Warum Profifußballer finanziell scheitern
Shownotes
Viele Profifußballer sind nach der Karriere finanziell am Ende.
In dieser Folge spricht Kolja Pusch offen über eine Realität, die kaum jemand ausspricht. Warum Profifußball kein Reichtum ist. Warum der Profivertrag kein Sicherheitsnetz bietet. Und warum so viele nach dem Applaus scheitern.
Kurze Karriere. Begrenztes Gehalt. Hoher Druck. Keine Vorbereitung auf das Danach.
Das System feiert dich, solange du lieferst. Dann bist du ersetzbar.
Kolja entscheidet sich früh gegen diese Illusion. Während andere konsumieren, baut er Vermögen auf. Diszipliniert. Leise. Konsequenter als die meisten.
Vom Profifußballer zum Immobilienunternehmer. Nicht durch Glück. Sondern durch Planung, Verantwortung und Eigenverantwortung.
👉 Diese Folge ist eine ehrliche Abrechnung mit dem Mythos Profifußball. Über Geld, Karriereende und die Realität nach dem Applaus.
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Produziert von MIGUEL DITTUS Kamera & Schnitt: https://www.instagram.com/miguel.dittus
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Transkript anzeigen
00:00:19: 7 zu 3 gestern.
00:00:25: Erfolgreicher Tag in Stuttgart. Erfolgreicher Tag in Stuttgart. Heute hier bei mir im Podcast gestern hast du mit deiner Mannschaft The Pack FC, oder? Ja, genau. Bei der Icon League in Stuttgart erfolgreich euren Gegner vom Platz gefegt.
00:00:42: Ich war da mit meinem Sohn und noch anderen Freunden und dessen Sohn und die hatten gestern wirklich einen unfassbar schönen Tag dank dir, weil du uns eingeladen hast und die Möglichkeit gegeben hast, dahinter die Kulissen zu blicken, was wirklich faszinierend ist, was mit der Icon League da geschaffen wurde, was für eine Maschinerie dahinter steckt und wie viele Stars da unterwegs sind.
00:01:05: Ja, und du mitten drin. Und das ist das Interessante.
00:01:09: Warum wir heute hier sitzen ist.
00:01:11: Wir haben uns kennengelernt vor einem Jahr ungefähr.
00:01:15: So ein Minutär. Nee, nicht knapp über einem Jahr. Also, ich glaube Ende letzten Jahres haben wir uns kennengelernt nach meinem Aufruf, wo ich gesagt habe, ich suche Projektentwickler und Beitrainer aus NRW. Und dann hat uns ein gemeinsamer Freund zusammengebracht. Grüße an Daniel Kramer an der Stelle. Ja, und heute sitzen wir hier und du hast eigentlich eine ganz geile Geschichte, die es sich lohnt zu erzählen, weil ich hatte gestern mit einigen aus der Fußballbranche gesprochen.
00:01:45: Und ich hatte ja schon mal einen ehemaligen Fußballprofi, hier Timo Hildebrand vor geraumer Zeit. Und heute du und erstmal schön, dass du da bist.
00:01:54: Ja, herzlichen Dank für die Einladung und cooles Event gestern mit der Heikelig und danke für die Überleitung auch zum Thema Immobilien. Das wird heute unser Thema sein. Ja, aber starten wir mal ein bisschen früher. Also du hast ja vor Immobilien, und das finde ich faszinierend, diese Brücke zu bauen.
00:02:14: Warst du ja Fußballprofi. Also du warst in der 2. Bundesliga. Du hast mal ganz, ganz früh gestartet. Du kommst ja aus Uppertal. Wann hast du angefangen zu kicken? Oh, ganz früh. Mit 5 Jahren schon. Als Kind immer vom Ball getreten. Großen Spaß gehabt. Und dann auch früher angefangen, große Leidenschaft zu entwickeln.
00:02:37: Und dann irgendwann den Traum gehabt, wie jeder kleine Junge, ich will irgendwann Fußballprofi werden. Und dafür alles gegeben. Und dann auch, sag ich mal, den Traum gelebt.
00:02:49: Und dann ganz klassisch in einen örtlichen Verein wahrscheinlich gegangen, sich angemeldet. Genau, klassische Dorf, ein Tis vor uns. Damals bin ich aufgewachsen in Uppertal.
00:02:59: Und dann, ja, ewig her gefühlt. Ja, aber dann schon früh nach Leverkusen mit 12. Und hatte dann eine tolle Zeit, eine tolle Jugend in Leverkusen, viel gelernt. Und es hat richtig Spaß gemacht. Aber Leverkusen ist ja schon ein Profiverein. Das heißt, irgendjemand musste sich ja irgendwo entdeckt haben. Oder kommst du da einfach so rein gerutscht in so einen großen Verein, wie bei Leverkusen? Ja, damals war es nur noch anders als heute. Ich glaube, dieses Scouting hat sich ja krass weiterentwickelt. Ja, auch im Profibereich. Aber damals war das wirklich da. Da gab es einen Herr, der von Leverkusen, aber auch von Köln oder Glabbach, da gab es ja viele coole Vereine in der Umgebung. Die sind dann auf die Dörfer, sag ich mal, gezogen. Und haben sich da mal so ein Spiel angeguckt, haben da mit dem einen oder anderen Elternteil gequatscht. Und irgendwann wurde ich mal eingeladen zum Probetraining. Dann war ich dort total nervös und habe meinen Best gegeben. Und dann durfte ich da eine Zeit länger trainieren und habe mich da vorgestellt und ambitioniert, mit trainiert. Okay, stark. Und wie ging es dann weiter? Bist du dann in die Jugendmannschaft zu Leverkusen anhoch? Oder genau, um 12 Uhr, wo du über 13 warst? Und war dann bei Jugendturnieren dabei in Holland und kann mich auch noch an meinen ersten Tage da erinnern. Er war einfach ganz, ganz was Neues für mich. Und viele Jungs, die auch schon länger da waren bei Leverkusen. Also manche auch schon mit 10, mit 9. Und die dann auch später Profi geboren sind oder auch Regional-Liga oder Oberliga-Gespielter. Das ist ja auch sehr respektabel. Kann man neben dem Studium super machen.
00:04:35: Ja, und die sind jetzt überall in Deutschland verteilt, die Jungs, mit denen ich da zusammen gespielt habe. Und ja, meine Zeit mit 12, 13 ist dort gestartet. Dann war ich 8 Jahre bei der Neues für Leverkusen. Abgefahren. Und wo ging dann die Reise weiter? Warst du 21 dann ungefähr? Ja, mit 19, 20, genau. Aber ich habe mich, ja, ich habe mich durchgekämpft, habe dann ein paar Un-National-Mannschafts-Stationen gespielt. Hat aber nicht gereicht, um bei Leverkusen Profi zu werden. Ich habe ein Profispiel dort gemacht, auch mit Basio Cipcar, mit dem ich in der Eicke League jetzt wieder spiele. Dann hat es halt lange trainiert oder mit Toni Rüdiger, der Antie, in der Eicke League, hat auch in der Un-National-Mannschaft gespielt. Also man trefft sich irgendwann irgendwo wieder. Bei mir hat es nicht gereicht zu, sagen wir, Top-Level-Bundesliga. Und ich habe den Weg über die dritte Liga gewählt und dann mich versucht durchzubeißen. Das ist, denke ich mal, eine große Herausforderung, auch als junger Mensch den Schritt in den Herrenbereich zu gehen. Und da auf Widerstände zu treffen und das ist das nicht immer einfach. Okay.
00:05:41: Ich bin jetzt nicht so der Fußballversierende Mensch, was glaube ich auch ganz gut ist für so ein Talk wie hier. Da ich nun nicht wahrscheinlich so die typischen Fragen stelle, wie jemand der Hardcore-Fußballerfinist. Wie darf ich das verstehen, wenn du sagst, es hat nicht für die Profi-Mannschaft gereicht? Also was heißt das für mich? Wie äuzt es dich das konkret? Ja, du musst dir vorstellen, damals Leverkusen, so wie jetzt ungefähr Top-Level in der Bundesliga, 2. Platz, hinter Bayern München, Bayern München und 9 plus Ultra-Dorben und man war noch immer dabei. Aber wir waren Spieler wie Arturo Vidal, Renato Augusto, ein unfassbar guter Spieler. Simon Rolf, Michael Balak, Stefan Reinhards, Gonzalo Castro, André Schöhle, solche Namen, mit denen du dann konkurrierst als junger Spieler.
00:06:27: Und du musst außergewöhnlich gut sein. Und das hat bei mir einfach dieser Step, der hat gefehlt. Ich hatte ein bisschen Themen mit der Dynamik, mit verschiedenen anderen Themen, die man im Herrenbereich einfach braucht.
00:06:41: Und das ist aber vollkommen in Ordnung. Es gibt so viele Jungs, die um diesen Traum kämpfen, Profi-Fußballer zu werden. Und bei mir hat es einfach nicht gereicht, direkt in Leverkusen auf Top-Level Bundesliga zu spielen.
00:06:56: Und genau, den Weg bin ich da gegangen, über die Dritterliga und habe mich dann als junger Mensch erst mal von zu Hause weg bewegt, mit 18, 19 in den Osten nach Chemnitz, bin ich gegangen und habe dort die harte Schule, sag ich mal, durchgemacht und mich da durchgebissen.
00:07:16: Wie war das für dich? Ich meine, du bist ja bestimmt, du bist ja jung gewesen, dann hast du dir den Kopf gesetzt so, hey, du trainierst ja jetzt schon seit geraumer Zeit bei Leverkusen. Mein Ziel ist es, in die erste Mannschaft zu kommen.
00:07:31: Wie war das für dich persönlich zu merken oder festzustellen, wo meine Skills reichen nicht, du hast ja gerade gesagt Dynamik etc.
00:07:39: Und dann selber dir einzugestehen, okay, ich muss einen Schritt zurückgehen,
00:07:44: um vielleicht wieder zwei Schritte nach vorne gehen zu können. Was hat das so mit dir mental angestellt? Riesene Herausforderungen, man ist natürlich nicht so bewusst, wie man über die Jahre vielleicht auch wird oder erfahren.
