dem moment für dich.
00:41:58: Aber heute fünfzehn zwanzig jahre später
00:42:04: Nee, also das war schon im Jahr twohundessendsechzehn.
00:42:08: Vor zehn Jahren.
00:42:09: Heute?
00:42:10: Zehn Jahre später.
00:42:11: Also ich erinnere mich gestern an die Show in Stuttgart.
00:42:13: Tausend sieben Hundert Menschen und davon waren jetzt nicht tausend sechshundert Freunde.
00:42:18: Aber
00:42:18: sechs Freunde waren da immer
00:42:21: noch.
00:42:22: Ich war dabei, mein Sohn war da rein... Wie sechs Freunden
00:42:25: sind geblieben?
00:42:26: ...heute ist umgekehrt!
00:42:27: Und dass es einer der interessanten Momente, wenn dich so Menschen wie dich hier sitzen habe viele Zuhöre, Zuschauer sich das ansehen.
00:42:37: Wo kommst du her und wo stehst du heute?
00:42:39: Weil wenn ich mir als vermeintliche Social Media-Konsument dein Content ansehe dann würde ich denken der Typ ist ja vom Glück geküsst.
00:42:48: Alles lief toll ihm wurde alles in die Wiege gelegt.
00:42:52: Bion war schon immer erfolgreich aber Bion hat auch schon vor zwölf Menschen ein Fernsehteam eingeladen Die wahrscheinlich auch den Dachstand, also yo Brody.
00:43:03: Was
00:43:03: geht ab?
00:43:03: Wo
00:43:04: kommen die Leute?
00:43:06: Wurde das überhaupt ausgestrahlt?
00:43:07: im Nachhinein?
00:43:08: Ja klar.
00:43:11: Mit zwölf Menschen.
00:43:11: Daher hab ich ja auch die Fotos.
00:43:14: Wow!
00:43:15: Hast du ein
00:43:15: Spielschatz?!
00:43:19: Du hast dich ja davon nicht abbringend lassen.
00:43:21: Nein.
00:43:22: Trotzdem sechs Menschen waren da.
00:43:24: auf
00:43:24: diese sechs Menschen kann ich aufbauen.
00:43:27: Ich habe
00:43:27: es geliebt
00:43:28: Und hat sich das dann sukzessive von Veranstaltung zu Veranstaltungen gesteigert, die Anzahl der Menschen?
00:43:35: Also eher exponentiell.
00:43:37: So wie die meisten Dinge auch Social Media-Follower und so immer.
00:43:39: exponentiell heißt also lange Zeit wenig Wachstum und in einer kurzen Zeit viel Wachsstum.
00:43:45: Das ist ja so wie wenn Leute zu dir kommen sagen krass ging er voll schnell ein paar Videos gemacht aber die lange Zeit vorher wo es wirklich wenig wachstums ist das sieht da keiner Das will ja keiner sehen.
00:43:57: Die Spitze
00:43:57: des Eisbergs, genau!
00:43:58: Aber diese lange Zeit des kleinen Wachstums ist ja total wichtig weil da wirst du ja... Da formst du dich erst mal.
00:44:05: und diese langen Zeit des langsamen Wachstrums die brauchst du auch oder die schaffst du nur wenn du ein klares warum hast?
00:44:12: Weil sonst hörst du ja auf bisschen Wachstrom.
00:44:15: ach komm läuft nicht.
00:44:16: ich mache jetzt ich verkaufe jetzt Pflanzen oder läuft nicht.
00:44:20: Ich mach jetzt irgendwie Fitness Content oder ich mache Es wäre ja die versuchen einfach zu wechseln, weil du hast ja die Grundprinzipien verstanden.
00:44:29: Wir können ja switchen wir haben jetzt eine Kamera, wir wissen wann wir posten wie wir aufnehmen?
00:44:33: Wir haben Lichter, wir wüssten wieder Algorithmus.
00:44:35: so bisschen funktioniert.
00:44:36: theoretisch können wir es wegwechseln einfach was uns schnelleres Wachstum bereiten würde.
00:44:41: aber das warum war immer klar.
00:44:43: ich hab's geliebt und ich weiß noch gestern mal Jank zum Beispiel auch im Publikum mit dem habe ich promoviert der saßen wir gegenüber Im Wuppertal, der ließ zum Mercedes nach Sindelfingen gewechselt.
00:44:54: Ach krass!
00:44:56: Und Cenk saß mir gegenüber und mit Cenk hab ich viel geübt weil hinter mir war eine Whiteboard... ...und immer wenn ich ne Idee hatte habe ich ihm gesagt Cenk guck mal und hab mich dem erklärt hier das ist das Modell so und so.
00:45:06: und das ist wichtig und hab' ich gesehen an seiner Reaktion ist es gut oder schlecht?
00:45:09: Also er war quasi mein Versuchskaninchen und er hat irgendwann gesagt nach zwei Jahren ey bro da passiert ja nicht viel du kriegst ja kaum ein Follower willste nicht aufhören.
00:45:19: Ja, das hab ich mir gesagt.
00:45:20: Und da hab ich zu ihm gesagt ... Das hat er bis heute nicht vergessen, Cenk!
00:45:24: Guck mal, Bro.
00:45:25: Neun neun Prozent der Menschen würden jetzt aufhören.
00:45:29: Weil nichts passiert scheinbar?
00:45:31: Aber ich bin einer von denen, die immer weitermachen.
00:45:34: Weil ich das liebe und glaube daran.
00:45:36: Das ist dieses Glauben bevor man sieht.
00:45:38: Also dieses Gießen.
00:45:40: Ich mach einfach.
00:45:41: Ich weiß, es wird schon was passieren.
00:45:42: Du siehst ja auch nicht irgendwie unter der Erde.
00:45:44: Ist da was, ist da nix... Und ich bin so ein Typ, ich mache einfach.
00:45:46: So, ich habe das Vertrauen ins Leben in mich, in Gott Und ich weiß, irgendwas passiert.
00:45:52: Und das Warum hätte sich nie geändert?
00:45:53: Also zum Beispiel... Ich wäre jetzt ein superglücklicher Sozialarbeiter in Hagen geworden!
00:45:58: Das weiß ich ja.
00:46:00: also dass warum wäre gleichgeblieben oder ich hätte einen Jugendclub gegründet oder hätte mich da irgendwie für die Kids engagiert.
00:46:07: Also mein Warum wäre gleich geblieben?
00:46:10: Es muss nicht Show und Bücher und dies und das muss gar nicht.
00:46:14: Also in dem Feld klar, aber der Frame... also den Rahmen kannst du verändern.
00:46:18: Nur das warum?
00:46:19: Das wäre immer gleich geblieben.
00:46:20: Immer!
00:46:22: Jetzt hast Du vor Roundabout zehn Minuten eine hochinteressante Sache angesprochen, die mich interessiert wie die Gegenseite drauf reagiert hat.
00:46:31: Du hast gesagt, du hast Menschen, die Dich sogar vor Gericht gebracht haben geschrieben und Du verzeihst ihn.
00:46:39: Wie haben diese Menschen darauf reagiert?
00:46:41: Keine Ahnung, ob ich jetzt schlechte Absichten sagen soll dazu.
00:46:46: Aber die haben dich ja vor Gerichtszerren wollen und dann gab es wahrscheinlich Konfliktsituationen zwischen dir und diesem Person und du sagst den irgendwann.
00:46:55: Ich verzeihe dir.
00:46:56: Jetzt würde mich mal interessieren wie haben diese besagten Personen drauf reagiert?
00:47:00: oder gab's überhaupt eine Reaktion?
00:47:01: Genau
00:47:01: ich will gerade sagen also ein paar Leute.
00:47:04: Also das war nicht nur Gerichtsfälle Es war auch so wo man enttäuscht wurde oder was Schlimmes oder was Nicht schönes passiert ist.
00:47:12: Einige haben gar nicht reagiert.
00:47:13: Also da weiß ich nicht, wie die Reaktion war.
00:47:16: Einige haben positiv reagiert?
00:47:19: Die haben dann auch ihr Herz ausgeschüttet und einige haben gedacht Ich will sie verarschen als Provokation.
00:47:27: quasi
00:47:28: ist
00:47:28: ja so weißt du einer irgendwie einer fack dich ab und Du sagst so ich verzeihe dir Dann werden wir wieder getriggert Weißt du?
00:47:34: Weil sie sind nicht das, was die fühlen.
00:47:35: Du bist ja Projektionsfläche und wenn ... Die haben ja diese Wut noch in sich vielleicht und denken so... Was ist
00:47:40: los?!
00:47:40: Was denkt der jetzt?
00:47:41: Er kann mir verzeihen!
00:47:42: Ist er besser als ich oder so?
00:47:43: Wer isst er, dass er mir verzeichnen kann?
00:47:45: Auch das gab es also Reaktion.
00:47:47: Aber meine Aktion war nur wichtig.
00:47:50: Mir war die Reaktionen egal.
00:47:52: Also wirklich.
00:47:53: Es muss ... Also zum Beispiel, da gibt's Leute, die haben mich geantwortet.
00:47:56: Ich guck' jetzt nicht, hab die geantwortete gelesen.
00:47:58: Das interessiert mich nicht.
00:47:59: Ich wollte loswerden einfach.
00:48:00: Die Botschaft senden Und natürlich, du reagierst so wie du bist.
00:48:07: Und die Leute, die auch teilweise ja... Es gab ja auch Dinge, die geklärt werden mussten nach Jahren.
00:48:11: Drei, vier, fünf Jahren und die haben ja auch eine Entwicklung genommen.
00:48:14: Teilweise.
00:48:15: Das heißt vielleicht waren sie jetzt auch ein bisschen weiter oder haben nachgedacht oder reflektiert und haben dementsprechend anders geantwortet?
00:48:23: Also für mich war einfach nur dieses weg.
00:48:27: Ohne zu sagen, ohne zu urteilen!
00:48:29: Ich war kein Richter.
00:48:29: Ich habe es nicht gesagt ich war im Recht oder so.
00:48:32: Darum ging's gar nicht.
00:48:33: Es ging einfach nur darum, ich wünschte dir alles Gute.
00:48:36: Ich wünsche dir alles gute und alles Gut!
00:48:40: Muss nicht reagieren, muss nicht antworten... Alles Liebe!
00:48:43: Ich glaube was du meinst ist wirklich für dich selber weil ich kann das nachvollziehen.
00:48:48: Du bist ja jetzt einige Jahre länger dabei in der Öffentlichkeit steht als ich aber du hast ja nicht nur Freunde in der Zeit gewonnen genauso wie ich.
00:48:57: Aber ich musste auch lernen dass hat ein Preis den du bezahlst in der öffentlichkei zu stehen.
00:49:02: die eine Seite schön Bei der anderen Seite lernst du das mal diplomatisch aus.
00:49:11: Manchmal gewinnst du, manchmal
00:49:12: lernt manch Mal gewinst du manchmal lernste Nein aber ich kann das zu hundert Prozent nachvollziehen.
00:49:18: und es gibt also nicht nur diese Zeit wo man in der Öffentlichkeit steht auch viel früher im Leben sei es dein Lehrer der dich geprägt hat dass Du den Menschen verzeihest Nicht um deren Willen wie die drauf reagieren ob dies annehmen oder nicht für die selber einen Cut zu machen, abzuschließen.
00:49:38: Weil es begleitet dich ja immer wieder!
00:49:41: Ich kenne das hier auch von mir.
00:49:42: ich habe auch prägende Erlebnisse als Kind Jugendlicher später im Alter gehabt jetzt auch diesen jeden Tag bei dir.
00:49:50: Die nimmst du jeden Tag mit und dein Rucksack wird immer schwerer.
00:49:53: Und irgendwann musst du dann halt auch sagen so hey pass auf mir egal ob du das jetzt annimmst oder nicht?
00:49:57: Ich will einfach sagen Hey Pass auf ich verzeihe dir ich schließe Frieden damit fertig wir müssen uns gar nicht darüber unterhalten.