00:07:55: Und man ist in dem Moment einfach total ärgerlich, hat vielleicht auch eine verschiedene Wahrnehmung, ist nicht immer einfach, aber wie ist das im Leben, wie ist das in vielen Themen, man muss Probleme lösen, man muss Herausforderungen annehmen. Mindset ist ein ganz, ganz großes Thema, wo ich viel auch trainiert habe, die letzten Jahre auch Coachings durchgemacht habe oder weiter auch, das ist ja immer als reife Continuum-Prozess für mich bezeichne und dementsprechend das ist eine riesen Herausforderung, die man positiv und mit voller Energie angehen muss, meiner Meinung nach. Und das heißt, vorwärtsdenken oder im Hier und Jetzt zu sein und nicht zurückzudenken. Es ging nicht weiter, ich wollte weiterkommen, ich bin dann jemand, der anpackt und sagt, ich gehe in die dritte Liga, ich will mich dort beweisen und dort zeigen, was ich drauf habe und dann Stück für Stück hoch arbeiten.
00:08:47: Und das war dann auch so, dass du dich so im Kopf damit abgefunden hast, hey, pass auf, erster Liga ist nicht mein Game, ich gehe jetzt dafür in die dritte Liga und gebe da Vollgas. Also du warst auch schon in dem jungen Alter so weit oder war das so, jetzt im Nachgang, erzählst du das so ganz entspannt, aber zu dem Zeitpunkt war es doch nicht ganz so entspannt? Nein, es war gar nicht einfach, es war sehr herausfordernd und man sieht rechts und links Jungs, die es schaffen, sag ich mal, den Schritt weiter sind und das ist mental eine große Herausforderung. Aber für mich war immer klar, eine Tür geht zu oder ein Weg ist zu schwer oder geht nicht weiter, da muss man woanders einen anderen Weg sich suchen und ich habe dir neben gewählt, indem ich sage, ich beweise mich und ich will wieder dahin kommen, also ich will mich weiterentwickeln, um in die erste Liga zu kommen, das Ziel war weiter in Klar. Also für mich war klar, ich bis 23, 24, will ich irgendeiner Profi werden oder ich fange an zu studieren. Okay, und dann bist du in Chemnitz gewesen, ja, das war der letzte Stopp, wie ging es dann weiter? Chemnitz war extrem hart, warum? Ich sage mal so, der Bereich, rings um Chemnitz, ist einfach ganz anders, als ich es gewohnt war oder aufgewachsen bin, also sehr feinssiedelige,
00:10:10: oder was heißt feinssiedelige, vielleicht das falsche Wort, aber sehr große Rivalität zwischen Ost und West, das ich so nicht kannte und ich war dort als junger westdeutscher Mensch und habe dort einfach nicht so viel Sympathie, Herzlichkeit gespürt, Herzlich, Offenheit, das ist das richtig, wie ich es erwartet hätte oder wie ich es mir gewünscht hätte. Und das war schon eine Herausforderung, in dem Fall war ich alleine, erstmal von zu Hause weg, die normalen Herausforderungen, wie man als junger Mensch hat, die du eh schon hast und dann irgendwo hingehen, wo du nicht mal mit offenen Armen empfangen wirst, und erstmal bekämpft wirst oder vielleicht sich? Genau, und dann absoluter Herrenfußball, Jungs, die alle um ihren Platz kämpfen und das war nicht einfach, aber das hat mich im Nachgang, hat mich das extrem weitergebracht, also es war eine harte Schule, es war eine schwierige Zeit, mental auch und was mich im Nachgang wahrscheinlich am meisten nach vorne gebracht hat, raus aus der Komfortzone, sich zu öffnen und auch wirklich zu kämpfen und auch an der mentalen Seite mein Set zu arbeiten. Wie lange warst du da in Chemnitz? 1,5 Jahre, genau. Okay, wie ging es dann weiter? Da bin ich zu Regensburg und wie ein Neuanfang, weil ich so ein bisschen auch geschaltet bin in Chemnitz, ich hatte eine gute Anfangszeit, Trainerwechsel, der zweite Trainer hat nicht so auf mich gesetzt, dann wieder kein Durchbruch, sag ich mal, ich wollte weiterkommen, nicht geschafft, schwierige Zeit, dann Probetraining in der dritten Liga beim letzten Platz in Regensburg, abgeschlagen letzter und so gefühlt keine Perspektive drin zu bleiben, bin ich im Winter dorthin gewechselt, am 28. Januar weiß ich noch genau, da hat mein Vater ein Geburtstag, genau, und dann sind mir, glaube ich, vier Jungs von Chemnitz dorthin gewechselt und hatte ich einen tollen Trainer, der die Art und Weise, wie ich Fußballspieler oder wie ich Fußball verstehe, auch sag ich mal gelebt hat und das hat mich enorm nach vorne gebracht, da konnte ich richtig aufblühen, auch ein Geschäftsführer, was jetzt auch mein Leben im Moment jetzt so begleitet, ein Geschäftsführer, deren speziellen Stil von Führung hatte, Identität, Haltung war dort sehr wichtig, jetzt habe ich dort gelernt und das hat mich enorm nach vorne gebracht. Ist eine ganz interessante Aussage, die du treffst, würdest du sagen, dass, wie du als Fußballer oder andere Fußballer draußen performen, abhängig davon ist, wie sich ein Trainer dir widmet?
00:12:45: Ich finde das zu passiv, weil im Endeffekt ist man selbst verantwortlich für sein Leben. Der Trainer entscheidet nicht, ob du spielst oder nicht, ob du dich gut fühlst oder nicht, ob du gut bist oder nicht. Der Trainer ist aber, also wenn man einen jungen Menschen berät, sollte man ihn in einen Umfeld stecken, wo ein Trainer ähnliche Vision hat von dem Spiel, wie er das Spiel versteht, weil du einfach als, ich bin ein Spieler, der nicht übers Umschaltsspiel kommt und sehr viel beibesitzt, das heißt du gehst nicht in eine Umschaltsmannschaft im Nachhinein und das kannst du so ein bisschen steuern und sonst liegt alles bei dir. Du hast das dein Schicksal in deiner Hand, egal was es ist, du bist dort, wo du stehst, weil du die Gewohnheiten hast, die du hast.
00:13:30: Guter beim Trainer kann auch unter anderem entscheiden, ob du bei einem wichtigen Spiel auf den Platz kommst oder auf der Bank sitzt. Das habe ich jetzt schon in der Vergangenheit immer wieder aus die Medien entnommen, das ist ganz, ganz groß, dass du auf der Bank sitzt musst und du weißt gar nicht, was dahinten passiert ist. Macht wahrscheinlich mental auch so das eine oder andere mit dem Spieler.
00:13:46: Vor allem, da ja so viele Fußballspiele auch ein großes Ego haben, aber dazu kommen wir noch.
00:13:53: Da bist du in Regensburg gelandet, da hast du einen tollen Trainer für dich getroffen, der dich auch so aufgenommen verstanden hat, dein Verständnis von Fußball und wie lange gegen der Stopp dann dort? Ich war 2, 2,5 Jahre dort, sehr erfolgreich, wir sind leider erst abgestiegen, aber hatten eine tolle Rückrunde. Also mit dem Punkteschnitt wären wir auch drin geblieben, wir haben auch eine tolle Mannschaft entwickelt, die ist dann geblieben. Wir sind in der Regionalliga aufgestiegen, in der 3. Liga, 3. Liga aufgestiegen, in der 2. Liga und da hatte ich eine sehr erfolgreiche Zeit mit einem tollen Umfeld, tolles Team und sportlich sehr erfolgreich und dort habe ich auch einen sehr guten Freund kennengelernt, der mich bis heute begleitet im Bereich Führungskräfte, Coaching, sag ich mal. Wer war das? Stefan Karlhammer will ich an der Stelle hier gerne grüßen und erwähnen. Wir haben wirklich ein toller Mensch, das ist sehr rational, aber sein Pitch ist quasi entscheidend im Umgewissen und hat mich die letzten... Entscheidend im Umgewissen? Genau, so stark. Genau, es hält auch viele Vorträge über den Bereich und er hat mich die letzten Jahre begleitet. Am Anfang, sage ich mal, als Coach inzwischen ein sehr guter Freund und genau grüßen an der Stelle und groß Dank. Okay, und wie ging es dann weiter nach Regensburg? Also du hast ja dann bist du in der Regionalliga, in die 3., in die 2. Liga und dann sagst du selber, du hast so ein Peak erfolgreich gewesen. Wie alt warst du zu dem Zeitpunkt?
00:15:19: Ich war, ich bin, ich glaube, mit 24 dann, von Regensburg nach Heidenheim und mich hat die letzten Jahre davor auch das Thema Mindset extrem begleitet. Also ich habe sehr viel in dem Bereich gearbeitet mit Autosuggestion, mit Affirmation, mit Visualisation und da kann man einfach sehr viel machen und da habe ich sehr viele Erfahrungen in dem Bereich gemacht und das hat mich sportlich enorm weitergebracht. Ich habe das entscheidende Tor geschossen im Aufstieg, 4. Liga zu 3. Liga, ich habe das entscheidende Tor geschossen, 3. Liga zu 2. Liga
00:15:56: und habe mich quasi in den Modus versetzt,
00:16:00: vorwärtszukommen. Das große Ziel immer noch Bundesliga im Auge und dann bin ich nach Heidenheim gewechselt, sehr ambitioniert, da 2. Ligist und genau, das war dann der Sommer, wieder entscheiden, im Ungewissen sage ich mal, oder in der Entscheidung getroffen, Wechsel von Regensburg, gutes Umfeld, toller Flow, nächster Step, ich wollte vorwärts kommen, habe mich den Schritt weiter gesehen und in Heidenheim bin ich dann nicht so gut zurechtgekommen, weil, wieder im Nachhinein, die Entscheidung war, umschalten Mannschaft, Heidenheim sehr viel Dynamik, sehr viel gegen den Ball zu arbeiten und Regensburg eher Ballbesitz mit Ball oder man hätte vielleicht auch einen, sagen wir es an Pauli oder so führt, hat damals der viel Ballbesitz gespielt. So eine Mannschaft hätte mir ja wahrscheinlich mehr gelegen, aber in Heidenheim dann trotzdem, im Nachhinein auch wieder für meinen zweiten Berufsweg eine sehr wichtige Phase in meinem Leben gewesen, aber sportlich eben keine erfolgreiche Phase dort. Ja, wenn du diese Wechsel immer gemacht hast, hast du so ein Manager oder ein Spielerberater oder wie läuft das denn ab? Wie kann ich mir das vorstellen, wenn du von da nach da wechselst, von hier nach dort, von da nach da und dann hörst du raus, hey, hat nicht so gepasst so und eigentlich wäre eine Mannschaft, die diese Spielführung hat eher was für mich so, da denke ich mir so, wer hat dich da reingesteckt? Also wie kommt man drauf, dich irgendwo reinzustecken, wo du eigentlich gar nicht reinpasst, wenn dein Flow eigentlich ein ganz anderes ist? Ja, also definitiv, man braucht, das ist ein sehr wichtiger Part, der Berater, der Manager. Ich hatte da nicht immer Glück, sag ich mal. Ich wollte gerade sagen, hat er irgendwie seinen Beruf verfüllen oder...