00:50:06: Es soll auch keine Diskussion entstehen, sondern ich für mich will einfach fein sein.
00:50:13: Kopf frei, Strich drunter fertig und das Leben geht weiter.
00:50:18: Voll ist eine Befreiung halt ne?
00:50:19: Ist Freiheit!
00:50:20: Jetzt haben wir ja auch eine Sache die wir teilen mit dem Thema Sinn.
00:50:25: Du hast ja auch medialen Druck erfahren in den letzten Jahren Und das sind so die nicht schönen Seiten, glaube ich.
00:50:31: Die ich auch erfahre musste seitdem ich in der Öffentlichkeit stehe.
00:50:34: und jetzt kommst du ja von der Straße.
00:50:36: Du hast ja früher gesagt, du bist ja ein Street-Kid gewesen und hast schon als Kind auch nicht so schöne Seiten erlebt.
00:50:43: aber wie gehst du mit sowas um?
00:50:46: Ich meine deine Message nach draußen ist eigentlich nicht angreifbar.
00:50:50: also in meiner Wahrnehmung
00:50:51: Klar!
00:50:52: Du kannst natürlich alles angreifen.
00:50:53: Also wenn du
00:50:54: willst
00:50:55: Du kannst alles anggreifen.
00:50:56: Ja Es gibt Menschen, die sagen was bringt denn dieses positive Denken?
00:51:01: Ja es gibt Menschen die unterstellen dir dass du das einfach nur als Business nutzt.
00:51:07: Also das was du fühlst siehst in den Menschen.
00:51:10: ja aber im Prinzip ist es eigentlich das natürlich eigentlich ein großer gemeinsamer Nenner den ich quasi auch da nach außen bringe klar.
00:51:20: Aber trotzdem?
00:51:21: Ja, aber es ist so schlimm daran einen Geschäft rauszumachen indem du Sinnstiftest.
00:51:24: also ich meine viele Menschen... Betreiben wir auch ein Geschäft da draußen, wo sie kein Mehrwert liefern und keinen Sinn stiften.
00:51:32: Also
00:51:32: ich finde das ja auch super wichtig, dass man im Prinzip, dass du wächst, dass Du größer wirst um noch mehr bewirken zu können.
00:51:39: Ja?
00:51:39: Das ist alleine deswegen würde ich von jedem das gönnen.
00:51:42: Und am Prinzip... Du kreierst einen Mehrwert und Menschen tauschen ihren Wert gegen deinen Wert.
00:51:49: Das ist das älteste Geschäft!
00:51:51: Also du kommst Reis gegen Kartoffeln, Zucchini gegen Möhren und heute tauscht du jetzt einfach Aufmerksamkeit Zeit Energie Geld gegen Dienstleise oder ein Wert.
00:52:02: Das heißt ich konzentriere mich nur auf mein Wert.
00:52:05: und wie kann Ich den erhöhen?
00:52:07: Wie kann ich besser performen?
00:52:09: Wie Kann ich mich besser vorbereiten?
00:52:10: wie kann ich mehr aus dem Herzen sprechen?
00:52:13: wie Kann ich noch wichtigere Botschaft?
00:52:15: also ich koncentriere nicht nur auf meinen Wert.
00:52:17: der Rest das ist natürlicher Auslese.
00:52:19: Ja, du kannst keinen Swing zur Show zu kommen oder Buch zu kaufen.
00:52:23: Das ist einfach.
00:52:23: die Menschen spüren der Wert ist so hoch.
00:52:26: ich nehme mein wert und tauscht in.
00:52:27: das ist das normalste der welt.
00:52:30: also darauf konzentriere ich mich gar nicht.
00:52:32: Und angreifbar Ich glaube auch gerade jetzt.
00:52:34: Also ich liebe deutschland.
00:52:36: ne das ist meine heimat land.
00:52:38: ich bin hier geboren.
00:52:38: ich bin so dankbar dass meine mama mit siebzehn hier hingekommen ist.
00:52:41: aber ich glaube natürlich auch es gibt länder Da wird das ganze Thema anders gesehen, also wo vielleicht weniger Ego herrscht oder so.
00:52:48: Da wird man nicht direkt so als du sprichst ja an Medien und da gibt es auch der Dings, der Guru und der Durs und der Dies ne?
00:52:56: Das gäb's da gar nicht!
00:52:57: Also wie in Namibia waren oder so... Die Medien sagen geil dass du über sowas sprichest.
00:53:03: Gerade nach heutigen Zeit mega dass du dich dem Glück widmest.
00:53:06: die Menschen brauchen das voll und richtig cool In indien wenn du dahin gehst, die die verähren dich nicht als personen also nicht als jetzt wieder ego getrieben sondern einfach weil sagen geil was du machst finde ich mega.
00:53:19: Männer Frauen egal die sagen geil wir pushen das und natürlich hier hast du oftmals so diesen braucht man das weiß man dass woher weißt er da ist?
00:53:29: Also es ist natürlich sehr skeptisch hier schon ein skeptisches land sag ich mal
00:53:35: ja Wenn du jetzt zum Beispiel, also mich interessiert mir jemand wie du damit umgegangen ist.
00:53:41: Also ich hab ja auch eine schwere mediale Phase hinter mir so gehabt und Ich habe für mich lernen müssen damit umzugehen.
00:53:47: Jetzt bist Du ja jemand vom Typ wird aus der vorhin auch gesagt Es muss viel passieren um dich aus der Ruhe zu bringen.
00:53:52: Ja Hattest irgendjemand geschafft Dich aus der ruhe zu bringe in der zeit wo irgendwie die medien sich auf dich eingeschossen haben?
00:53:58: oder hast du trotzdem diese ruhe Die du in dir hast immer bewahrt und sagt es wird sich schon alles irgendwie von selbst lösen?
00:54:04: ja Oder hatte ich das schon ein bisschen bewegt, berührt traurig gemacht vielleicht auch oder enttäuscht.
00:54:11: Also ich habe zum Beispiel Enttäuschung auch erfahren.
00:54:13: Ich dachte so hey fuck!
00:54:15: Ich hab hundert Sachen richtig gemacht und gefühlt eine Sache falsch und ich werde an diese einen Sache bemessen.
00:54:20: und die Hundert Dinge, die ich vorher richtig getan habe wurden vergessen.
00:54:25: Das ist natürlich oft so, dass Leute sich immer auf diesen einen Punkt eben konzentrieren oder so und es wäre ja auch unmenschlich wenn man gar keine Emotionen hätte.
00:54:34: Das ist ja auch so ein Wechselbad der Gefühle, ne?
00:54:36: Manchmal an einem Tag bist du vielleicht ein bisschen nachdenklich.
00:54:38: Da bist du enttäuscht, da bist du traurig, dann bist du ein bisschen sauer oder sowas.
00:54:42: Aber ich kann dir mal sagen, ein guter Indikator wie es dir geht, ist der Schlaf, finde ich.
00:54:49: Wenn du gut schläfst heißt das... Du bist gut mit dir selbst.
00:54:54: Du bist immer rein mit dir und ich habe immer geschlafen wie ein Baby.
00:54:57: Immer.
00:54:57: Ich hab immer geschrafen wie einen Baby!
00:54:59: Es gab keine unruhige Nacht oder irgendwie.
00:55:01: Ich hab abends gebetet und morgens, für mich war sehr wichtig mein Fokus.
00:55:08: Ich habe gesagt, pass auf, auch heute, jeden Morgen ich stehe auf was in deiner Hausaufgaben.
00:55:15: konzentriere dich darauf.
00:55:16: also verschwende jetzt keine Zeit um irgendwie da denken gucken machen lesen macht keinen Sinn.
00:55:24: viel mehr Sinn stiften tust du wenn du das machst was du kannst.
00:55:27: hausaufgabe Ja, komm heute hierhin.
00:55:30: Hab ein gutes Gespräch das liestes Buch da machst du was und dieser Fokus war sehr, sehr entscheidend.
00:55:37: Und ich glaube auch
00:55:39: nicht ablenken zu lassen durch irgendwelche Themen die an dich ran treten.
00:55:43: Die vermeiden dich negativ sind oder trotzdem dein Fokus durch.
00:55:46: seh's ja.
00:55:47: Ich meine, ich kenne dich jetzt schon seit zehn Jahren Von damals, wo du angefangen hast mit Social Media bis jetzt.
00:55:53: Und ich hab so gefühlt immer alles von der Seitendinie beobachtet... ...was so bei dir passiert ist und du hast dich in meiner Wahrnehmung zu keinem Augenblick irgendwie von deinem Weg abbringen lassen?
00:56:04: Nein,
00:56:05: kann man auch nicht!
00:56:06: Man kann mich das nicht für meinen Weg abbringen lassen.
00:56:09: Erabbringen wir eigentlich.
00:56:10: Das geht gar nicht.
00:56:12: Ich habe da zu viel erlebt.
00:56:16: Ich hab ja noch ganz andere Sachen noch erlebt.
00:56:18: ... familiär, gesundheitlich.
00:56:23: Selbstmorde und so.
00:56:24: Also wirklich ganz krasse Sachen.
00:56:27: Plus die Geburt von meinem Sohn.
00:56:30: Wie alt ist der jetzt mittlerweile?
00:56:31: Svier.
00:56:32: Was wie mein Kleiner!
00:56:34: Und das war so... Das war wirklich die Hölle.
00:56:36: Also quasi wo er tot auf die Welt kam.
00:56:40: Und als medizinisches Wunder überlebt hat.
00:56:43: Also erst nach zehn, fünfzehn Minuten ein Herzschlag konnte reanimiert werden quasi.
00:56:47: Einen Tag lang.
00:56:49: keine Gehirnfrequenz, ne?
00:56:51: Also der schlimmste Fall auf der Intensivstation.
00:56:52: Der allerschlimmste Fall!
00:56:54: Dort in diesem Krankenhaus, wo er auf die Welt gekommen
00:56:55: ist?!
00:56:56: Allerschlimmmste Fall.
00:56:57: Konnt ich atmen nicht essen nichts musste gekühlt werden quasi so wie ein Reset für Babys.
00:57:03: und ja allein dass er lange keinen Herzschlag hatte war schon so okay.
00:57:07: kein Sauerstoff.
00:57:08: Gehirne ist schon kaputt also viele Teile des Gehirns sind kaputt Kein Gehirnenfrequenzen was wirklich der Neurologe meinte hat kein Gehirner.
00:57:18: So, dann irgendwann nächsten Tag das Gehirn fängt langsam an zu arbeiten.
00:57:23: Herzschlag war da und nach drei, vier Tagen versucht die Atmung selber machen zu lassen
00:57:29: usw.,
00:57:30: fünf bis sechs Wochen auf Intensivstationen.
00:57:34: Und das ist natürlich der schlimmste Fall weil in dem Moment wo er geboren wird bist du ja im siebten Himmel.
00:57:39: Du siehst nur den Kopf und ich weiß noch die Hebamme, die Ärztin hat gesagt viele Haare.
00:57:48: Und in der nächsten Sekunde, boom bist du in der Hölle.
00:57:51: Weil er kommt blau und tot quasi auf die Welt!
00:57:56: Von einer Sekunde auf die nächste von siebter Himmel in die Hölle... ...und diesen Fall das ist das Schlimmste.
00:58:04: Das kannst du zwei-dreimal im Leben glaube ich ertragen aber dann bist du selber platt.
00:58:09: Und das war der allerschlimmeste Fall weil von null stürzen ist schon hart Aber von siebte Himmel runter ist der größte Fall im Prinzip.
00:58:19: Und da habe ich dann wirklich jeden Tag gebetet, geweint nicht geschlafen gemacht getan und er ist quasi obwohl er diese ganzen Probleme hatte also offensichtlich dieser sogenannten White Spots im Gehirn.
00:58:31: das ist so wo Sauerstoff fehlt.
00:58:33: man konnte direkt erörtern Motorikzentrum White Spot Sprachzentrum white spot und dann natürlich wie gesagt wahrscheinlich wenn er überlebt wird er nicht sprechen können laufen können.