00:17:42: Man muss auch dazu sagen, ich habe auch schon eine sehr starke eigene Meinung, was auch nicht immer gut war, aber auch mich jetzt im Nachgang sehr geprägt hat, also weil ich übernehme auch immer die Verantwortung für meine Entscheidung und lerne daraus.
00:17:58: Aber ja, ich war auch einfach nicht gut beraten, da spielen viele Einflüsse im Fußball eine Rolle und als junger Mensch ist es schwer das zu greifen. Jetzt im Nachgang versteht man so viele Dinge, so viel besser auch für die Eltern, ist das auch sehr schwer, gerade wenn man ganz jung ist und ein Manager zu haben, der wirklich was Gutes für einen meint und den man vertrauen kann, ist, wenn man das hat, toll, toll, toll, dann ist das sehr viel wert. Das ist faszinierend, das stelle ich auch immer wieder fest. Ich kenne jetzt auch mittlerweile ein paar berühmte Menschen jetzt durch meine Immotormy-Zeit, ob das jetzt Rapper, Fußballer oder irgendwelche anderen Personen des öffentlichen Lebens sind und stelle auch dann immer wieder mit der Schrecken fest, was für falsche Berater die heute noch um sich herum scharen. Und ich hatte ja selber auch falsche Berater um mich herum so, deshalb ist bei mir so ein bisschen gebräuchelt hat die letzten Monate und es geht schneller als man denkt. Heute ist es immer so, ich gucke dann auf andere drauf, sagst du, ja, wie kannst du so mit falschen Beratern rumhängen, wie konnte du zu dem vertrauen oder so, aber wenn ich dann auch mich selber zurückblick, dann merkst du, dann bist du dann so in einem Tunnel oder du hast so irgendwie so deine Scheuklappen vor deinen Augen, dass du vielleicht gewisse Dinge nicht siehst oder wahrnimmst und dann erst im Nachgang dann festst du, hey, eigentlich waren das nicht so die richtigen Leute, die mich hätten begleiten sollen in der Zeit, aber auch die haben mir in Teile füllt, sonst würden wir ja heute nicht hier sitzen und miteinander sprechen
00:19:18: und dann warst du in Heidenheim, da warst du dann auch wie lange?
00:19:22: Ich hatte dann ein Dreijahrsvertrag, aber ich hatte eine kurze Leihstation in Wien gehabt, ja, das war wieder Fußball, Ballbesitz, aber dort auch, das muss man einfach dazu sagen, man kann nur nicht greifen, welcher Manager ist gut, welcher ist schlecht, das kann man einfach nicht verstehen im Nachgang vielleicht erst. Und da hatte ich zum Beispiel einen sehr guten Manager, dann der den Transfer auch nach Anmira Waka Möhl irgendwie für mich gemacht hat,
00:19:45: war ein sehr guter, auch im Nachgang jetzt sehr erfolgreicher Manager, aber auch sportlich, also wohl als fachlicher auch und deswegen das Thema dazu ist sehr, sehr wichtig. Aber ich bin nach Wien gewechselt, hatte anderthalb gute Jahre dort, ohne gute Zeit im Ausland, auch wieder Ausland, prägt dahin auch. Ja, Österreich ist jetzt nicht so wirklich Ausland, aber trotzdem, also eine gute Zeit dort gehabt
00:20:10: und dann war ich schon 26, 27 und in der Zeit habe ich mir schon sehr viele Gedanken gemacht. Wie geht es eigentlich weiter? Genau, weil eine aktive Zeit im Fußballerleben, die ist sehr begrenzt, also du bist jetzt irgendein Ronaldo oder Messi, wo das Gefühl, dass die wird noch mit 45 Kicken, aber in der Regel hast du so wahrscheinlich, wenn überhaupt so gute zehn Jahre,
00:20:33: Max, und in der Zeit musst du ja so das Maximale sehr ausschöpfen aus deinem Dasein und gucken, dass du dich so oft dann leben, nach dem Profifußballleben vorbereitet, wo ja glaube ich auch viele mental irgendwie dann auch Probleme kriegen.
00:20:47: Ja, der Step von, ich sag mal, der Medienhype in den Schatten, sag ich mal, ist einfach groß. Und ja, ich habe mich schon früh gedacht, gemacht schon mit 19, 20, 21 Jahren, aber so dann fing das so mit 6, 27, fing das sehr konkret an. Wie ist mein 2. Tag Karriereweg? Ja, ich habe gestern ganz, ganz tollen Satz gehört von jemandem, der da war bei der Eikenie, mit dem ich gesprochen habe, der auch einen Profifußballer kennt, der aufgehört, der gesagt hat so, am schlimmsten ist es für mich, Samstags, keinen Applaus mehr zu hören in meiner Richtung.
00:21:20: Ja, das applaudiert dir niemanden mehr. Ich glaube, der, der, der, der größte Kick beim Fußball ist das Spiel mit den Zuschauern, also das Adrenalin. Ja, du wirst ja bejubelt, du wirst gefeiert, du wirst ein Star hier, keine Ahnung so, dann bist du raus irgendwann, außerdem bist das wirklich brutal große Nummer gewesen im Game, dann wirst du auch im Nachgang natürlich gefeiert, keine Frage. Aber jetzt so, wenn wir jetzt von den normalen Profis ausgehen, irgendwann, bist du halt auch nicht mehr im TV, bist du halt auch nicht mehr relevant für Zeitungen oder für Medien oder wie auch immer, und dann musst du halt gucken, was passiert,
00:21:54: und zu dem Zeitpunkt, was du 26, 27 jetzt in deinem Fall, in Wien, war Wien eine letzte Station? Nee, ich bin dann noch, aber danach bin ich wieder zurück in die Heimat, in die Nähe, sag ich mal, ich wohne ja jetzt in Düsseldorf, aber das war dann KFC Uehrding und MSV Düsseldorf, das war so rings um Düsseldorf. Aber nochmal kurz zu dem Thema, der Applaus, ist einfach ein Mainzerthema, wie viel suchst du deine Zustimmung im Außen oder in deinem Innern? Und das ist so ein Thema, wo viele, denke ich mal, auch daran arbeiten sollten, und das habe ich auch über Jahre halt praktiziert, und dementsprechend Stärke kommt von innen, Stärke kommt aus der Familie, das ist dein Umfeld, das ist dein harter Kern, und der Rest ist ja, ist auch cool. Und ich müsste so eine Selbsthilfegruppe für Fußballer oder Ex-Fußballer stellen. Ja, um Gott zu willen, also die kommen auch gut alle alleine zu Recht, ich helfe den lieber in anderen Punkten, aber da kommen wir gleich zu.
00:22:53: Genau, dann war ich zu Hause in meinem Umfeld, ich wollte nicht mehr, ich war acht Jahre unterwegs, ich wollte gerne wieder rings um die Heimat, da hat mir da ja auch was aufgebaut über die Jahre und wollte das fokussieren auch neben dem Fußball.
00:23:09: Und dann hast du weitergekickt bis, genau, ich habe bis vor zwei Jahren noch aktiv gespielt beim MSV Duisburg.
00:23:17: Und hab dann so, ja, war schon der Running Gag, so wie wir es in der Kabine so stand by Profi, hab dann auch beim MSV Duisburg eigentlich, ich habe immer mein Bestes gegeben, also alle MSV Duisburg Fans, ich habe immer alles reingehauen, aber ich war schon quasi so,
00:23:35: dass ich es vorbereitet habe mit Fußball und professionellem Fußball aufzuhören und meinen zweiten Karriereweg enorm nach vorne gebracht, schon während der aktiven Zeit und das war super, es ging auch am Anfang sehr gut zu kombinieren, aber es wurde, also die Dynamik, die dahinter war und das war zu Mitarbeiterverantwortlichkeit, das war dann irgendwann so, dass ich gesagt habe, ab jetzt bin ich hauptberuflich Immobilienunternehmer.
00:24:03: Das bringt mich jetzt direkt zum nächsten Punkt, was war da der zweite Weg, den du parallel angeschlagen hast oder eingeschlagen hast während deiner Fußballkarriere? Ja, ich habe früher mir, ich habe mir früher Gedanken gemacht, schon während des Fußballs, also einerseits war mein Ziel, Bundesligaspieler zu werden, aber andererseits war mein Ziel, nach der Fußballerzeit finanziell frei zu sein. Und wie schaffe ich das mit, sag ich mal, Satz X im Monat, sei es 2500 Euro netto Beispiel, was du so als Drittliger immer plus minus hast? Wie schaffe ich es finanziell frei zu sein, in 10, 12, 15 Jahren?
00:24:43: Und das war meine mathematische Ausgangsposition und da bin ich dann halt relativ früh in den Immobilienmarkt eingestiegen und habe mehr Familienhaus gekauft, schon sehr jung und dann über die Jahre auch weiterentwickelt.