00:58:45: Also schwerer Pflegefall, war quasi so.
00:58:48: dann auch irgendwann die Diagnose und heute hat er nichts.
00:58:54: Nichts!
00:58:54: Nichts ist aktiv lustig.
00:59:01: Er ist ertanzt immer.
00:59:02: Er macht einen Monwalk von Michael Jackson.
00:59:05: Er spricht super.
00:59:06: also ich kriege Nachrichten von den Frauen die damals auf der Intensivstation waren Mit nicht so schweren Fällen, mit ihren Babys.
00:59:17: Und die haben alle Konsequenzen noch.
00:59:20: Ich habe auch letztens gesehen eine Frau, die ich dort kennengelernt habe.
00:59:22: Eine Mama hat mir ihr Baby geschickt nach ... Auch mit vier Jahren halt jetzt.
00:59:27: Ist auch behindert kann ich sprechen gibt nur so irgendwie Anweisung an andere Frauen und da weiß ich was das für ein Glück war dass er das quasi so dass er rausgekommen ist.
00:59:37: Was ich sagen will ist natürlich...was soll mir passieren?
00:59:41: Verstehst du Also was soll jetzt passieren?
00:59:44: Nimm mal ein Arm, mach das.
00:59:47: Ist interessiert mich nicht.
00:59:48: Mich kann nichts umstürzen!
00:59:50: Das ist so wirklich... Diese Zeit habe ich einfach so hart geprägt mit der Kindheit und den Dingen die ich erliebt habe.
00:59:57: Das ist einfach eine Stärke, die gewachsen ist.
00:59:59: So diese Dankbarkeit, das ist einfach unbeschreiblich.
01:00:05: Und dann waren wir auch draußen aus dem Krankenhaus.
01:00:07: Eine Woche später anfänge es plötzlich in Kindstodes.
01:00:11: Also, dann war er plötzlich eine Woche später leblos im Kindersitz.
01:00:15: Ich habe dann quasi mit dem Notarzt an der Tankstelle Wiederbelebung gemacht.
01:00:23: Er am Telefon und du hast seinen Anweisungen befolgt?
01:00:25: Ja!
01:00:26: Das war ne Woche später nach sechs Wochen wo ich schon auf der Intensivstation war.
01:00:31: Und ja das war also deswegen wenn mich Leute fragen hey wie gehst Du damit?
01:00:39: oder wie machst Du das für mich ... Referenzwert ist das, ne?
01:00:43: So und dann sage ich, ja okay.
01:00:46: Ne?
01:00:47: Ich schneide meinen Bein ab.
01:00:48: Ja komm!
01:00:49: Ich hüpfe weiter mit einem Bein.
01:00:50: Ist mir wurscht... Es ist wirklich so, ne.
01:00:52: Das präglich halt.
01:00:53: Das ist mein Referenzpunkt.
01:00:55: Von seitdem ist es halt wirklich... Und überleg mal, wenn wir jetzt nochmal darauf zurückkommen auf Mein Barum und so.
01:01:02: Jeden Samstag gibt's mein Podcast, ne Schokolade für die Seele.
01:01:05: Jede Samstag kommt David mit dem Transporter ... zum Intensivstation.
01:01:12: Hat hinten schon Mikro aufgebaut?
01:01:14: Trotzdem
01:01:14: weiter durchgezogen!
01:01:16: Und Samstags kam ich raus, fertig fertig so... Ich habe damals kein Video gemacht und so auch.
01:01:21: Hab mich dann hingesetzt, hab die Podcastfolge aufgenommen aber nicht über mich gesprochen.
01:01:25: Ich hab gedacht was können wir den Neutern mitgeben?
01:01:27: heute?
01:01:27: okay.
01:01:28: Hab das gemacht um bin wieder rein zu intensiv weil mir es so wichtig war das weiterzumachen.
01:01:35: also da ist sehr viel passiert.
01:01:38: Da waren übrigens auch vor der Intensivstation Hühner.
01:01:41: Deswegen habe ich Hühnern geholt, weil sie mir viel Kraft gegeben haben.
01:01:46: Das war meine Oase.
01:01:48: Da waren extra so ein kleines Krankenhauspark mit Hühners und dann stehst du quasi vor den Hühnen.
01:01:54: Und das ist so ein Highlight des Tages einfach die Anzugucken wie diese Picken und so gegenwärtig sind.
01:02:01: Es hat mir so viel Kraft gegeben dass ich entschieden habe, ich muss Hühne haben.
01:02:05: Du hast dreizehn
01:02:07: Hühner zu Hause?
01:02:08: Ja, also zwölf und ein Hahn.
01:02:09: Thomas.
01:02:12: Tommy kann ich nennen eigentlich!
01:02:17: Aber der hieß schon vorher Thomas.
01:02:19: Das war nicht meine Idee.
01:02:20: Also
01:02:20: er wurde gemobbt.
01:02:21: die sind alle gerettet.
01:02:22: Er
01:02:23: wurde gemoppt wo er weiß den Hahn dass er gemobt wird.
01:02:25: ja das ist der Häst der ist das so einen Haubenhahn der kann sich gut sehen
01:02:29: okay
01:02:29: und andere haben ihn gepickt.
01:02:31: also Hühne untereinander Katastrophe.
01:02:33: Also das ist nur Rangordnungen, Kämpfe und so weiter.
01:02:36: Kannibalismus.
01:02:37: also wenn die zum Beispiel keine Federn haben.
01:02:39: Die anderen Hühner waren ja aus der Rettung d.h.
01:02:41: aus der Legebatterie, die haben keine Federen.
01:02:43: Und wenn du dann ein bisschen Haut siehst, bist du totgepickt?
01:02:46: Du musst da mit einer Farbe draufsprühen dass die anderen Höhner nicht erkennen dieses
01:02:49: Fleisch.
01:02:49: Krass!
01:02:50: Sonst gehen die direkt darauf.
01:02:51: Direkt das Schwächste wird gesucht... was ich sagen will hat extrem viel geprägt, extrem viel verändert Und deswegen auch als Antwort natürlich auf deine Fragen.
01:03:04: Meine Referenzwert ist ein ganz anderer.
01:03:07: Ja, also ich glaube selbst wenn die Medien sich über mir zusammenscheißen würden, wenn ich jetzt sowas erlebt hätte wie in deinem Fall mit deinem Sohn und deinen Fleisch im Blut, dann wären wir ja nicht alle scheissegang.
01:03:20: Das ist
01:03:22: es!
01:03:24: Du hast vorher noch Selbstmorde angeführt?
01:03:27: Freunde
01:03:28: von dir, die sich
01:03:29: auch
01:03:29: das Leben genommen haben.
01:03:32: Also nahestehende Freunde zu dir?
01:03:37: Auch in der Familie.
01:03:39: Ich habe eine große Familie da, gab es auch Selbstmordversuche und so weiter.
01:03:43: also sehr viel erlebt.
01:03:47: Sehr viel was mich sehr hart geprägt hat.
01:03:49: ich bin wirklich zum Glück auch sehr gläubig immer schon gewesen weil ich glaube sonst hält mich das alles auch zerrissen.
01:03:57: wenn ich nicht zum Beispiel diesen Glauben hätte, dass es nach dem Tod etwas gibt.
01:04:02: Hätte mich diese Dinge ganz anders getroffen natürlich als jetzt so wo ich immer noch spreche mit den Menschen, wo ich im Gebet bin und eine Verbindung habe zu denen.
01:04:13: Das war schon auch sehr wichtig glaube ich für mich.
01:04:17: Würde ich die niemals ansehen heute?
01:04:18: Also wenn ich jetzt überlege was das ja mit dir gemacht haben muss... Gestern auf der Bühne, du ziehst dein Ding durch.
01:04:26: Du performst auch so wie du jetzt hier sitzt.
01:04:28: Du erzählst das mit so einer Ruhe und Gelassenheit.
01:04:32: Also ich habe mich nur schon reingefühlt in deiner Erzählung Und Ich hab schön Gänsehaut bekommen weil ich mir auch wiederum hier als Papa vorgestellt habe.
01:04:39: Wie wäre es für mich gewesen?
01:04:41: In dem Moment wenn ich im siebten Himmel bin mein Kind kommt auf die Welt Mein erstes kind und dann kommt er so blau tot auf Die welt gefühlt und du stürzt in die hölle Augenblicklich und erlebst tausend tode innerlich und weiß nicht, was jetzt mit dem Kind passiert.
01:04:56: Ja!
01:04:57: Und trotzdem...
01:04:58: Das sind nur ein paar Randgeschichten, weißt du?
01:05:01: Wenn ich es ausschmücken würde, dann würden wir beide gleich hier mit Taschentüchern weint sitzen weil das Ganze bringt ja sehr viel noch Mitzig auch im Negativen.
01:05:10: Also zum Beispiel nach dem Anfang des plötzlichen Kindstodes hat er so eine Sonde bekommen.
01:05:15: Eine Sonde quasi um das Herz Twenty Four Seven zu checken für Alarm falls irgendetwas sein sollte oder so.
01:05:21: Weil er leblos war.
01:05:24: Und du musst dir vorstellen, diese Sonde hat im Jahr über drehundert Fehlalarm gegeben.
01:05:29: Also jede Nacht quasi gab es einen Fehl-Alarm.
01:05:31: Ich wollte grad sagen, dreihundertfünfzechzig Tage im Jahr.
01:05:33: Drehundertmal Fehl Alarm.
01:05:35: Weil immer was verrutscht und so?
01:05:37: Und dann stehst du immer jede Nacht auf... ...um bist völlig dann und denkst fuck!
01:05:41: Es geht schon wieder los, ne?
01:05:42: So.
01:05:44: Dann
01:05:44: hattest du in dieser Zeit keinen ruhigen Schlaf.
01:05:46: Nee da hab ich nicht gut geschlafen.
01:05:48: Das stimmt.
01:05:48: Da war ich wirklich wie gesagt der Referenzwert.
01:05:50: Aber das war für mich aller... ... mit Abstand das schwierigste herausforderndeste.
01:05:56: Im Nachhinein natürlich auch bin ich so glatt und glücklich... ...und dankbar, aber natürlich du hast selber jetzt auch gespürt teilweise oder eigentlich wirklich.
01:06:05: was soll dann kommen?
01:06:07: Nimm doch alles!
01:06:08: Also was ist denn das Ding?
01:06:12: Was soll da passieren?
01:06:13: Wer soll was tun und machen und so?
01:06:17: Alles ist gut.
01:06:18: Ich bin einfach dankbar und glücklich dass es alles andere ist.
01:06:23: Da geht es gar nicht um Kleinigkeiten, alles Kleinigkeiten.
01:06:26: Worüber man sich sonst zu Sorgen macht.
01:06:28: Das sind alle Kleinigkeiten auch gestern auf der Bühne... Ich sage immer nimm Kritik nicht persönlich und nimm Lob auch nicht persönlich.
01:06:39: Aber es ist wirklich so, ne?
01:06:40: Also nimm kritik... Warte,
01:06:40: warte!
01:06:41: Nimm Kritikt nicht persönlich.
01:06:42: das macht Sinn weil konstruktive Kritik wird ja jemanden helfen auch irgendwann ein Stück weit.
01:06:48: aber nimm lobe nicht persönlich, das finde ich jetzt interessant.
01:06:51: Das musst du mir erklären.
01:06:52: Also, nimm das Lob auch nicht persönlich heißt.
01:06:57: Lass nicht deinen Ego wachsen durch Lob.
01:06:59: Ah!
01:07:00: Also, Applaus für eine Show?
01:07:02: Ja du hast für die Performance geklatscht.
01:07:04: Vielleicht bin ich im Backstage ein Massenmörder.
01:07:07: Bin ich nicht, keine Sorge.
01:07:08: Aber so war vielleicht...
01:07:11: Schlagzeile.
01:07:12: Weil Menschen nehmen Lob persönlich und das führt dazu..