00:24:56: Und jetzt bin ich Immobilienunternehmer mit vielen Gesellschaften, vielen Angestellten und habe große Leidenschaft in dem Bereich operatives Immobiliengeschäft. Was crazy ist, wenn ich jetzt gerade höre, was du verdient hast, 2500 netto als aktiver Fußballer, das ist ja wie ein stinknormaler Angestellter, der irgendwo arbeitet, auch seine 2500 netto verdient, aber gefühlt, also ich weiß nicht, wenn ich es bei meiner angestellten Zeit denke und ich denke, du bist Fußballer, bist du in einem ganz anderen Druck ausgesetzt gewesen, um deine 2500 netto zu verdienen, musst du auf den Platz gehen und Drecksaugas geben und irgendwie liefern hier, keine Ahnung, du kannst morgen gesetzt werden, kannst du das als Angestellte ja eigentlich auch, aber das ist schon kranke Druck für dieses Geld, was irgendwo da ist. Also du hast immer automatisch, wenn du an Fußballprofis zinkst, die verdienen ja mindestens ihre 100.000 im Monat und Millionen und hast nicht gesehen, aber wir reden ja da, glaube ich, nur von Erstligerspielern und auch die, die sehr gefragt sind, die sich in diesen Hemisphären bewegen. Und das ist schon eine Hausnummer und daraus dann herzuleiten und sagen, hey, mit der Kohle, die du monatlich verdienst, die eine finanzielle Freiheit aufbauen zu wollen. Du sagst ja, ich habe schon damals überlegt, wie werde ich finanziell frei mit 2500 netto im Monat? Das ist ja eine Kunst. Also eigentlich sprichst du ja so für die breite Masse der Gesellschaft da draußen. Ja, aber es ist definitiv möglich mit einem, sag ich mal, disziplinierten Plan.
00:26:15: Und ja, jetzt habe ich so einen Durchschnittswert mal genommen, aber ich habe auch deutlich weniger in der Dritten Liga verdient als 2500 netto. Das kann ich hier mal dropen. Also deutlich weniger. Okay, krass. Also ich lasse es bei deutlich weniger. Ja, aber ja, das ist absolut realistisch. Es gibt Spieler in der Dritten Liga im Profibereich, die deutlich weniger als 2500 netto im Monat verdienen. Jesus. Und natürlich gibt es auch Spieler, die deutlich mehr verdienen. Es gibt auch in der zweiten Liga Spieler, die sehr, sehr gut Geld verdienen. Aber ich sage mal, die finanzielle Freiheit, das du mit 35 gar nicht mehr arbeiten musst, die fängt so zweite Liga Spitze, 10, 12 Jahre, wenn du clever bist, man kann natürlich auch alles Geld der Welt ausgeben, das gibt es auch Beispiel, aber sonst Bundesligaspieler. Wenn du jahrelang Bundesligaspielst, dann kannst du dir schon Superpolts erschaffen. Aber alle anderen müssen sich mit der Perspektive der Nachbeschäftigen und ich habe sehr diszipliniert dann die Fixkosten gering gehalten und alles, was ich sonst zur Verfügung hatte in Immobilien investiert. Abgefahren. Eigentlich komplett konträr dem, was ich mir vorstelle, was so ein typischer Fußballprofi Prototyp Schubler, der auf Fußballprofi macht, alles auf den Kopf zu hauen und irgendwie Vollgas zu geben, bist du den komplett anderen Weg gegangen, habe ich schon früh Gedanken gemacht, so, hey, Moment, was passiert dann nicht?
00:27:36: Mein Leben nach dem Fußballthema, sich mit dem zu beschäftigen und dann in der Peak der Zeit, dann zu sagen, hey, Moment, jetzt mal ganz entspannt.
00:27:48: Wie sorg ich das für das ich später nicht mehr so einen klassischen 9-to-5-Job machen muss?
00:27:56: Das ist auch ganz krass, ich gucke eigentlich fast kein Free TV.
00:28:00: Zufällig vor zwei, drei Wochen schalte ich so eine, da gab es dann diese Typischen Reality TV Sendungen und dann sehe ich so eike IML.
00:28:07: Legende im Fußball, Hartz IV einfach, ist bei so einer Hartz IV Sendung mit dabei gewesen und ich war geschockt, weil ich dachte, so alter, der ist ja so volle Legende eigentlich im Fußball gewesen. Und dann macht er in so einer Sendung mit und du siehst so, wo es eigentlich auch hingehen kann, wenn du die eine oder andere falsche Entscheidung triffst, wahrscheinlich in deiner aktiven Karriere oder auch vielleicht danach. Ja, definitiv großes Thema, immer noch und genau da setze ich auch an, also ich möchte jedem Fußballer, der ein gutes Einkommen hat, in gewisse Basis schaffen mit Immobilien. Und das ist möglich, also klar, es gibt sehr viele Jungs da, die enorm hohe Fixkosten haben und das einfach runterzuschrauben von, es kommt kein Geld mehr rein, ist total schwer. Und du hast einen enorm hohen Lebensstandard, jetzt spreche ich mal von Bundesliga Spitze, Nationalmannschaft, Champions League, hast du einfach einen enorm hohen Lebensstandard, den kannst du dir auch über die Jahre immer leisten, aber es gibt Jungs selbst in diesen Einkommensferien, die es schaffen danach finanzielle Probleme zu haben, abgefahren. Genau, da kann man ansetzen, da kann man smarte Lösungen finden, dass das eben nicht so ist und viele Jungs da draußen machen das auch schon sehr, sehr gut. Es gibt sehr professionelle Strukturen inzwischen und professionelle Berater und Family Office Strukturen, das ist schon inzwischen sehr, sehr gut, aber immer noch sehr, sehr viele, die Hilfe brauchen, abgefahren. Und du hast früh für dich dann entdeckt, okay, alles klar, ich brauch etwas nach meiner Fußballzeit und hast sich für Immobilien entschieden und daraus resultierte das so nach der Fußball-Key, also währenddessen ja schon so Richtung Schluss, dir deine Strukturen aufgebaut hast, du hast mit einem mehrfümlichen Haus angefangen, hast du vorhin erwähnt, hast du es dann weiterentwickelt? Ja, du kannst ja so vorstellen, ich habe früher angefangen zu investieren und immer weiter, immer weiter, also es lief gut, ich habe ja natürlich auch einen familiären Hintergrund aus der Baubranche, mein Großvater war ein Vaterbauunternehmer, ich habe den Betrieb jetzt fortgeführt und übernommen. Meine Kusinen sind Architektin, der Woder von meinem Vater, das Architekt, also da ist schon ein richtiger Familienbetrieb, so, ja, da ist sehr viel Know-how, sehr viel Praxis auch, und das ist eigentlich das Wichtigste, wenn ich eine Frage habe, wo es sich, ich kann fragen und kriege eine ehrliche Antwort, weil das ist immer das wichtigste Thema. Und als Andere habe ich mir autodidaktisch beigebracht, sehr viel gelesen, sehr viel mit YouTube, es gab ja damals schon im Occasion und was weiß ich, damals waren noch keine Immotomy-Videos unterwegs, aber ich habe sehr viel mich informiert und genau, da habe ich investiert und immer auf lange Auswärts fahren, von Regensburg nach Kielfässer, 8 Stunden, da kannst du überlegen, was du machst, wie du deine Zeit, deine Lebenszeit einsetzt und ich habe mich halt dafür entschieden, dann neben Kursenabrechnungen, Explosives studiert, ich habe auch zwischendurch mal mit den Jungs ein bisschen blödsinn gequatscht, das gehört auch dazu, aber ich habe mich sehr intensiv mit meinem Immobilienportfolio beschäftigt und das über die Jahre entwickelt, ich habe viel untervermietete Objekte, sanierungsbedürftige Pflege, bedürftige Objekte gekauft und dann sukzessive Dimitastruktur verändert, den Ertragswert der Immobilien gesteigert und einfach lief da natürlich auch rein in die Niedrigzinsphase, was natürlich im Sachwert nochmal enorm war, aber es lief einfach enorm gut, es hat eine sehr gute Dynamik entwickelt und ja, so mit 25, 26 habe ich eben, kam ich eben schon kurz dazu, war ich in Heineheim und da haben mich viele Jungs auch gefragt, ja, ich habe mich auch gefragt, was ich da denke, was machst du da? Ich will das auch, also was soll ich machen mit meinem Geld? Und da ist so bei mir die Idee entstanden, wie kann ich das, was ich für mich selbst schon, also ich hatte schon 60, 70 Wohneinheiten in dem Zeitraum. Wow, genau. Mit 2,5 Netto, das war ja auch 2. Liga dann nochmal, also, aber so bin ich gestartet in meiner Kalkulation, mit meiner mathematischen Berechnung, sage ich mal angenommen, ich verdiene das über 10, 12 Jahre, wie kann ich das machen? Und das hat dann natürlich durch mein Verdienungsverdiener, durch mein Verdiener, ein paar Prämien, man hat, es lief ja dann auch sportlich. Aber hast du halt immer das Geld dafür genutzt, zu reinvestieren in deinem mobilen Protokoll? Oh ja, immer Fixkosten niedrig und immer Vollgas rein in den mobilen Investieren und mit maximalen Fremdkapitalhebeln natürlich, stark. Das auch nicht immer leicht ist als Fußballer, weil man befristete Arbeitsverträge hat. Stimmt, die Finanzierbarkeit bei Banken da zu stellen, weil die gehen ja in der Regel so 30 Jahre so im Schnitt und die Bank weiß, Moment mal, der hat aber nur 10 Jahre aktive Zeit, vielleicht Max, was passiert danach? Genau, das war nicht einfach. Natürlich baust du dir dann über die Einheiten Track record auf und dann ist es auch, du tilgst ja auch und dein Restschuld singt und dadurch hast du einen höheren Beleidungswert wieder und weiter, da kannst du natürlich dann mit der Zeit arbeiten. Aber der Staat war nicht einfach in der Finanzierung, auch diesen Themen haben sehr viele Fußballer und Sportler, auch wenn sie international spielen.