01:07:15: Dass dein Ego wext.
01:07:18: Und ich bin immer so hey, tolles Buch, danke schön aber Ich bin immer, es geht nicht um mich.
01:07:25: Es geht null um mich.
01:07:26: auch auf der Bühne gibt's null um mich.
01:07:28: ich bin hinter der bühne Am beten ja das letzte was ich mache ist ein gebet.
01:07:33: ich sage Lieber Gott so verzei mir all meine fehler ich mit einem sündhafter mensch.
01:07:40: Heute geht aber nicht um sich.
01:07:42: heute Bin ich dein werkzeug?
01:07:44: Ich bin dein instrument.
01:07:46: bitte Bitte spricht durch mich zu diesen Menschen weil das sind so tolle menschen Da sitzen so viele Wunder und leider haben viele das vergessen, dass sie so wundervoll sind.
01:07:57: Und mit diesem Gedanken gehe ich auf die Bühne und dann weißt du ... Du denkst, du sagst da performst du aber ich performe nicht.
01:08:04: Ich lass einfach fließen!
01:08:05: Es fließt einfach, ne?
01:08:06: Und klatschen...ich mach nichts...ohh, die klatschten ist einfach eine Energieaustausch der auf einer anderen Ebene stattfindet wo ich keine Rolle spiele.
01:08:14: Das geht gar nicht um mich, verstehst du?
01:08:17: Und das ist glaube ich das oder ein Geheimnis, wenn man so möchte.
01:08:20: Weil wir sagen wie machst du das?
01:08:22: Du hast ja gesagt, du hast dich nie vom Weg abbringen lassen.
01:08:26: Das ist ein Geheimnis!
01:08:27: Es geht nicht um mich.
01:08:28: Deswegen kann man mich auch nicht von weg abbringen weil es nicht um dich geht.
01:08:31: Verstehst du?
01:08:32: Ja.
01:08:33: Warum sagst du zu Gott dass du ein sündhafter Mensch bist?
01:08:36: Also zeig mal einen Menschen der nicht sündhaft ist.
01:08:40: Also ich glaube jeder Mensch... Ein Mensch ist sünd haft.
01:08:45: Das geht los.
01:08:45: Ist das
01:08:46: Auslegungssache?
01:08:46: oder wo beginnt die Sünde?
01:08:49: Oh ja, okay.
01:08:51: Das würdest du jetzt spielen?
01:08:51: Wir sind bei uns den Geburtstag angekommen!
01:08:59: Es geht ja schon los beim Südhoffen Gedanken.
01:09:01: Es geht los bei kleinen Notlügen.
01:09:06: Es wird immer vorurteilen.
01:09:09: Jeder Vorurteile zum Beispiel.
01:09:11: Manchmal erwische ich mich selber dabei.
01:09:13: Wo ich so denke, was ist da los?
01:09:15: Und am Nachhinein denkste man, guck mal du hast irgendwie einen Vorurteil gehabt.
01:09:19: Dann ärger ich mich drüber dass sich selber dem verfallen bin.
01:09:23: und wie gesagt ich bin auch gar nicht irgendwie erleuchtet oder irgendwie ganz normaler Mensch kein schlechter Mensch ein ganz normalen Mensch und wir sind sindhaft.
01:09:36: ja Wir sind alle sündhaft.
01:09:39: hab noch keinen Menschen getroffen der es nicht ist.
01:09:41: also Deswegen sage ich das auch.
01:09:45: Heute geht es aber nicht um mich, bitte nutze mich einfach und dann verbinde ich mich mit den Menschen.
01:09:51: Dann ist es nur noch Liebe.
01:09:52: Ich verbinde mich weil ich denke jetzt hast du eine Chance dass du Menschen berühren kannst ja dass du menschen leben verändern kannst.
01:10:04: wir haben ja schon vorher beim hallo sagen kurz ein paar fälle besprochen.
01:10:08: Es ist ja nicht nur Menschen die inspirieren armen wollen.
01:10:11: Das ist auch wichtig, dass Menschen sagen zum Beispiel ich hab einen coolen.
01:10:14: Ich will einen schönen Abend haben ein paar coole Gedanken.
01:10:17: Aber da gibt es natürlich auch Fälle so wo du Menschen siehst Kinder siehst die gemobbt werden.
01:10:23: Kinder sieß die sich selbst verletzen Frauen siehst durch eine schwere Zeit gehen Leute die in der Chemotherapie stecken Und und und ja.
01:10:36: also ich habe so viele Beispiele Wo ich einfach denke hey krass man.
01:10:40: Das ist echt ein tolles Geschenk, dass ich diesen Menschen einfach weiterhelfen kann.
01:10:45: Es geht auch nicht da um mich!
01:10:46: Die helfen sich selbst.
01:10:48: Also ich könnte dich jetzt nicht verändern weißt du?
01:10:50: Ich kann dich nur inspirieren andersrum genauso und das versuche ich einfach.
01:10:56: Wenn Du so viele Menschen begegnest weil Du wirklich gefühlt pausenlos auf Tour bist von Stadt zu Stadt hier tausende Menschen da tausenden Menschen.
01:11:05: Und dann hast Du diese Menschen die Gezeichnet sind vom Leben, ob das jetzt Krankheiten sind wie Krebsziele durch eine Chemogen.
01:11:13: Ob es ein Kind oder Jugendliche ist, welches sich selber verletzt aufgrund von traumatischen Erlebnissen oder psychisch oder körperlich... Egal was heißt drum!
01:11:25: Und die kommen zu deiner Show und sie sehen einen Grashalm in dir weil du ihnen Hoffnung gibst mit dem was du tust.
01:11:34: Merkste da auch ein Stück weit so dass ne ganz große Verantwortung damit einhergeht?
01:11:38: Mit dem was Du tust Gerade wenn du solche Momente erlebst.
01:11:41: und was macht das auch mit dir?
01:11:42: Du hast ja auch vorhin draußen gesagt, du nimmst hier alle in den Arm.
01:11:45: Also du hast ja keine Scheu Menschen in den Armen zu nehmen sie anzufassen weil es gibt ja viele Menschen das öffentliche Lebenspersönlichkeiten die berühmt sind Die sagen so touchy-touchy das ist nicht so mein Ding bitte bleibt mach mal Abstand und so.
01:11:59: Aber bei dir ist jetzt nicht so der Fall.
01:12:00: Touchy-Touchies voll mein Ding.
01:12:02: Touchie Touches ganzen Tag.
01:12:03: Nein aber ich bin auch so geprägt da ist wieder die indische Seite in mir.
01:12:08: also Die Inder sind nur am Umarmen.
01:12:11: Also meine Kursars und ich, wenn die indien sind wir laufen Hand in Hand also Männer so einfach wie sie nicht
01:12:17: auf dem Mund küsst ist alles
01:12:18: ja ja ja und wenn schon mehr.
01:12:20: also ne ohne Zunge
01:12:26: muss
01:12:26: man ganz normal im Prinzip wirklich mit meinem Kursar hand-in-hand zu laufen so als Zeichen der Verbindung.
01:12:30: also Ich bin sehr sehr und ich weiß auch gestern die da war eine Dame Theresa hieß sie, genau.
01:12:38: Die hat die Autogrammkarten nach den Umarmungen verteilt zum Abschied quasi.
01:12:43: Die kamen dahin und haben ein Foto gemacht.
01:12:45: Dann sind sie an Theresa vorbei.
01:12:47: Sie hat ihnen eine Karte gegeben und dann sind sie nach Hause gegangen.
01:12:50: Und Theresa meinte nachher zu mir, guck mal wie krass!
01:12:53: Wie viele Menschen einfach mal so ne Umarmung brauchen?
01:12:57: Also guckt mal, wie viele Menschen mal so ein paar gute Worte brauchen?
01:13:01: Nichts Krasses!
01:13:03: Einfach nur gesehen werden... ... so sein dürfen, wie sie sind.
01:13:06: Einfach mal in Arm nehmen... ... das fehlt den Menschen extrem und deswegen ist es für mich egal ob ich da ein zwei oder sogar drei Stunden stehe... ...in Wien stand ich drei Stunden ja?
01:13:17: Nach der
01:13:18: Show!
01:13:19: Und eine Show geht ja auch schon zweieinhalb Stunden?
01:13:21: Ja genau.
01:13:22: Das ist für mich ganz selbstverständlich ne?
01:13:27: Es kommt von Herzen und natürlich Verantwortung übernehme ich super super gerne Weil ich halt auch spüre, dass das wirklich etwas verändern kann bei den Menschen.
01:13:36: Also wirklich krasse... also krasste Dinge passieren können!
01:13:40: Also krass im Sinne von die sie merken, dass sie nicht alleine sind zum Beispiel.
01:13:45: Allein du musst ja vorstellen wenn da so ein, zwei tausend Leute sitzen und du kommst dahin und guckst dich um und du spürst zb für viele Menschen alleine das hinsetzen ist schon eine Antwort nämlich zu spüren Ich bin nicht allein plus die ganzen Sachen, die dort passieren.
01:14:02: Aber allein dieses... Sie sagen mir immer wieder, das war so geil!
01:14:06: Alle haben gegrüßt im Parkhaus, alle haben gelächelt.
01:14:09: Die haben mich vorgelassen und die waren... Oh es gibt Hoffnung, es gibt coole Menschen so.
01:14:14: Also nicht alleine fühlen zum Beispiel.
01:14:16: Das ist schon der erste Schritt.
01:14:18: und dann sage ich ja, es eine Reise, die wir machen und dort wird geweint, dort wird gelacht, dort geschwiegen.
01:14:24: Jeder macht das was er braucht gerade in dem Moment.
01:14:27: Das ist total unterschiedlich.
01:14:29: Manche haben einfach Spaß, so Sex in the City paar Mädels kommen dahin trinken gesekt hier und haben Spaß... ...und lassen sich ein bisschen gute Gedanken geben.
01:14:36: aber wir haben auch zum Beispiel eine Dame gehabt da habe ich so einen Luftballon auf der Bühne Da geht es um das Thema loslassen Und dann hat sie den durchgeschnitten also mit Helium gefüllt.
01:14:44: Der fliegt so weg Und dann fängt die an zu weinen.
01:14:47: Und dann sage ich so Willst du drüber sprechen?
01:14:50: Und meinst du nenn ich kann nicht drüber sprechen.
01:14:51: Ich so alles klar Alles Gute Hat sich hingesetzt.
01:14:54: Ein paar Wochen später schreibt sie uns Und sagst du, ich wollte immer loswerden was ich da losgelassen habe.
01:15:00: Ich hab mein Baby verloren.
01:15:01: Mein Baby ist gestorben und das war für mich wie so ein Gruß in den Himmel vor zehn Jahren oder so hat sie geschrieben.
01:15:08: Hab ich meinen Baby verloren?
01:15:10: Und seitdem konnte ich nie schwanger werden.
01:15:12: Ich konnte auch nicht so richtig intim werden mit meinem Mann mehr und so.
01:15:15: Wir haben viel... Das war immer zwischen uns um.
01:15:17: das war so.. Ich habe los gelassen und mein Baby gegrüßt.
01:15:21: Aber es war mal so eine lange Nachricht.
01:15:23: Geht ja noch weiter.
01:15:24: Dann hat sich gesagt Ja und das tat's so gut.
01:15:26: wir haben den ganzen Abend nach der Show.
01:15:27: Ich hab mit meinem Mann darüber gesprochen.
01:15:29: Und wir haben die Fotos angeschaut und so... ...und in der, an dem Abend, in der Nacht sind wir auch intime geworden.
01:15:36: Dann hat sie noch was geschickt!
01:15:38: Weil ich hoffe keine Nacktbilder.
01:15:39: Nein.
01:15:41: Ultraschall-Bilder?
01:15:42: NEIN!
01:15:43: In der Nacht bin ich schwanger geworden.
01:15:46: NEIN.
01:15:47: Warte mal kurz für mich zusammenfassend Sie war bei dir auf der Show.
01:15:51: Ja.
01:15:53: Sie hat sinnbildlich diesen Ballon zerschnitten, da ist doch oben geflogen.
01:15:57: Sie hatte geheult
01:15:58: Ja, ja.
01:15:59: Du hast sie gefragt, möchtest du darüber reden?
01:16:01: Sie konntet jetzt zu dem Zeitpunkt nicht und dann hat sie dir Wochen später diese Nachricht geschieben.
01:16:06: Dieses Heulen mit ihrem Mann und den Team werden.
01:16:09: war das an dem Abend noch passiert?
01:16:11: An dem Abend!
01:16:11: Aber sie hatte das erst ein Wochen später
01:16:12: mit.
01:16:13: Genau, genau.
01:16:14: Und in diesem Abend ist er dann auch schwanger
01:16:16: geworden.
01:16:16: Ich bin schwanger worden.
01:16:18: Weil einfach etwas losgelassen wurde so einfach sich fallen gelassen wurde und es hatten nichts mit mir zu tun wieder ne?
01:16:25: Es ist einfach nur der Rahmen der ihr diese Möglichkeit gegeben hat, sich fallen zu lassen und sich zu öffnen.
01:16:30: Und ... Der Rest ist ja auch ein Wunder halt, ne?
01:16:34: Klar!
01:16:34: Das kann man nicht beschreiben.
01:16:37: oder Dinge, die kann man im Prinzip nicht beschrieben.
01:16:40: Jetzt stelle ich mir vor das es hier eine Geschichte gewesen von vielen.
01:16:46: Du erreichst ja Millionen von Menschen.
01:16:48: du hast ja eine Million auf Insta, eins Komma sieben sechs Millionen auf TikTok hunderttausende auf YouTube hundertausende auf Facebook.
01:16:57: Wer kümmert sich alles um den Social Media?
01:16:58: Macht das David oder habt ihr... Ja, wir
01:17:00: haben... Genau.
01:17:01: David ist immer am Start und wir haben noch ein paar Jungs die so ein bisschen
01:17:04: abchecken.
01:17:04: Ich wollte gerade sagen weil ich kann mir vorstellen bei deiner größten Ordnung und bei einer Art von Videos fühlen sich viele Menschen dazu berufen dir einfach tagtäglich Hunderte von Nachrichten zu schreiben Weil sie in dir einen Psychologen sehen
01:17:18: Oder einen Freund oder einen Kumpel oder
01:17:22: so.
01:17:24: Aber es ist natürlich so intim, so persönlich dass ich irgendwann entschieden habe.
01:17:27: Das wird nicht delegiert.
01:17:29: also ich möchte niemanden haben der das beantwortet quasi... ...das wissen die Leute auch!
01:17:33: Du antwortest selbst?
01:17:35: Wenn ich schaffe
01:17:36: okay weil an der Flut von Nachrichten.. Ich kann mir nicht vorstellen, dass du alle Nachrichten beantworten kannst.
01:17:41: Also vielleicht die erste Antwort aber in der Nachricht ist damit eine Antwortlich beendet.
01:17:44: Genau
01:17:45: dann geht's ja.
01:17:45: Sonst
01:17:46: beginnt da erst die Konversation und wenn du hunderte am Tag bekommst und hast ja irgendwann Du kannst ja nichts mehr machen.
01:17:52: Nein, das geht gar nicht.
01:17:53: Aber es ist wie gesagt so persönlich dass man jetzt nicht irgendwie wo ich sage hey lief's mal und dann schreibt einer Ja Ich habe hier irgendwas krasses erlebt und das möchte ich nicht.
01:18:01: Die sollen schon denken Das kommt in meine Hände.
01:18:03: Und für viele ist erstens der Schritt schon ein Schritt zur Lösung das loszulassen also auszusprechen zu schreiben.
01:18:11: Und auf die anderen Seite inspirieren sie mich natürlich auch für meinen Content.
01:18:14: das heißt also Registriere ja schon, welches Thema ist gerade präsent.
01:18:18: Welches Thema jetzt gerade präsent?
01:18:20: Auch jahreszeitenbedingt.
01:18:21: ich spüre ja schon so wo geht die reise hin was kann nicht tun.
01:18:25: das heißt also selbst wenn ich nicht antworte inspirieren sie mich zu neuen ideen.
01:18:29: und wo ich dann auch wieder eine lösung biete
01:18:32: gab es doch menschen die schon auf dich zukommen sind ob privatnachricht oder vielleicht sogar bei einer show auf der bühne die So irgendwie nah dran waren vielleicht sich das leben zu nehmen weil sie abgeschlossen haben.
01:18:43: die sagt dann Ich möchte nicht mehr weitermachen weil mir was immer auch wieder fahren ist.
01:18:48: Ist das schon mal in deiner Laufzeit vorgekommen?
01:18:50: So eine Situation, wie gehst du damit um?
01:18:53: Weil es ja schon krasse Verantwortung die auf dich übergewälzt wird im Sinne von hey und du bist so meine letzte Hoffnung und du denkst okay fuck was antworte ich jetzt.
01:19:02: Ich
01:19:02: hoffe ich tu jetzt nichts Falsches dass du dann morgen der Zeitung liest der jetzt von den Brücke gesprungen ganz krass gesagt.
01:19:07: Das ist ja auch wieder ein Package was da nicht weiter gereicht wird.
01:19:11: Also da gibt's nur richtige für mich antwort.
01:19:15: ich gebe allen ich begleite sie quasi dass die sich in das ich sich Hilfe suchen.
01:19:20: Also professionelle Hilfe suchen.
01:19:23: also gehst nicht her und mach jetzt hier so du jetzt die professionelle hilfe bis in den moment.
01:19:27: nein.
01:19:28: also viele haben angst dich an zu vertrauen in psychologen oder sich ernsthaft auseinanderzusetzen mit Dingen Und sie haben eine Verbindung zu mir.
01:19:35: Ich sag klar, weil mich kannst du ja auch so im stillen Kämmerlein konsumieren.
01:19:39: Mein Podcast hören, Video schauen und die merken, die haben eine Verbindung zu dir.
01:19:43: Deswegen kommen Sie zu dir und öffnen sich.
01:19:45: Das ist natürlich für mich dann die Verantwortung.
01:19:47: so ich reiche die Hand aber... ...ich reiche sie nicht um dir eine Lösung zu bieten sondern wir gehen jetzt gemeinsam den Schritt damit es dir besser geht.
01:19:55: Ja das machen die auch dann.
01:19:57: also quasi meine Antwort oder mein... Mein Wille ist einfach dann immer die Leute, quasi ihnen zu zeigen.
01:20:05: Es ist wichtig dass du dich jetzt darum kümmerst und wenn ich das sage in dem Moment hat es natürlich eine ganz andere Wirkung als wenn jetzt irgendwie der Papa da sagt oder Also
01:20:14: weil sie nicht als Vorbildfunktion auch um wahrnehmen.
01:20:16: genau
01:20:16: Die Verbindung ist so stark dass ich sage pass auf ne Jetzt so und so wir machen das jetzt und nächstes mal kommst Du.
01:20:22: Ich habe mir eine Show hier so und So in Frankfurt wieder oder so.
01:20:26: Dann sehen uns wieder.
01:20:26: du bist herzlich eingeladen du schreibst uns vorher Und dann sagst mir wie die Schritte waren bisher was alles passiert ist.
01:20:33: Was machen die auch dann?
01:20:34: Ja, ja und dann siehst du auch die Entwicklung in die andere Richtung wieder dass jemand der gefühlt ganz unten war sich Schritt für Schritt wieder nach oben arbeitet.
01:20:43: Mega
01:20:43: mega.
01:20:43: es ist so... Es is krass!
01:20:45: It's crazy!
01:20:46: Das ist wirklich ein Satz kann alles verändern.
01:20:49: Ein Satz im richtigen Moment von einer... Ja, fuck!
01:20:54: Kann alles verändernd wirklich ne?
01:20:56: Alles.
01:20:57: Ich habe letztens, ich hab letztens ist gut vor ein paar Jahren einen Selfie gemacht mit dem Typen.
01:21:03: Und wir haben das Selfie gemacht.
01:21:06: und dann sagt er so, wir haben schon mal ein Selfiegemacht.
01:21:08: Ich so krass!
01:21:10: Dann zeigt mir das andere Selfie ein Jahr zuvor.
01:21:14: Ach das bist du?
01:21:15: Er hat da fünfzig Kilo mehr gewogen.
01:21:17: Vor einem Jahr.
01:21:18: Ja
01:21:18: und nicht so was abgenommen, fünfzig Kilogramm.
01:21:21: Das war noch vor den Abnehmenspritzen und so, ne?
01:21:23: Also das war noch harte Arbeit.
01:21:25: Das war nicht hier tschack-tschack, oder dann... Mich ist so krass, wie hast du es gemacht,
01:21:29: ne?!
01:21:30: Wahnsinn!
01:21:31: Und er meinte einen Satz von dir bei dem Selfie hat alles verändert.
01:21:35: Ich so okay, krass weil ich selber überrascht.
01:21:38: Was hab' ich denn gesagt?
01:21:39: Er ist so ja, ich habe gelächelt beim Selfie so und du hast zu mir geguckt und hast gesagt ey du bist echt ein hübscher Mann,
01:21:44: ne!?
01:21:45: Und ich meinte Ey du bist echten hübcher Mann.
01:21:47: Und da meint er, dass habe ich nie vergessen, ich kam nach Hause ... und wollte mich wieder so meinen Gewohnheiten hingeben.
01:21:53: In dem Moment viel essen, ne?
01:21:55: Also schlechtes Essen, Jungfood... ...viel essen einfach!
01:21:58: Und er hat gesagt, äh, Bion hat mir gesagt ich bin ein hübscher Mann,... ...und jetzt tue ich mir das hier an gerade.
01:22:03: Nee, meine ich nicht mehr.
01:22:05: Entschlussgefasst.
01:22:07: Entschlussgefasst, Einsatz von mir,... Das mache ich nichtmehr.
01:22:10: Warum soll ich mir...?
01:22:10: Ich bin ein Hübschermann.
01:22:11: Krass!
01:22:13: Bion sagt das.
01:22:15: Fünfzig Kilo in einem Jahr abgenommen.
01:22:18: Das war die Zündung quasi für seine Veränderungen.
01:22:20: Abgefahren.
01:22:21: Das war und das ist für mich ja selbst überraschend, wo ich denke krass.
01:22:26: Aber es zeigt einfach dass die Menschen wirklich manchmal nur diesen Einsatz brauchen oder irgendwie mal ein gutes Wort... Oder mal gar kein Wort!
01:22:34: Einfach in Arm zu nehmen.
01:22:36: Wo sie sich selbst sein können.
01:22:37: also das ist schon lebensverändert.
01:22:43: Du hast angefangen mit Social Media hast mittlerweile mehrere Millionen Abonnenten auf allen Plattformen übergreifend.
01:22:51: Du bist auf sehr vielen Bühnen unterwegs.
01:22:53: Tausende von Menschen, die du begeisterst.
01:22:55: Du warst auch schon im TV unter anderem bei Let's Dance.
01:22:59: Hast auch andere TV-Formate gehabt in der Vergangenheit?
01:23:01: Du hast Bücher geschrieben also nicht nur eins.
01:23:03: mittlerweile sind es wie viele Bücher... Also ich schreib
01:23:06: grad das neunte.
01:23:07: Das neunte!
01:23:08: Du hast nicht nur einen Spiegel Bestseller sondern sehr viele.
01:23:12: Ja fünf ja
01:23:13: fünf hunderttausende an Bücher verkauft.
01:23:17: Du hast ein Podcast schon lange mit dem Podcast angefangen bevor Podcast überhaupt in der breiten Masse angekommen ist.
01:23:22: auch ganz interessant.
01:23:23: Ja, wobei das hätte ich noch vorher anfangen können eigentlich den Podcast.