00:33:04: Aber genau, und dann habe ich mir überlegt, wie kann ich das, was ich für mich selber mache, auch für die Jungs anbieten. Da sind auch viele tolle Partnerschaften entstanden, inzwischen also mit denen ich 5, 6 Jahre zusammen arbeite mit Jungs von damals, die dann andere Wege gegangen sind in die Bundesliga und dem Sprechen, das ist so mein Pitch, also meine Plattform aktuell. Ich sage, hey, Fußballer X, unter den Nähmern X, du willst operatives Immobiliengeschäft machen, dann habe ich die Bausteine für dich. Wir haben ein eigenes Architekturbüro, wir haben eine eigene Immobilienverwaltung, ein eigenes Bauunternehmen und eine eigene Projektentwicklungsgesellschaft. Zusätzlich bin ich mehr vermögensverwaltende Gesellschaften als Joint Venture Partner. Und das ist so der heutige Stand, wo ich sage, hey, das macht richtig Spaß, da habe ich große Leidenschaft und das trage ich nach draußen. Ich kann nicht nur bestätigen, also ich spüre das, wir arbeiten ja zusammen in der Säderkerraummerzeit. Wir sind damals zustande gekommen, weil ich einen Aufruf gemacht habe, dass ich einen NRW nach Projektentwicklern sucht, da wir Anfragen haben über mein Social Media Account oder Accounts. Da sind immer mehr Leute da, die einen NRW suchen und ich habe immer das Thema, dass natürlich nicht alle Entwickler immer gut sind und Bauträger. Ich habe jemanden gesucht, der einen sauberen, guten Job macht und dann hast du dich bei mir gemeldet, Paramelele hat sich Daniel Kramer gemeldet, der sich uns zusammengeführt hat. Dann haben wir mal telefoniert und haben gesagt, ich möchte erst mal sehen, wer er sei, dann habe ich euch besucht im Wuppertal mit meinem Kollegen, habe euch dann kennengelernt, dann sind wir einige Objekte durchgegangen, da hast du mir eine Case gezeigt, was ihr macht, wie ihr es macht, welchen Sanierungstandard ihr habt. Dann habe ich gemerkt, du hast dann doch einen Plan, was du machst, das ist nicht einfach kurz neben Fußball machen, was für die Immobilien. Und was mir sehr gefallen hat, was ich sehr krass finde, was auch wieder komplett konträr gegenüber Fußball ist, ich habe es mal schon vor ein paar Minuten eingeladen,
00:35:05: Du hast das Gefühl, kein Ego, ich bin keine Arroganz begegnet, du hast oft das Thema im Fußball, viele Profis sind extrem arrogant, oder sind auf ihrem Trip, was ich teilweise verstehen kann, weil ich glaube, ab einem gewissen Level wirst du von allen Seiten belagert, dann musst du dir wahrscheinlich eine Schutzmauer aufbauen, um dich selber zu schützen vor allem und jedem, aber trotz allem warst du von Anfang an so sehr nahbar, ich habe es jetzt auch so in den ein oder anderen geschäftlichen Gesprächen festgestellt mit dir, wenn es um irgendwelche Entscheidungen im Ungewissen ging, wo ich dann mit dir telefonierte, du warst sehr schnell darin, du warst sehr kooperativ, wenn es um erreichen des gemeinsamen Ziels ging, und zwar dass wir gemeinsam am Notar sitzen, und es gibt ja immer Herausforderungen in der Immobilienwelt,
00:35:56: aber trotzdem da so die Ruhe zu besitzen und sagen, lass uns das so machen, lass uns das so machen, lass uns vielleicht hier irgendwie bei den Schritt zurückgehen, damit wir bei den zwei Schritten nach vorne gehen können, warst du immer direkt mit dabei, und das hat mir extrem gut gefallen an dir. Also jetzt, ich habe ja viele Projektentwickler, Bauträger, Menschen aus der Immobilienwelt kennengelernt, und wenn alle so arbeiten würden wie du, dann hätte ich ein einfacheres Leben sagen müssen.
00:36:21: Herzlichen Dank, Tommy, das ist Danke fürs Kompliment. Sehr gerne. Die Kultur der Push-in-Mobil-Gruppe, die soll so aufgebaut sein, sehr liberal, sehr selten verantwortungsbewusst, und klar, Entscheidungen muss man schnell treffen, finde ich. Ja, absolut. Immer, was du gesagt hast, die Lösung im Blick, absolut. Und vor allen Dingen den Kunden auch im Blick. Also wir haben ja auch viele Entscheidungen jetzt getroffen, den Kunden ein gutes Produkt zu liefern. Das ist die erste devise, weil, wie ist man erfolgreich in der Wirtschaft, man muss Mehrwert schaffen und Probleme lösen. Und das ist unser Ziel immer, wenn wir einkaufen, wir wollen Objekte erwerben, die gewisse Themen haben, wo wir Probleme lösen, Mehrwert schaffen, und das wieder zur Verfügung stellen, dem, sagen wir mal Wohnraummarkt, der ja aktuell auch sehr angeschwind ist. Und zusätzlich eben dem Kunden auch wirklich ein nachhaltiges Produkt zu liefern.
00:37:14: Und wir bewirtschaften das Objekt ja auch weiter, wenn gewünscht, wir verwalten das Objekt weiter, wenn gewünscht. Und für mich war es auch sehr, sehr wichtig, dass wir beide zusammensprechen, weil ich habe ja auch die ganze Story ein bisschen am Rand damit bekommen. Ja. Und für mich ist es auch ein Riesenthema, meine Qualitätsstandards so immer wieder zu hinterfragen, hinter zu optimieren, meine Prozesse immer wieder zu optimieren, dass ich sage, ich habe ein gutes Produkt, weil es sind so viele Prozesse, so viele Themen mit dem Objekt, es sind so viele Vorgänge, und es sind so viele Parteien und Menschen mit eingebunden in so einem Militenthema. Also das kannst du ja gar nicht ausmalen teilweise. Genau, und das bestmöglich zu lösen, und wenn mal Probleme auftreten sollen, dann Hands-on Probleme lösen, gemeinsam immer da sein und Service-Ontient zu arbeiten. Und das ist so die Kultur, die wir in unserer Unternehmensgruppe jetzt haben. Sehr junges Team, sehr dynamisches Team, sehr innovativ. Ich habe eine hohe Erwartungshaltung an alle, einen hohen Anspruch an Qualität, aber großen Spaß bei der Arbeit, große Leidenschaft.
00:38:16: Und wir sind halt auch noch ein relativ kleines Unternehmen, wenn man, sage ich mal, die Immobilienbranche vergleicht. Da gibt es viel größere Player, aber uns macht das großen Spaß, was wir tun. Wir sind in dem Markt, wo wir uns bewegen, echt stolz, was wir tun.
00:38:30: Und das leben wir jeden Tag.
00:38:33: Sind dann deine Zielgruppe eigentlich Fußballer, aktive Fußballer, ehemalige Fußballer, wo du sagst, hey, ich kenne euren Struggle, ich weiß, welche Themen ihr auf dem Tisch habt, ich hatte sie auch auf dem Tisch, und ich habe die Möglichkeit euch zu helfen oder ich habe ein Produkt geschaffen, wo ihr ein Vehikel habt, dass ihr euch was aufbauen könnt, während eurer aktiven Zeit, um eben nach der aktiven Zeit darauf aufbauen zu können und weiter zu machen. Definitiv, also klar.
00:38:58: Man muss dazu sagen, weil ich auch aus der Branche komme, macht mir das natürlich auch Spaß, weil der Fußballer ist nicht immer der einfachste Klient, Unternehmer sind da manchmal straighter, sage ich mal. Aber wir kennen die Themen, wir haben da großen Spaß, unser Team ist auch so darauf ausgerichtet. Und vor allen Dingen ist das ein cooler Spot, so ein zehn-Jahresplan zu machen, so ein zwölf-Jahresplan. Ich sage, wenn ein Spieler jung ist und zu uns kommt und wir mit dem was aufbauen können, das ist eine geile Story. Und da haben wir jetzt einige Track Records und wir wollen da weitermachen. Wir gehen jetzt so langsam nach fünf Jahren Unternehmensgeschichte in der Form, also mit der Dienstleistung, gehen wir ein bisschen mehr nach draußen, weil wir vorher fast gar keine Werbung gemacht, gar keinen Außenauftritt gehabt. Und das fangen wir so langsam so ein bisschen an, damit man auch uns wahrnimmt als Player in NRW. Aber ich kann auch als Norma-Stablicher bei der NrMobilie kaufen, oder? Ja, definitiv, sehr gerne. Wir haben viele Kunden deutschlandweit. Und aus verschiedensten Gründen investieren Leute in den Mobilen und für jedermann ist was dabei. Und wir haben dann verschiedene Bauteile für den Stars, das Richtige für den Stars. Und für den Fußballer ist es halt vorwiegend entweder der Neubau in K440.comG. Total interessant aktuell in unserem Architekturbüro bieten wir schlüsselfertige Neubau deutschlandweit an. Und da haben wir jetzt für einige Profisportler auch Bundesligaspieler schon deutschlandweit auch gebaut. Da kannst du im privaten Besitz enorme Steuererleichterung wahrnehmen. Der Start hat ja ein sogenanntes Lenkungsprozip und fördert gewisse Themen. Und da setzen wir an, da kann man sehr gut in Neubau investieren. Aber als anderen Baustein kann man zum Beispiel auch langfristig in mehrfamilienhaushaltsportfolien investieren. Da bieten wir an, dass wir sagen, wir sind ein Jojen Ventscher Partner und werden nur leistungsorientiert bezahlt. Also wir nehmen keine Essenmenschwünfe, die hier oder sonstiges. Sondern nur leistungsorientiert, wenn wir einen guten Job machen, werden wir auch dafür entlohnt. Ansonsten investieren wir eben gemeinsam in mehrfamilienhäuser, rings um Düsseldorf, rings um Köln und investieren in renditorientierte Wohnimmobilien.
00:41:15: Stark. Kann ich nur bestätigen, denn ich bin ja auch mit Kunden von uns bzw. aus dem Team bei euch gewesen. Wir haben vor gut zwei Wochen wieder BIO kundet. Das waren drei Brüder, die haben drei Wohnung gekauft in Wuppertal. Das ist ein sehr, sehr interessanter und spannender Markt, bevor ich dich kennengelernt habe. War ich noch nie in Wuppertal. Und ich war fasziniert, als ich dort war, über die Bauten, denn da gibt es sehr viel Altbau. Und ich bin ja absoluter Altbau-Fan. Ich bin ja auch ein Lieb-Altbau. Auch hier in Stuttgart-Wess, wo wir gerade sitzen, ist es voller Altbauten.