01:23:27: also gefühlt hast du ja schon fast alles erlebt.
01:23:32: so also du hast ja fast alles gesehen mitbekommen was reizt sich noch?
01:23:39: Was ist so noch so deine Mission wo du sagst hey
01:23:42: du reitz mich
01:23:42: doch okay es gibt dein after podcast.
01:23:50: Erst
01:23:53: mal Händchen halten gleich.
01:23:56: Mit Küße ohne Zunge.
01:23:58: Ja, aber jetzt mal Spaß beiseite!
01:23:59: Ich meine du hast ja wirklich so aus deinem kleinen beschaulichen Hagen.
01:24:03: Du bist hier in die weite Welt nach draußen gekommen Bühnen, die du füllst Bücher geschrieben Jetzt schreibst das neunte Buch im TV gewesen Social Media durchgedribbelt In allen möglichen Bereichen Podcast gemacht.
01:24:19: Was reizt dich denn noch?
01:24:19: So ich mein ist sehr so.
01:24:23: Du missionierst Du machst das sehr gerne, Menschen zu helfen.
01:24:27: Daraus ist natürlich logischerweise ein Geschäftresultiert von dem du glaube ich nicht schlecht leben kannst.
01:24:32: Meine andere, müsstest du noch arbeiten eigentlich jetzt so?
01:24:34: Stand heute, könntest du heute aufhören und sagen tschüss keine Ahnung!
01:24:37: Ich habe die letzten zehn Jahre so gut verdient dass ich gar nichts mehr machen müsste.
01:24:41: Ja
01:24:42: ja also das würde man schon hinkriegen.
01:24:44: Okay, es steht natürlich mit deinen Lebenshaltungskosten und deinem Lifestyle.
01:24:48: Aber ich glaub' mit den zehn Hühnern die du gerade hast, dreizehn, die legen auch viele Eier... Genau!
01:24:53: Und wir bauen auch Gemüse selbst an.
01:24:54: Also ich bin was Selbstversorger.
01:24:55: Selbstversorger?
01:24:57: Ja, Bruchsbäume
01:24:57: alles da.
01:25:00: Alles am Start.
01:25:01: Was sind so noch die nächsten Ziele für dich?
01:25:03: Was ist so noch wo du sagst?
01:25:05: Das ist noch so ein Ding.
01:25:07: Ja das ist interessant weil diese Ziele, die man hat am Anfang zum Beispiel ... die haben so zur Ernüchterung geführt, eher.
01:25:15: Beim Erreichendeziel?
01:25:16: Genau
01:25:16: ja das war so... Du hast gesagt zum Beispiel Spiegelbesszeller.
01:25:21: Das
01:25:21: war so krass!
01:25:21: Boah, ein Spiegel-Besszeller.
01:25:23: und dann war es soweit und da war so okay.
01:25:27: Warst
01:25:27: du schon beim Doktor so?
01:25:29: Ich kam raus aus der Verteidigung quasi.
01:25:31: Du verteidigst den Doktor vom Meer in den Professoren.
01:25:33: Und ich kam raus und so... Das hat jetzt fünf Jahre gedauert.
01:25:39: Ich hatte mal Eckhardt von Hirschhausen gesehen.
01:25:41: Der hatte eine Tausende Halle Und da ist mein Wunsch entstanden, noch bevor ich irgendwie mal auf Bühnen war.
01:25:46: Ich will vor tausend Menschen spielen.
01:25:48: Habt ihr das dann irgendwann erreicht in Syrisch?
01:25:51: Auf der Volksbühne... Nein nicht Volksbähne.
01:25:53: Wie heißt es Syrich nochmal?
01:25:54: Volkshaus!
01:25:55: Genau und im Nachhinein am nächsten Tag verstanden, ey das waren die ersten Tausend.
01:26:01: Das war immer mein Wund und Ernüchterung erfahren.
01:26:04: Und dann also quasi schmerzhaft wieder gespürt um Ziele geht's gar nicht.
01:26:08: Es geht nicht um Zile, es geht immer um den Weg.
01:26:11: Nee, ich schmeiß auch nichts da rein nehmt.
01:26:12: Ja?
01:26:13: Weil das ... Ne komm raus rein nicht so zu schieren!
01:26:16: Nee, nein.
01:26:17: Weil das kann man nicht anders beschreiben.
01:26:20: Es geht nicht um Ziele, es geht immer um den Weg.
01:26:24: Wer wirst du auf dem Weg?
01:26:25: Weil am Ende des Tages, guck mal die Dinge, die du aufgezählt hast, so punktuell gesehen... Ich hab immer dieses Beispiel von diesem Strich aufm Grabstein also Geburtsdatum und Sterbedatum Und die Menschen zum Beispiel haben jetzt, das ist so ein paar Punkte genannt.
01:27:03: Das sind Punkte auf dem Strich aber zwischen diesen Punkten gibt es ganz viel Space Intervalle und die um die geht's mir.
01:27:11: Mir geht es nicht um da, dass das Buch da ist und man Film kommt oder eine Doku oder ich da im Fernsehen.
01:27:18: Es geht darum geht's gar nicht!
01:27:19: Ich will einfach so möglichst viele geile Momente haben.
01:27:23: Schöne Momente habe.
01:27:25: Und was mich wirklich reizt... ...ist auf der einen Seite das, was du angesprochen hast Missionieren.
01:27:32: Ja, das sag' ich zwar jetzt nicht so, aber hat ja etwas von Missionieren, das weltweit zu machen?
01:27:36: Auf Englisch.
01:27:37: Also ich pauke gerade mein Programm auf Englische wirklich.
01:27:40: Also ich bin schon sehr gut, aber es musst du richtig native werden.
01:27:44: Ich hab heute noch eine E-Mail bekommen von einem Kontakt aus Indien... ...dass wir da also ein Veranstalter mit dem ich jetzt versuche das in Indien zu organisieren.
01:27:54: In Polen ist das schon so gut wie durch auf Englisch und Nordeuropa sind wir gerade dran.
01:27:58: Stockholm und Kopenhagen Oslo.
01:28:02: Das sind die nächsten Steps wenn man sozusagen von Zielen spricht.
01:28:05: erstmal Aber selbst da weiß ich, wenn ich in Indie gewesen bin gleiches Gefühl Okay, das war's jetzt.
01:28:12: Deswegen... Der Weg ist viel spannender!
01:28:14: Das zu machen und zu gucken, ah, jetzt ist die geile Zeit!
01:28:17: Oh, es klappt das ja geil!
01:28:19: Plakat hängt in Mumbai, oh krass meine Eltern kommen mit emotional, reisen zurück irgendwie im Kreis schließt sich.
01:28:25: Das ist Spannung, das ist das Intervall was ich meine.
01:28:28: Die Show ist dann der Punkt wieder.
01:28:31: Da waren die Leute super.
01:28:32: Das heißt also es geht viel mehr darum.
01:28:34: und was mich reizt einfach ... jeden Tag einfach mein Bestes zu geben, wirklich.
01:28:39: Jeden Tag... ... jeden tag mein Bestest zu geben.
01:28:42: Das ist für mich der große Reiz.
01:28:45: Weil ich weiß,... ... du nimmst nichts mit.
01:28:49: Nimmst am Ende nichts mit!
01:28:51: Ja?
01:28:52: Du hinterlässt und mal ganz ehrlich so wenn man zurückblickt die schönsten Momente, die ich hatte.
01:28:58: Am Ende des Jahres... ... ist jetzt nicht Ende des Jahrhres aber auf Ende des Jahre hat man ja meistens ein bisschen... ... so
01:29:03: melancholischen
01:29:04: Recap für sich.
01:29:06: was ist da hängen geblieben?
01:29:07: bei mir immer?
01:29:08: Es waren immer die Momente, wo es ums Geben ging.
01:29:14: Im Weisenhaus... Ich war Nikolaos da im Kinderheim.
01:29:18: Wir haben Pizza organisiert für Kids Und wir haben irgendwie was gespendet.
01:29:24: Wir haben dann Brunnen gebaut.
01:29:26: Also das war immer das, was mich total erfüllt hat.
01:29:32: Nicht der Sticker auf dem Buch oder die Platzierung Das war immer cool War cool.
01:29:39: Aber das ist natürlich die Differenz zwischen Spaß und Glück, ne?
01:29:43: Das war immer Spaß!
01:29:44: Ne so ey cool da getan ist und alles gemacht und so... aber Glück war immer das.
01:29:49: Immer dieses Strahlen in den Kinderaugen zu sehen oder in den auch Erwachsenen Augen oder irgendwas zu tun für Obdachlose.
01:29:57: Das hat uns immer.
01:29:59: also mit uns meine ich David um mich.
01:30:00: David ist ja auch genauso ein Herzensmensch und alle die mit uns sind sind genau so.
01:30:05: sonst klappt es ja auch gar nicht.
01:30:07: Und das ist wirklich das was Was mich trägt.
01:30:10: Jetzt könnte man natürlich denken, von außen betrachtet ... Ja der hat ja leicht reden, wenn er da erzählt das gemacht, dass gemacht, das erreicht und es erfüllt ihn nicht.
01:30:22: Ich kann dir zustimmen Denn diese vermeintlichen Ziele die ich jetzt bei dir aufgezählt habe Die gab's ja auch bei mir in der Vergangenheit Und ich hab' das oftmals Erwähnt in anderen Podcast folgen, dass ich immer wieder Milestones erreicht habe.
01:30:37: Ich hab hier ein Award bekommen.
01:30:38: Ich wurde hier ausgezeichnet und war hier auf dem Cover von der Magazin.
01:30:41: Ich habe vor fünfzehn tausend Leuten sprechen dürfen... ...und du merkst irgendwann so hm ok jetzt bringe ich mein erstes Buchhaus auf die Fresse.
01:30:54: Mein Ziel ist natürlich meinen Ziel wieder ja Spiegelbestelle zu werden weil das ist ja mein erster Buch.
01:30:58: da steckt Herzt drin, da steht Zeit, Energie drinnen.
01:31:02: Alles Mögliche so und du möchtest ja soweit es geht dass es erfolgreich wird.
01:31:06: aber ich weiß jetzt schon wenn der rote Batch drauf ist dann würde ich nicht glücklicher sein wie davor.
01:31:14: Warum auch?
01:31:14: Wäre auch schade wenn's so wäre weil da hätten viele Menschen gar nicht das Recht auf Glück oder die Chance glücklich
01:31:20: zu werden.
01:31:20: Aber es ist tatsächlich so diese Ziele zu erreichen, wenn du sie dann erreicht hast, dann spürst du Ernüchterung.
01:31:27: Und das hat schon relativ früh angefangen bei mir in vielerlei Hinsicht.
01:31:30: ob das jetzt meine erste Luxus-Uhr damals war wo ich dachte so hey... ...wenn ich die erste Rolex trage, als ich es mir geholt habe, bin ich der Übermensch schlechthin?
01:31:37: Ich gehört zu den oberen Zehntausend und ich bin ein besserer Mensch.
01:31:40: Keine Ahnung!
01:31:40: Dann hab' ich die Uhr getragen gemerkt zu okay scheiße Die Uhrzeit liest sich genauso wie von einer anderen Uhr nur die kostet halt bisschen mehr und irgendwann interessiert sie dich auch nicht mehr.
01:31:50: Ergo musst du irgendwann für dich dann Glück, Luxierlichkeit, Zufriedenheit anders definieren.
01:31:59: Ja aber ich meine es ist ja auch eine schlecht Ziele zu haben.
01:32:03: Nein natürlich nicht!
01:32:04: Ist ja toll.
01:32:05: dieses Ziel zum Beispiel Bestseller für dich zu werden war ja auch Antrieb deinem Bestes zu geben und damit schaffst du wieder einen Mehrwert der viele Menschen erreicht und Herzen erreicht.
01:32:14: das heißt es fließt ja auch Leidenschaft in das Buch rein.
01:32:17: also ein cooler Kompass im Prinzip in die Richtung geht's.
01:32:21: nur natürlich So ein Sticker wird dich nicht glücklich machen.
01:32:24: Also ist ja klar, ich glaube nach drei Monaten sind wir wieder egal ob Todesfall oder Lotto gewinnen.
01:32:30: Glücksmäßig am gleichen Level wieder angekommen.
01:32:32: Das
01:32:32: ist das Leben im Prinzip.
01:32:35: Ja wie gesagt nichts jetzt so trotz... Wie du schon sagst viele Menschen können sagen gut aber du hast ja das und du warst da.
01:32:43: Es ist einfach aus der Erfahrung gesprochen.
01:32:44: Manche Menschen erkennen das ohne ... Man
01:32:45: muss das mal erlebt haben, um festzustellen,
01:32:48: dass
01:32:48: es gar nicht so shiny ist wie man sich das vorstellt.
01:32:50: Nein natürlich
01:32:51: nicht und es birgt ja auch eine Gefahr.
01:32:54: also
01:32:55: ich kenne
01:32:55: auch Leute,
01:32:57: die immer den Kick brauchen.
01:32:58: Genau erstens Sucht,
01:33:00: d.h.,
01:33:01: du brauchst es wieder oder du verlierst dich da drin.
01:33:04: D.h.
01:33:05: es gibt Leute die sind Ich bin Spiegelbesteller Du bist was ganz anderes, ich bin Spiegel bei.
01:33:12: Was ist das?
01:33:13: Das ist auch irgend ein erfundener Titel.
01:33:15: im Prinzip so warum?
01:33:17: seine Identität darfst du nicht verlieren und es passiert sehr schnell Und das eine große Gefahr.
01:33:22: dass habe ich zum Beispiel mal erkannt weil ich hab mir auch mal so ne Uhr gekauft.
01:33:26: die war auch teurer und Ich habe sie dreimal getragen.
01:33:30: Ja Weil ich dachte mir so beim vierten Mal Bin ich raus habe es nicht angehabt und dachte mir sowas fehlt mir so Bin rein, hab gedacht.
01:33:41: Was für eine Gefahr davon ausgeht?
01:33:43: Dass du im Prinzip etwas brauchst was dich besser fühlen lässt.
01:33:47: und dann habe ich gesagt weg damit.
01:33:48: So das war für mich ein Warnhinweis.
01:33:52: Brauchst du nicht ne?
01:33:53: Unsinn!
01:33:55: Interessanter Punkt den du gerade angesprochen hast Thema Identität.
01:33:58: Was wäre wenn man Bion heute alle Follower wegnehmen würde?
01:34:03: Ja.
01:34:04: Was würd ihr übrig bleiben?
01:34:06: Keiner Null Follower!
01:34:11: Mathe-Leistungskurs, ne?
01:34:12: Verstehst
01:34:13: du,
01:34:13: ne?!
01:34:13: Eins.
01:34:14: Mathe Leistungsreis.
01:34:16: Wenn ich alle Followorek nehme...
01:34:19: Null.
01:34:22: Nein, identitätstechnisch.
01:34:24: Also stell dir vor, ich nimm dir deinen Fame weg.
01:34:26: Ich bring's auf den Punkt.
01:34:27: Ich nimm Dir deinem Fame weg.
01:34:29: Würdest Du in Depression verfallen?
01:34:30: Nein, auf keinen Fall.
01:34:32: Nein also wie gesagt der Fame ist für mich nicht so entscheidend.
01:34:40: Das gibt immer was ganz anderes und genauso wie du, du kennst ja auch die Prinzipien dahinter das heißt du würdest sehr schnell dieses exponentielle Wachstum würde exponentiell bleiben aber es wäre eine andere Kurve.
01:34:57: also nicht x² sondern also es wäre einfach dann irgendwie... Es würde schneller steigen im Prinzip.
01:35:02: Du könntest es ja wieder herstellen mit einem guten Content oder mit dem System dahinter.
01:35:08: Ich würde mich eher fragen, warum Leute entfolgen oder nicht mehr Follower sind.
01:35:12: Das würde ich mir eher zum Nachdenken bringen?
01:35:14: Vielleicht hast du da irgendwie dich da... ...sendest du die Botschaft nicht richtig?
01:35:18: Also ich würde eher so die Verantwortung bei mir suchen natürlich.
01:35:22: Wenn man alles wegnimmt hat immer etwas mit Freiheit auch zu tun.
01:35:26: Natürlich!
01:35:27: Stell dir vor, du machst morgen eine Story keiner sieht es ist auch mal cool, dass du vielleicht nicht...
01:35:32: Die Aufmerksamkeit hast.
01:35:33: Ja das du
01:35:34: einfach sagst okay dann... Vielleicht mal, ich habe ja auch so ein Traum zum Beispiel wirklich einen oder zwei Jahre nur ein Buch zu schreiben.
01:35:45: Also nicht jetzt dieses Buchschreiben wie es gerade mache quasi immer in den Pausen und bestimmten Intervallen.
01:35:52: So nochmal so wie damals, diese romantischen Autoren.
01:35:55: Wo du denkst mir nach Schreibmaschine irgendwo im Wald oder in den Bergen?
01:36:00: Das soll da mich sagen okay gut alle Follower weg.
01:36:02: jetzt mache ich richtig Dings eine Zweihare nur Herzblut in das Buch zum Beispiel.
01:36:07: also Ich bin aber auch ein Mensch auch durch meine Vergangenheit natürlich.
01:36:11: Ich bin schnell im akzeptieren sehr schnell im Akzeptieren und sehr schnell in Entscheidungen treffen basierend auf dieser Akzeptanz.
01:36:18: dass heißt also ich bin sehr schnell drin.
01:36:20: so ok Was mache ich daraus?
01:36:24: Okay.
01:36:24: Weil, ich bin sehr schnell.
01:36:25: dieses Intervalleignis Akzeptanz ist sehr klein geboren.
01:36:29: Also egal was es ist, ich ärgere mich nicht oder ich bin nicht um grübeln... Du
01:36:33: fügst dich dem einfach und versuchst das Beste rauszumachen.
01:36:35: Ja alles klar!
01:36:36: Es ist so wie ein Muskel, Akzeptansmuskel.
01:36:39: Das heißt kann man auch trainieren.
01:36:41: also wenn du Dinge akzeptierst irgendwann ist er sehr stark und bei mir ist das so boom.
01:36:46: Das fängt morgens an bis bis nachts.
01:36:49: Akzeptanzen sofort.
01:36:51: Es gibt Leute, die stehen morgens auf, regnet und akzeptieren das nicht.
01:36:54: Die sagen, scheiß Wetter!
01:36:58: Und dann sind sie schlecht drauf beim Zähneputzen.
01:37:01: Warum?
01:37:01: Das mache ich nicht.
01:37:03: Ich bin wirklich sehr gut im Akzeptieren.
01:37:05: Nimm mir alles weg... ...ich bin sehr schnell und sage was machen wir jetzt?
01:37:09: Haben wir auch damals gedacht mit David zum Beispiel Corona-Zeit.
01:37:15: Da war ja auch von heute auf morgen die Show weg.
01:37:17: Das ganze Jahr war geplant.
01:37:20: Hätten wir auch jetzt sagen können.
01:37:23: Was machen wir daraus?
01:37:27: Der Wind, der Chancen bleibt dergleiche aber du kannst die Segel anders setzen weil dann wird plötzlich aus Gegenwind Rückenwind.
01:37:37: Der Glückskeks Zitate!
01:37:40: Es gibt Dinge die kann ich nicht besser formulieren.
01:37:43: warum soll ich mich nicht dessen bedienen?
01:37:44: halt so.
01:37:45: also das ist ja wirklich ne jetzt sind da Waren wir, gibt's irgendeine Organisation?
01:37:51: Irgendwas, wo vielleicht...
01:37:52: Sicherlich können wir was einfahren lassen.
01:37:54: Welche Organisationen?
01:37:55: Echt spendieren
01:37:55: ne?
01:37:56: Den Stuttgart oder so machen oder
01:37:57: so paar Pizzen austragen an Bedürftige?
01:37:59: Ja sehr
01:37:59: gerne, sehr gerne.
01:38:01: Da gibt es sogar einen mit denen habe ich das schon eins oder mal durchgeführt.
01:38:04: Ähnlich ja Gibt es eine Latista heißen die Mit der hab' ich einmal an Obdachlose Weihnachten kurz vor Weihnachten wo es richtig kalt war sind wir in die Stadt haben hundert Pizzen verteilt.
01:38:16: Und dann sind wir einmal in den Kinderheim gegangen, also eine Kinderheimgegangen und haben dort die ganzen Kids auch pizzenverteilt.
01:38:22: Die machen das immer sehr gerne und es kommt auch sehr gut an.
01:38:27: Ja doch ich finde...
01:38:29: Da machen wir was cooles!
01:38:30: Ich
01:38:30: finde man sollte etwas zurückgeben wenn's dir gut geht.
01:38:33: Ein Mensch mit nichts nicht so gut geht.
01:38:34: aber mir fällt gerade was ein.
01:38:36: zu Beginn unseres Gesprächs hast du ja dein Mitgefühl zu deiner Herkunft geäußert zur Indien.
01:38:44: Wie ist das denn jetzt heute, wo du so super erfolgreich bist und auch ich denke mal sehr viel Geld verdienst?
01:38:49: Äußert sich das auch in irgendeiner Form, dass du sagst hey du hast vorhin was von Brunnenbauern erwähnt
01:38:53: etc.,
01:38:53: etc.
01:38:54: Was ist so deine Intention deiner Heimat gegenüber?
01:38:57: weil du gesagt hast du hast ja viel Leid gesehen.
01:38:59: Spendest du heute machst du da irgendwas aktiv?
01:39:02: Ich meine ich weiß nicht ob du das propagierst auf den sozialen Medien oder ob du es eher im stillen Kämmerlein machst.
01:39:06: Teils teils.
01:39:07: Da gibt's ja auch mehrere Meinungen finde ich.
01:39:09: Ich kann alle Richtungen verstehen.
01:39:11: Ich kann die verstehen, die sagen so ich mach was aber es muss gar nicht jetzt so groß gemacht werden.
01:39:16: Andererseits finde ich auch wichtig mal irgendwie über Projekte zu sprechen
01:39:19: also aufmerksamkeit schaffen.
01:39:21: ja
01:39:21: ich find das total wichtig auch wenn man aus einem richtigen Motiv herausmacht nicht sagt guck mal hier ich war da und so wie
01:39:27: geil ich bin.
01:39:29: Also da haben wir ein paar projekte und ich habe tatsächlich dieses Jahr eine Vision Board am Anfang des Jahres oder Ende des Jahres beim Jahreswechsel Und da stehen so verschiedene Dinger drauf, also eine Mindmap quasi.
01:39:41: Keine Visionboard, eine Mind Map, eine Kombi quasi und da war Charity auch ganz groß drauf ne?
01:39:47: Also dieses Jahr möchte ich ja auch einen eigenen Verein gründen weil ich einfach merke so ich möchte gerne irgendwie was Eigenes machen sowohl wo ich voll dabei bin Ich glaube, man muss gar nicht mal nach Indien schauen um wirklich zu helfen und wirklich was zu tun.
01:40:01: Das habe ich erfahren als Botschafter zum Beispiel beim Cyber Mobbing Hilfe.
01:40:06: also ich bin in den Schulen gewesen hab da geholfen.
01:40:11: jetzt machen wir eine kleine Aktion mit Professor Haas und Manfred May die Nikolas Mai Stiftung das ist so ne Vorsorgeuntersuchung für Kinder dass Herzerkrankungen früh erkannt werden.
01:40:22: Habt ihr vorhin eine kleine Kette von mir geschenkt, ne?
01:40:25: Und wenn man die Kette jetzt quasi im Shop gekauft hätte.
01:40:26: Hätte man Baum gepflanzt in Kenia zum Beispiel
01:40:29: abgefahren.