00:41:49: Ich war auch fasziniert, als ich in Leipzig war. Da hatte ich auch immer direkt diese Wien-Vibe. Wien ist ja auch so voller Altbauten. Das sind Wuppertaler genauso. Das ist für mich so ein kleines Juwel. Und vor allem als Einsteiger in der Mobilbranche, wenn du gerade mit einem 2,5 Netto gehalten bist, um die Ecke kommst, dann hast du dann ein geiles Produkt, also niedrigere Tickets. Also von den Preisenwett, zum Beispiel hier in Stuttgart, wenn du jetzt hier eine 13-Mar-Wohnung, den nimmst du dann bis zu der Lokobadraner 50.000. Und in Wuppertal ist es vielleicht dann eher so 150.000. Also dass du dich in dieser Range bewegst, was halt sehr cool ist, weil da auch, wie gesagt, Leute in so einem angespannten Zinsumfälle, in dem wir uns jetzt seit geraumer Zeit befinden, trotzdem Möglichkeiten haben, mit einem beschaulichen Gehalt anfangen zu können zu investieren.
00:42:35: Und was so schön ist jetzt in deiner Richtung, ist halt, dass du dieses Allround-Konzept hast, alles aus einer Hand und dass du den Kunden dann komplett abholst. Das heißt, du machst die Sanierung, wir waren ja dann Besichtigen, haben wir dann gesehen, wie arbeitet ihr, was habt ihr für ein Sanierungstandard? Dann hast du gesagt, hey, im Nachgang, zum Beispiel, die Kunden, die da waren, ich glaube, die kam auch aus Regensburg, wenn ich mich nicht täuschte. Ach, ne, aus Regensburg. Ja, aus Regensburg. Ja. Waren die da und die haben ja fünf Stunden Autofahrt gehabt so. Das heißt, wenn im Nachgang das vermietet wird und irgendwas sollte sein, man weiß ja nie, ich sag immer in einem Wohnen oder in einem Haus, das ist ja kein Museum, das ist ja ein Gebrauchsgegenstand, der arbeitet ja irgendwie, der geht ja immer was kaputt. Dann muss ich jetzt nicht fünf Stunden Anfahrt in Kauf nehmen, sondern hast ja du mit deiner Verwaltung vor Ort, Haus und Sonderverwaltung, die Möglichkeit, die Kunden jetzt zu unterstützen und dir dann aufzufangen und dann reinzugregen und sagen, Moment, okay, wir kümmern uns darum. Und auch drumherum, also Verwaltung, Sanierung und so weiter, so fort. Das finde ich halt geil, weil es geht heutzutage fast auch nur noch so. Weil die meisten, ich schelze auch immer wieder fest, die wollen eine Immobilie kaufen, ohne Kopfschmerzen zu haben. Es liegt doch ein bisschen an der Mentalität, wie ich finde, die es so die letzten Jahre entwickelt hat, dass auf Social Media immer erzählt wird, Passives Einkommen Immobilien, Passives Einkommen Immobilien, aber im Wiesn-Sinn halt faktisch kein passives Einkommen, weil es leben ja immer noch Menschen da drin. Die verhalten sich nicht passiv, die sind ja ja aktiv. Und insofern ist das nicht immer ganz so einfach, wie es auf Social Media dargestellt wird so, hey, kauf den immer, die zahlt sich von selber ab und dann ist alles Friede, Freude, Eierkuchen. Da gibt es halt so viele X-Faktoren, die halt in so einem Laufzeit von, ich sag mal, zehn Jahren, wenn ihr dann das Objekt scheufrei verkaufen, kann es passieren. Was fahren eigentlich so deine abgefahrensten Erlebnisse, die du erlebt hast mit Immobilien? Also wo du so dachtest, was zum Geier ist hier gerade los? Ja, also ich kann da einiges erzählen, aber also wir müssen einfach jeden Tag dankbar sein, dass wir bei Geistigen verstanden sind. Und in Deutschland hat man natürlich das Recht zu verwahrlosen, muss man sagen. Das heißt, ich habe viele Wohnungen gesehen, wo wir wirklich herunterkommende Wohnungen gesehen haben und die dann übernommen haben und wieder monetisieren, das ja wieder unser Ansatz, Problem behaftete Immobilien zu erwerben, die wieder auf Kurs zu bringen. Und ja, wir haben viel gesehen. Man muss einfach jeden Tag dankbar sein, dass wir das schaffen. Und ja, deswegen will ich nicht so viel darauf eingehen. Es gibt so viele Stories, auch die man so im Social Media da sieht, das ist wirklich die Wahrheit. Es ist die Realität.
00:45:16: Aber ich sage immer, Immobilien ist einfach mathematisch das beste Investment, weil man den Fremdkapitalhebel hat. Wenn man die Eigenkapitalrendite isoliert betrachtet und dann den Hebel mit der Bank nutzt, hat man einfach eine Toprendite. Und wie du richtig gesagt hast, es ist ein operatives Geschäft, es ist kein passives Investment, aber es ist im Vermögensaufbau das beste Tool. So habe ich das ja auch für mich selbst genutzt.
00:45:44: Aber man muss wissen, man braucht entweder einen starken Partner, der sich um alles kümmert, den man vertrauen kann und den man auch anrufen kann und der ist dann Hands-on, der ist dann da. Oder man muss das selbst machen und beide Wege funktionieren. Aber man muss eben wissen, was man tut. Man muss sich wirklich informieren, man muss die richtigen Partner haben, man muss gute Leute finden, weil ansonsten kann man auch sehr viele Probleme mit Immobilien haben, was man mit Aktien zum Beispiel dann nicht hat, weil das ist wirklich ein Passivist. Also der Kurs schmiert ab, dann hast du auch ein Problem. Genau, das kann natürlich passieren, aber man hat zumindest keinen Aufwand. Ja, absolut.
00:46:20: War das schon auch so dein Plan, komplett runtergerockt der Häuser zu kaufen, wo du sagst, du richtigst sie wieder so her und verkaufst sie dann im Nachgang? Also ist das auch ein bisschen dein Geschäftsmodell dann gewesen, wo du sagst, du kannst dich günstig einkaufen, weil sie eben im Zustand sind. Also der Gewinn liegt oft im Einkauf definitiv. Man muss natürlich auch die Bauqualität haben und das abwickeln zu können. Aber ja, das hat sich aber auch über die Jahre entwickelt. Also ich habe nicht in meiner ersten Immobilie eine totale Bruchbude erworben, sag ich mal. Und wir erwärmen natürlich auch gute Substanz und gute Portfolien.
00:46:59: Aber zum Beispiel aktueller Fall, wir haben 20 mehr Familienhäuser von einem DAX-Konzern erworben, wo wir 20 mehr Familienhäuser, genau, Inbubartal in einer Straße. Und also kannst du sagen, du hast den ganzen Straßenzug, der dir gehört. Ja, könnte man so formulieren, mit gemeinsam mit Investoren aber auch. Also wir haben ja viel mit Investoren, Unternehmern, Profisportler und so weiter. Und da ist sehr viel Leerstand. Und der Quantatmeterpreis war enorm gut. Und dann haben wir gesagt, wir investieren dort rein und entwickeln die Substanz. Das bleibt auch langfristig bei uns im Bestand. Und wir bieten dort bezahlbaren hochwertigen Wohnraum. In anderen Fällen gibt es aber auch, ich sage mal, Häuser, wo wir Topzustand innen drin erwerben. Und die Gebäudehülle ist nicht so gut in Schuss. Oder, sag ich mal, nach Gebäudeenergie gesetzt, müssen wir da in den nächsten Jahren auf jeden Fall was machen. Und dann ist unser Pitch, hey, wir packen das an. Und da gibt es auch sehr viele Förderungen wieder, die man nutzen kann. Wir modernisieren energetisch die Gebäudehülle. Also man kann Fassade, Dach, Heizung, das ist ein anderes Programm, aber könnte man auch KfW-Programme nutzen. Oder Effizienz aus Denkmal, KfW 261 Programm. So viele Sachen kann man nutzen, Häuser aufzuwerten aktuell. Und der Staat fördert das enorm. Und du brauchst aber ein Partner, der da ist und der diese Themen versteht, aus einer Hand anbietet, damit man wirklich schnell vor allen Dingen so ein Projekt abwickeln kann. Warum waren in diesen Häusern, die du gekauft hast, diese 20 mehr für mehr heute so viel Leerstand?
00:48:32: Ja, es gibt sehr viel solcher Portfolien. Also wir haben in Deutschland meiner Meinung nach kein Problem in Neubau-Bereich, sondern wir müssen Leerstand beheben. Also es gibt einfach große Bestandshalter, die einfach entweder den Überblick verloren haben oder durch Steuerabschreibung auch Strategien nutzen. Weil es ist wiederum im Mobilgeschäft sehr operativ, du brauchst ein gutes Team, die sich um alles kümmern. Wir haben uns zum Beispiel auch von einem sehr großen Bestandshalter vor zwei Jahren etwas erworben. Fünf mehr für Minhauser in Wuppertal. Auch alles Leerstand, aber die hatten über 100.000 Quadratmeter Wohnfläche in NRW. Kompleter Leerstand, Duisburg, Krefeld etc. Wahnsinn. Wir haben uns eben das Paket in Wuppertal geworben. Ist einer der größten Bestandshalter in Deutschland tatsächlich und auch fast alles Leerstand. Aber das Modell funktioniert über Steuerabschreibung und über die Jahre steigt der Quadratmeterpreis und die machen trotzdem noch Eingewin. Ja. Und wir können das aber jetzt revitalisieren und dann wieder dem Mietmarkt hinzuführen. Das haben wir zum Beispiel auch in dem Projekt erfolgreich umgesetzt. Das läuft schon. Und jetzt mit den 20 Häusern. Also schaffst du eigentlich dann Wohnraum auch, kann man sagen? Ja, genau. Wir wollen da definitiv ansetzen. Also wenn man in der Wirtschaft generell, ob man jetzt immobil macht oder was, muss man ja mehr werden oder schaffen oder ein Problem lösen. Aktuelles Thema gesellschaftsrechtlich ist, gesellschaftsstrukturell ist einfach Wohnraummangel. Und da setzen wir an im Kleinen, wie wir es tun, jeden Tag packen wir da an. Und gibt es noch ganz viele andere Marktteilnehmer, die das auch so sehen. Aber wir haben da großen Spaß dran.
00:50:20: Es ist interessant.