01:40:29: ja das heißt also Das sind viele viele Dinge die wir quasi vorantreiben auch Im klein im großen und da wo es einfach geht Ja Also im kleinen im Großen.
01:40:39: und ich glaube ist auch wichtig dass wir das auch festhalten hier und heute weil egal wer zuguckt oder zuhört Es geht gar nicht darum irgendwie jetzt wirklich darin einen Brunnen zu bauen zb sondern zu sagen Wie kann ich das Leben von demjenigen ein bisschen schöner machen, den ich gerade treffe?
01:40:53: Oder wie kann ich da vielleicht irgendwie mal hinhören, hinschauen.
01:40:56: Vielleicht einen Brötchen mitnehmen und dann jemandem geben der Hunger hat?
01:41:00: Das wird schon die ganze Welt verändern.
01:41:01: im Prinzip
01:41:03: Ja, ich geb direkt man muss nicht nach Indien reisen um zu helfen.
01:41:06: Leid oder Hilfe beginnt schon vor der Haustüre.
01:41:09: Zwei Beispiele heute bei mir Ich bin morgens raus auch völlig weird seitdem ich da wohne bis das noch nie passiert.
01:41:16: Ich gehe morgens immer raus zum Bäcker, der ist nebenan und holt Frühstück für die Kids bevor sie in die Schule in die Kita gehen.
01:41:21: Und da war dann eine ältere Dame mit ihren fünfzehn Tüten irgendwie gemerkt zu hey ich glaub die ist obdachlos so... und hat mich am Vorbeilaufen gefragt ob ich hier einen heißen kleinen Milchcafé bringen kann weil die ist kalt.
01:41:31: Und dann hab ich gesagt ja ich bin gleich da habe ich ihnen gebracht und er hat sich bedankt und ich war dann so okay krass Alter also noch nie um die Uhr zu haben, aber ich gebe sechs oder dreißig zum Bäckern, dass überhaupt jemand stande.
01:41:44: Habe ich ihr geholfen?
01:41:45: Ich hätte das jetzt nicht erzählt, wenn sich die Situation nicht gegeben hätte.
01:41:49: Und dann eine zweite Situation heute beim Liedel.
01:41:50: Ich war Wasserkaufen fürs Büro und der Azubi hat sich beim Kassieren verrechnet und hat mir zu viel Geld gegeben.
01:41:56: Dann habe ich ihm gesagt, ey... Das passt nicht!
01:41:58: Ich müsste eigentlich was draufzahlen.
01:42:00: Und da hat er darauf bestanden, nein, das passt so du hast ja leer gut abgegeben.
01:42:04: Du kriegst Geld zurück.
01:42:04: Ich so, nee, ich glaube nicht weil es sind vier Sixpacks.
01:42:07: in der Regel zahle ich drauf und nach langem hin und her hatte gecheckt.
01:42:10: okay ... anstatt dass ihr sieben Euro fünf oder sechzehn zurückbekommt, muss ich achtundzwanzig Euro bezahlen.
01:42:15: Ja.
01:42:15: Und
01:42:15: jetzt sag ich her, ich bin total neben der Spur... Ich so mach mal lieber vielleicht eine Pause und lass dich von deiner Kollegin unterstützen.
01:42:21: Hat sich dein Tausendmal entschuldigt und sagt du brauchst dich nicht entschuligen ist alles in Ordnung.
01:42:25: aber ich glaube das sind solche Kleinigkeiten wo schon beginnt und jetzt multipliziert es mal auf alle Menschen?
01:42:32: Ja klar!
01:42:33: Vor allem
01:42:33: vor allem.
01:42:34: das hat ja auch ne Reaktion ne Kettenreaktion weil deine gute Tat sagen wir Bei dem Azubi führt ihr dazu, dass er beim nächsten Kunden ein Lächeln hat.
01:42:45: Weißt du?
01:42:47: Und der nächste Kunde hinter dir... ...hat's vielleicht gerade gebraucht.
01:42:52: Vielleicht eine gestresste Mama aber der Azubis ist durch deine Aktion einfach ein bisschen freundlicher.
01:42:56: nochmal und sie denkt sich so wie nett der ist und so die geht raus lässt.
01:43:01: diese neu gewonnene Freundlichkeit vielleicht gibt es an ihre Kinder weiter die gerade noch vielleicht stressig waren.
01:43:06: das heißt du weißt nie was passiert.
01:43:08: Milchimpakt hat das, was du jetzt gerade getan hast auf andere Menschen.
01:43:12: Und deswegen darf man es nie unterschätzen, dass ein kleines Türaufhalten... Ein kleines Danke bitte!
01:43:18: Eine kleine Spende kann einen riesen
01:43:21: Infekt haben.
01:43:24: Genau
01:43:24: und der Milchcafé ist ja nicht nur quasi Nahrungsmittel in dem Moment sondern auch ein Zeichen.
01:43:30: Ich werde gesehen ich habe noch jemanden.
01:43:34: Es gibt noch gute Menschen es gibt Hoffnung Und die Hoffnung ist unbezahlbar.
01:43:39: Im Gegensatz zum Milchcafé, ne?
01:43:41: Das heißt der Milchkafe war zeichnende Hoffnung und das hat sie gespürt.
01:43:46: Und deswegen ist es ja sehr wichtig.
01:43:48: Hast du heute nicht nur einen Milchkaffee so an, du hast Hoffnung gespendet!
01:43:56: Schön zusammenfassend wirklich interessant wenn ich dein Lebensweg sehe und deswegen finde ich immer so Persönlichkeiten spannend wenn die hier sitzen aufzuzeigen Es gibt nicht diesen einen Weg.
01:44:09: Es ist sehr viele Wege, die nach Rom führen können.
01:44:12: Und es musste ich... Oh,
01:44:14: sind mehr Pizzen!
01:44:14: Ich sag's dir, ne?
01:44:16: Das war wieder eine Margarita,
01:44:17: ne?!
01:44:18: Was war
01:44:18: denn Salami?
01:44:19: Was war
01:44:19: Salami?!
01:44:20: So okay.
01:44:21: Das war wie eine Salami.
01:44:23: Hör mal,
01:44:23: ich kann auch, wenn ich will.
01:44:27: Nein, Spaß beiseite.
01:44:28: Es gibt viele Wegen, die zum Ziel oder zum Erfolg finden oder deinen eigenen Weg maßgeblich beeinflussen.
01:44:36: und Und selbst wenn du viele Rückschläge hattest, wovon du einige aufgezählt hast jetzt in der Folge heißt das nicht dass du aufgeben solltest sondern dran bleiben sollst.
01:44:45: Wenn deine Eltern dich als Ingenieur sehen oder als Wirtschaftswissenschaft laudern, Ingenieurbissenschaft und du vielleicht den anderen Weg wie jetzt gegen den Rat deiner Eltern muss es per se auch nicht schlecht sein.
01:44:57: schlechte Erfahrung gemacht, dass mit deiner Herkunft oder deine Hautfarbe muss das auch nicht dein Leben beeinflussen.
01:45:02: Wenn vor deinem ersten Auftritt sechs zwölf Leute da sind, wo von sechs seine Freunde sind, muss es dich heißen, dass du morgen nicht eine Halle mithausend in vom Menschen fügeln kannst?
01:45:10: Das heißt... Rückblick und Betrachte.
01:45:12: wenn ich jetzt die Folge Revue passieren lasst.
01:45:15: Jemand wie Du zeigt auf Auch hier wieder.
01:45:19: Es gibt keine Grenzen.
01:45:20: Die Grenzen entstehen im Kopf.
01:45:21: Oder meistens sind's andere Menschen, die ihre Grenzen aufzwingen wollen Und Du brichst das und sagst Nö Ich mach Genauso weiter.
01:45:28: Oder der Jank, der natürlich gesagt hat Bro lass das lieber sein.
01:45:31: Wer hat Kassierer beim REWE oder keine Ahnung?
01:45:33: Oder macht das was du studiert hast und du sagst nur ich mach dass nicht.
01:45:37: Zwölf Leute egal ein paar Jahre später werden es tausend zwei hundert leute Und das muss ja auch ein interessanter moment dann auch für Jank gewesen sein gestern darzusitzen in der Liederhalle die voll war mit Tausend sieben Hundert Menschen.
01:45:49: Eine letzte Frage Dann sind wir durch mit der Folge Was würde dir heute?
01:45:54: Zweiundvierzig jahre ist gesagt der zweinf vierzigjährige bion diesem jungen Bion ins Ohr flüstern, der vom Klassenzimmer steht und die Tür klingelt nach unten drückt damit sein Lehrer weiß dass er noch da ist.
01:46:08: Und nach diesem Moment wo er mit dem Strohhalm dir das Wasser ins Gesicht gespritzt hat und du in dem moment ja dich nicht gut gefühlt hast und du stehst heute neben diesen sieben achtjährigen Bion was würdest du ihm sagen?
01:46:22: Also ich würde... Ich würde hingehen.
01:46:27: Also bevor ich spreche, würde ich ihn einfach fest in den Arm nehmen.
01:46:32: Weil das hat der gemeister gebraucht eine Umarmung.
01:46:34: Ich hätte ihn einfach in dem Moment fest umarmt dass er weiß, ich bin nicht allein und dann hätte gesagt hey bleib stark alles ist gut und alles wird gut werden.
01:46:49: keine Sorge!
01:46:51: Ich hätte ihm nicht befreit von der Erfahrung sondern ich hätte einfach gesagt du bist hier nicht alleine ja?
01:46:57: Alles ist gut.
01:46:58: Bleib im Glauben, bleib im Vertrauen.
01:47:00: Bleib in der Hoffnung und du wirst dein Weg
01:47:02: machen.".
01:47:02: Und dann hätte ich ein Lehrer genommen an den Ohren.
01:47:11: Darauf habe ich gewartet!
01:47:13: Den Kanak hier noch
01:47:14: abgerufen.
01:47:15: Das war jetzt die politisch korrekte
01:47:16: Antwort.
01:47:18: Und wenn er sich dem Hagen gezeigt
01:47:19: hat... Dann hätte ich ihm meinen schwarzen Gürtengezeigt in Taekwondo weil.
01:47:24: Und dann hätte
01:47:27: ich wahrscheinlich ein paar Jugendherbergen wieder tapozieren müssen.
01:47:33: Schön, dass du da warst.
01:47:34: Sehr spontan alles gestern in Stuttgart in der Liederhalle aufgetreten heute bei uns bei ThomjanLoks.
01:47:40: Tolle motivierende Geschichte inspirativ mit sehr vielen Glücksgeg-Zitaten.
01:47:44: Wir haben
01:47:44: die... Wovon für einen guten Zweck?
01:47:45: Aber es werden einige Pizzen verteilt.
01:47:48: Spaß beiseite!
01:47:50: War toll, dass Du hier warst, du und David Das doppelte Lottchen, Jürgen und Jan seit Jahren.
01:47:57: Und ja wir sind gespannt auf deinen weiteren Weg und vielleicht gibt es hier irgendwann mal noch einen zweiten Teil hier?
01:48:02: Ja sehr gerne, ich danke dir vielmals!
01:48:04: Vielen Dank für die geile Reise.
01:48:06: Gestern haben wir... Der Show heißt ja eine Reise zum Glück und heute war auch ein Reise zu Glück weil du mich wieder quasi in die Momente gebracht hast.
01:48:13: Weil sonst hätte ich wahrscheinlich nicht über das nachgedacht alles umgesehen, wieder umgefühlt Und das war wirklich ein Geschenk, dass du mich dann mitgenommen hast auf die Reise.
01:48:21: Dass du mich erinnert hast.
01:48:22: deswegen also da vielen Dank dafür!
01:48:24: Ja und für mich, dass Du mich auf Deine Reise mitgenommen hat, dass ich gewisse Zusammenhänge verstehen kann.
01:48:28: Ach
01:48:29: komm lass Händchen halten weiß ich jetzt.
01:48:31: Mitte der Onikus!
01:48:34: Danke schön Mann!
Neuer Kommentar