00:50:22: Bringt mich gleich in das Thema Politik so ein Stück weit auch. Weil ja oft propagiert wird, hey Wohnraummangel, Wohnraummangel, Mietpreisbremse, Mietendeckel. Und das sind ja alles Sachen. Also gerade Mietpreisbremse, Mietpreisdeckel.
00:50:38: Das ist ja nicht die Ursache, also das ist ja nicht Problemlösung. Das ist ja irgendwie eine Ursache, die irgendwo entstanden ist. Und es gibt ja ganz, ganz viele Ursachen. Du hast jetzt eine genannt zum Beispiel, im extrem lehrstand. Ich habe in einem oder anderen Beitrag mal gelesen, wir haben 2 Millionen leerstehende Wohnungen in Deutschland. Es fehlen aber 750.000, irgendwie anscheinend auf der anderen Seite. Also eigentlich hätten wir schon mit den Bestandswohnungen, die da sind, die leerstehen, ein Problem gelöst. Aber irgendwo funktioniert das nicht. Und da haben wir den nächsten Punkt, was die Politik angeht, auch jetzt in der Baubranche, mit dem Baurechtsämtern. Ich weiß nicht, wie das in Wuppertal ist so. Aber hier in Stuttgart ist das wirklich katastrophal und auch in vielen anderen Städten. Wenn es um irgendwelche Genehmigungen geht, dass da einfach belanglos Monate, Jahre auf Genehmigungen gewartet wird. Da geht es nur um den Stempel, der draufgedrückt wird, dass gewisse Prozesse nach vorne getrieben werden. Und da sind wir wirklich noch hinten dran, wenn ich andere Länder sehe, wo Kollegen von mir unterwegs sind, die das wirklich innerhalb von Tagen lösen mit irgendwelchen Genehmigungen. Und dann eine ganz andere Speed dahinter ist. Meinst du grundsätzlich so, dass uns der Speed in den letzten Jahren wirtschaftlich gesehen verloren gegangen ist in Deutschland und wir da so ein bisschen wieder eine Schippe drauflegen müssen, dass wir wettbewerbsfähig sind im Auslandsverhältnis?
00:51:52: Ich gehe mal zuerst auf einen Punkt von dir ein. Also der Lehrstand ist natürlich auch ein bisschen regionsbezogen. Wo brauchen wir neue Wohnungen und wo ist Lehrstand? Da muss man so ein bisschen gucken. Aber definitiv können wir mit dem aktuellen Lehrstand schon einiges von den 750.000 Wohnungen auch beheben und gehen da in die Sanierung. Und das zweite Thema zum Thema Deutschland.
00:52:14: Ja, also wenn Unternehmerkulägen von mir, von Messen aus Asien oder sonst wo kommen, dann haben alle aktuell den selben Ton, sag ich mal.
00:52:24: Wir müssen echt anpacken, wir müssen Gas geben, wir müssen raus aus der Komfortzone.
00:52:30: Ja, wir sind die letzten Jahre einfach nicht innovativ, nicht ambitioniert genug, finde ich. Wir haben kein gutes Mindset zum Thema Arbeit. Und das sollten wir jeder bei sich selbst erstmal anpacken. Und das machen wir auch als Pushmobiling-Gruppe, in dem wir sagen, hey, wir wollen unseren Teil dazu beitragen,
00:52:52: aber auch zum Thema Baurecht. Und solche Themen kann ich nur sagen, dass es auch durchaus motivierte, engagierte Mitarbeiter auf den Ämtern gibt. Also wir haben jetzt Neubauvorhaben nächstes Jahr, 2026 in Köln, Puhlheim, in Hilden, in Wuppertal und in Neues.
00:53:10: Und wir haben sowohl positive als auch nicht so positive Erfahrungen. Und wieder wollen wir die Lösungen dafür kreieren und Probleme lösen. Aber es gibt wirklich auch motivierte Menschen dort, die anpacken wollen. Es hat so ein gewisser Wandel stattgefunden. Viele Ämter versuchen gerade auch auf digitalen Modus umzuschalten. Klappt noch nicht perfekt, aber Stück für Stück glaube ich, wenn wir jetzt anpacken und wirklich das in unser Bewusstsein reinholen, dass wir das machen müssen, damit wir vorankommen, dann glaube ich, Deutschland hat auch eine gute Zukunft. Ich sehe das nicht ganz so schwarz. Aber wir müssen halt schon alle zusammenhalten und anpacken.
00:53:53: Wo siehst du deine Zukunft in Deutschland? Ja, also ich wohne sehr gerne in Düsseldorf. Wir haben meine Kinder gehen dort in den Kindergarten, die auch zur Schule gehen.
00:54:04: Meine Frau kommt von dort. Und wir fühlen uns sehr wohl. Ich habe kurz vorhin gedannt ringsum Düsseldorf. Da sind so viele Immobilienprojekte. Der NRW ist ein spannender Markt. Sehr viele Gebäude, sehr viele Menschen.
00:54:16: Passt einfach von daher. Ich sehe mich da schon und möchte helfen, die Strukturen weiter zu verbessern in Deutschland. Jetzt hast du gesagt, Frau und Kinder.
00:54:26: Zwei, drei? Zwei Kinder, genau zwei Mädels. Also fast eins und drei. Stagnum. Und genau das ist mein ein und alles, meine Familie. Und wir fühlen uns sehr wohl. Wir haben ja auch die Systeme so für uns gelegt, dass wir da unser festes Umfeld haben. Wir fühlen uns sehr wohl. Und du kennst ja mit deinem Sohnemann gestern, was du auch unterwegs. Das ist einfach schön.
00:54:56: Wann hast du deine Frau kennengelernt?
00:54:59: Das ist über zehn Jahre her. Schon in Regensburg quasi mit.
00:55:04: Habt ihr hier Regensburg kennengelernt? Wir haben uns tatsächlich auf Mallorca kennengelernt. Über einen gemeinsamen Freund sind dann in Kontakt geblieben. Und dann in Düsseldorf immer wieder getroffen. Und irgendwann hat sie mich auch ein paar Mal besucht in Regensburg. Und dann hat sich das verfestigt, sag ich mal. Und seitdem kennt sie meine ganze Story und ich ihre ganze Story. Und wir supporten uns. Ja, das ist das Wichtigste, denke ich. Familie, starkes Umfeld. Wie wichtig war deine Frau die letzten zehn Jahre so in deinem Leben? Wie wichtig ist deine Frau? Welche Rolle hat sie so gespielt? Sehr, sehr. Erster Ansprechpartner in vielen Punkten. Und sehr wichtig. Ich will es gar nicht weiter beschreiben, weil man kann einfach sagen, enorm wichtig, sehr wichtig und eine toll Frau. Ja? Großartig. Ja, ich glaube auch in der Zeit so, jemanden zu haben, so an der Seite, der einen durch Höhen und Tiefen begleitet, ist sehr viel wert. Dann hast du Kinder gezeigt, das ist für mich das höchste Gut. Geld kann zu haben, bis zum Umfallen, keine Ahnung. Aber irgendwie was zu hinterlassen in seinem Leben, das kannst du in der Regel immer nur in die Möglichkeit, natürlich da sind, Kinder zu bekommen mit Kindern. Und irgendwie so dein Mindset oder dein Gedankengut, was du hast, so deinen Kindern mitgeben. Was würdest du sagen, wir wollen deine Töchter mal einen Profifußball spielen? Ich glaube, ich würde es nicht verwiden. Also ich bin total liberal, was sie machen wollen. Natürlich, auch meine Frau wird natürlich da auch ein Wörtchen mitreden. Ja. Okay, Tennis, Reiten, das ist so was sie sich vorstellt. Ja. Aber die gehen jetzt zur Musikschule, die gehen in die Ballschule. Also die Olivia, die größere von den Beinen, hat auch gestern unser Spiel geguckt und ist Feuer und Flamme mit Fußball. Hat immer ein MSV-Dübsburg-Trikot an oder ein Bepäck-Trikot. Also wie es kommt, aber ich sage mal so, weil es halt schon eine raue Mentalität. Und wenn man da Bock drauf hat, why not, wenn nicht, dann auch super. Also von daher, ich bin da total entspannt. Was mir wichtig ist, dass Werte wie Ehrlichkeit, Disziplin, Loyalität, solche Themen, dass ich ihr das mitgeben kann und was sie dann in ihrem Leben macht. Genau, das ist dann ihr überlassen und ich möchte da supporten, möchte da auch unterstützen.
00:57:25: Gehen deine Kinder auch irgendwie mal auf Baustellen mit dir? Also wart ihr schon auf Baustellen? Tatsächlich, die Olivia weiß schon, dass ich auf der Baustelle arbeite. Sie liebt auch Bagger und Kräne, wie Kinder so sind. Ja. Aber ja, die sind ganz klein und ich werde das nicht forcieren, dass sie jetzt unbedingt in den Immobilienbereich gehen. Ich würde gerne was hinterlassen, du hast es auch schon angedeutet und würde gerne ein Fundament schaffen, was sie dann auch übernehmen können, wenn sie wollen, aber definitiv nicht müssen. Wenn sie Leidenschaft dafür entwickelt, gerne. Aber ja, also die Lebenszeit, die wir hier auf der Erde haben, die wir miteinander verbringen, die sollten wir wertschätzen in dem Moment. Deswegen denke ich auch gar nicht so viel in 20, 30 Jahren. Ja, wir investieren langfristig bei Immobilien. Aber das hier und jetzt ist trotzdem enorm wichtig.
00:58:18: Jetzt hast du ja damals das Ziel gesetzt, finanziell frei werden zu wollen. Ja. Hast du es geschafft?
00:58:23: Ich würde sagen, ja, es ist halt immer von dem Lebensstandard ab. Also man kann natürlich das enorm in die Öh schrauben.
00:58:30: Aber ja, ich arbeite aus Leidenschaft und bin da sehr happy. Ich bin sehr ambitioniert, habe Großziele, möchte den Weg weitergehen. Aber ja, ich habe das geschafft. Ich bin mein eigener Chef. Ich kann jeden Tag selbst planen. Und ja, da bin ich sehr stolz drauf. Wie wichtig ist es dir, deinen Kindern die richtigen Werte mit auf dem Weg zu geben? Ich meine, du hast ja ein Leben hinter dir so mit Fußball. Und dann hast du jetzt eine finanzielle Freiheit aufgebaut. Das heißt, du musst nicht jeden Euro zweimal umdrehen. Das heißt, dementsprechend geht es auch deinen Kindern sehr gut. Und du musst nicht überlegen, kann ich meinen Kindern das jetzt kaufen, kann ich das nicht kaufen. Aber da gibt es dann einen schmalen Grad zwischen zu viel geben und zu wenig. Wie wichtig ist es dir, deinen Kindern die wichtigen Werte mit auf dem Weg zu geben, dass du die nicht betüttelst oder dass du die nicht die ganze Zeit von A bis Z alles kaufst? Gute Frage. Ich habe zwei Mädels, das ist extrem schwer. Aber ich gebe die Frage mal zurück, weil ich sage mal so, wenn man Vater wird, ist man ja auch zum ersten Mal Vater. Man ist nie vorbereitet. Und man muss das lernen. Und du hast ein paar Jahre mehr Erfahrung als Vater. Wie machst du das? Also ich muss sagen, ich habe in der lange Zeit gar nicht so viele finanzielle Mittel gehabt, um irgendwie den Bogen zu überspannen. Aber ich habe auch Fehler gemacht. Und zwar als ich Immotommie geworden bin, wo es dann halt finanziell steil bergauf ging, habe ich halt meinen Kindern wirklich viel gekauft. Also viel unbegründet auch so. Also was heißt unbegründet? Ich finde, materielle Dinge zu kaufen oder zu belohnen, kommt ja vom Belohnen. Das heißt, irgendwo musst du es dir verdienen. Und ich bin ein Freund von so einem Art Belohnungsprinzip. Also das heißt, wenn dein Kind irgendwie Leistungen erbringt, wenn du irgendwie zeigst, so disziplin, schulisch, sonst irgendwie,
01:00:27: dann was zu kaufen und zu sagen, hey, super, hast du gut gemacht? Du hast dir was verdient? Du wünschst dir was? Okay, wir schreiben das auf eine Liste zum Beispiel. Ja, und wenn Faktor X erfüllt ist, dann wird dir diese Wunschgewähr zu. Und bei mir war es dann all teilweise so, ich habe doch meinen Kindern, die sind gekauft, das gekauft, jenes gekauft, hier gekauft, da gekauft. Und irgendwann habe ich mir dann die Frage gestellt und gemerkt, so, hey, warum sind die eigentlich so undankbar geworden ein Stück weit? Warum ist das alles so selbstverständlich geworden? Bis ich dann den Ball zu mir selber zurückgespielt habe, dann gemerkt, ich habe eigentlich dazu beigetragen, weil für mich das selbstverständlich geworden ist, ich habe mich nicht zu überlegen, wenn mein Kind fragt, so, kann ich dies haben, kann ich jenes haben, und ich dann immer nur ja gesagt habe, ja gesagt habe, ja gesagt habe, und das ist halt nie gekoppelt mit etwas, das ist das sexuelle Moment mal. Du bekommst das, aber unter den Voraussetzungen, du musst erstmal liefern, bevor du kriegst.
01:01:13: Und da habe ich dann jetzt so vor geraumer Zeit schon zurückgerudert, weil ich mir dann bewusst geworden ist, so, hey, und nicht die sind schuld, ich bin schuld. Also nicht wieder die Verantwortung abgeben an meine Kinder, und dann sagen meine blöden Kinder oder die bösen Kinder, die undankbar sind, ja moment mal, was habe ich dazu beigetragen, wie selbstverständlich habe ich den Sachen gekauft oder geschenkt, dass sie diese Selbstverständlichkeit von mir, diese Gefühlslage aufgenommen haben und dann irgendwie selber nicht dankbar waren. Also das heißt, auch da habe ich dann einen Cut eingebaut, sagt so nicht, und will es irgendwas haben? Kein Problem, wir koppeln das an etwas. Und dann, wenn du es hast, will ich, dass du spürst, dass da was dahinter steckt, weil auch wenn du jetzt finanziell frei bist, so, Geld wächst ja trotzdem nicht auf dem Baum. Das heißt, du musst ja was dafür tun. Das ist ja ein Leistungsprinzip dahinter. Definitiv, das ist Energie, man muss das wertschätzen, und mir ist es mir auch immer wichtig, ich komme aus einem Haus, uns ging es nie schlecht, aber wir kommen aus einem normalen, sage ich mal, normalen Haushalt, und das möchte ich auch gerne so weitergeben. Es fällt mir enorm schwer, die kleinen Mädels, die sind so süß, aber man muss streng sein, man muss auch Disziplinen reinbekommen, man muss auch verzichten, es geben, öffnet den Weg fürs Nehmen, das ist ein Prinzip. 100%? Weil auch das gibt ja irgendwann, es gibt ja ein Ergebnis, das heißt, wenn du dein Kind, alles gibt, was sie wollen, die müssen sich nichts erarbeiten, die müssen sich nichts erkämpfen. Ergo später, wenn sie erwachsen sind, was resultiert dann daraus? Die sind unselbständig, die werden mit der kleinsten Krise im Leben fallen die um, fallen die zur Seite, brechen weg, kommen damit nicht klar, kriegen dann vielleicht zügig die Probleme, weil du sie nicht auf die Realität vorbereitet hast, und die Realität ist halt das echte Leben da draußen, und Papa und Mama sind vielleicht nicht immer da, man weiß ja nicht, wie es später aussieht, aber das bringt ja nichts, wenn du deine Kinder so betüttelst, oder wenn du sie so verweichlichst, dass sie im Leben später nicht klar kommen, und das stelle ich dann auch fest. Da sag ich, ja, Moment mal, was habe ich dazu beigetragen, dass meine Kinder vielleicht ein Stück weit unselbständig sind, oder die alles von mir in die Wiege gelegt bekommen, oder bei jeder Krise bin ich als Elterntal eingesprungen, um sie wieder aufzufangen, und habe sie die Krise nicht selber meistern lassen. Du weißt ja selber von dir, wie es ist. Absolut, es ist wichtig, Resilienz zu entwickeln, Herausforderung zu meistern. Bei mir sind die noch ganz klein, aber das kommt alles noch. Das kommt alles noch, ich kann dir ein Lied davon singen. Ja, genau. Ich freue mich auch auf die Phase, also gerade dann, wenn man mehr gestalten kann als Vater, das ist einfach schön.
01:03:50: Was ist denn so deine Ziele in den nächsten fünf bis zehn Jahren? Wo will Kolja pushen? Willst du der Immobilienmogul NRW werden, oder was hast du dir so ausgemalt? Also ich habe eher so Prozessziele, dass ich sage, unsere Leistung, unser Anspruch an Qualität, unsere Kultur, die sollen maximal hoch sein, und ich möchte die Lebenszeit, die wir auf der Arbeit, das ist ja enorm viel, dass die einfach, was heißt einfach, dass die schön ist, dass die außergewöhnlich gut ist. Wie tust du das für dich so, bewerkstelligen? Wir haben ein Team, und dort leben wir die Kultur. Also sehr liberal, sehr auf High Performance ausgerichtet, aber eben selbst fahren durchgeben. Ich kontrolliere wenig, aber jeder muss seine Ergebnisse liefern und dann halt untereinander Wertschätzung, Teamgedanke. Das ist groß ausgeprägt bei uns, dass wir uns gegenseitig unterstützen. Der eine hat eine schwierige Phase, der andere, dass wir uns einfach supporten. Und diesen Flow, diesen Spirit, den möchte ich jeden Tag im Büro spüren. Das geht nicht immer, das ist eine Traumvorstellung, aber ich möchte möglichst nah an diesen Traum reinkommen. Und das erstmal tagtäglich als Flow, als Momentum entwickeln. Und finanzielle Ziele, finde ich, ist, wir wollen definitiv wachsen. Wir wollen Momentum weiter forcieren und Bestand ausbauen. Wir wollen coole Immobilienprojekte umsetzen. Wir wollen coole Kapitalanleger, Investoren haben, mit tollen Menschen zusammenarbeiten. Das ist unser Spirit, das ist das, was uns antreibt. Aber wir wollen jeden Prozess auch jeden Tag verbessern, verbessern, verbessern. Das ist so ein bisschen auch aus dem Sport, wenn man jetzt sagt, hey, pass auf. Am Samstag haben wir verloren, scheiß Ergebnis. Nein, nicht scheiß Ergebnis, wir müssen die Leistung betrachten, diesen Prozess dahin, die Woche, wie haben wir uns vorbereitet und wie haben wir gespielt. Und wenn wir uns darauf fokussieren, also auf unsere Leistung, auf unseren Prozess, dann werden auch die Ergebnisse gut sein. So ist unser Credo, deswegen fokussieren wir uns nicht auf das Ergebnis, sondern auf den Prozess und die Leistung. Und das tagtäglich. Und das ist schon Herausforderung genug, sich immer wieder achtsam zurückzuwohnen, sagen, hey, wir gucken nicht zu sehr in die Zukunft, sondern das hier und jetzt zählt.
01:06:06: Colla, wenn es eine Nachricht gibt an angehende Fußballprofis oder bestehende Fußballprofis, die dich vielleicht noch nicht so gut kennen jetzt so, weil die Liga ist ja groß, in alle Himmelsrichtungen, was wäre das?
01:06:21: Gute Frage an alle da draußen, ich bin hier, um zu sagen, uns gibt es in NRW, jeder, der Immobilien interessant findet, der kann sich gerne an uns wenden oder eben über diesen Kanal einfach mal zuhören, was wir so tun. Und ansonsten ist die Nachricht, gebt Gas, gebt euer Bestes jeden Tag all in und wir freuen uns auf jeden Kontakt. Perfekt. Colla, in diesem Sinne sage ich vielen Dank, dass du mein Gast warst. Danke auch für die Einwohner. Gestern noch Vollgas gegebenen Porsche Arena.
01:06:57: Heute direkt bei uns hier, haben das mal gekoppelt und freue mich auf deine weitere Geschichte, was daraus resultieren kann, wenn du einen Plan B neben Plan A aufbaust, dass es in eine richtige Richtung geht, schön dich hier gehabt zu haben als Gast. Dankeschön. Vielen Dank für die Einladung. Bitte schön.
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